Im Dickicht der Verneinungen

Sprach so Hans Biedermann, als seine Kinder ihn fragten, ob die Familie zum Jahreswechsel in den Urlaub fahren würde?

Wir sagen es Euch nicht deshalb nicht, weil wir es nicht sagen wollen, sondern weil wir noch gar nicht wissen, wo wir Ende 2010 mit der wirtschaftlichen Situation stehen.

Nein. Das Zitat stammt aus einer Wahlparteitagsrede der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden Angela Merkel. Es wird ganz sicher in die Rhetorik-Lehrbücher eingehen ;-)

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6 Antworten zu Im Dickicht der Verneinungen

  1. Manni sagt:

    Aber grammatisch NICHT falsch, oder?!

    • stefanolix sagt:

      Oh, man kann das zweifellos so sagen. Die Frage ist, ob man das im Wahlkampf so sagen sollte. Im »Handelsblatt« war heute zu lesen, dass die Kanzlerin diese mitreißenden Worte nicht einmal vor vollem Saal sprach, weil ein Teil der Delegierten schon heimgefahren war. Das soll eine Partei für die wichtigste Wahl des Jahres mobilisieren?

  2. Claudia sagt:

    Es ist grammatisch korrekt, aber mir wäre einleuchtend, hätte die Dame Merkel das auf einer kabarettistischen Veranstaltung zu Ehren von Karl Valentin gesagt.

  3. Jane sagt:

    Also ich würde sagen, da ist ein “es” zu viel drin, und deshalb stimmt’s grammatikalisch auch nicht.

  4. stefanolix sagt:

    Ein Tippfehler oder Kopierfehler. Vielen Dank, dass Du darauf hingewiesen hast. Ich habe das eine »es« aus dem Zitat genommen.

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