Zielgruppengerecht?

29. April 2011

Meiner Tageszeitung konnte ich heute zwei Informationen entnehmen.

Seite 1: Der sächsische Ministerpräsident Tillich (CDU) kritisiert die zeitgleiche Übertragung der Prinzenhochzeit in ARD und ZDF.
Vermischtes: Adelshochzeiten bei Frauen ab 65 besonders beliebt!

So dankbar ist der Herr Tillich seinen treuesten Wählerinnen? ;-)



Blütenmeer zu Ostern

24. April 2011

Kaiserkronen.


IMG_2455_Prunkspiere_k

(Korrektur): Prunkspiere und Karpatenspiere.

Elegant im Schatten.

Nur echt mit der Schnecke …

Nur echt mit dem Saugrüssel …

Vielfalt auf der grünen Wiese …


Fork

22. April 2011
iBlühender Baum (Klick vergrößert).

Fork (22.04.2011).


Zwischen Königstein und Bad Schandau …

22. April 2011

Verkettet.

An der Königsteiner Fähre.

Wofür?

Gibt das Tempo des (wirklichen) Fortschritts vor …

Am Hang verwurzelt.

Ostern ist 2011 ein Blütenfest.

Hat schon bessere Zeiten gesehen …

Carolabrücke (Bahn nach Sebnitz).


Werdend. Vergehend.

17. April 2011


Wer unsere Daten frisst (1)

17. April 2011

Seit einigen Tagen ist der Schillerplatz mit diesen formschönen Aufklebern verziert:

IMG_2287

Zehnfache Punkte! Wer kann da widerstehen?

Aber warum interessiert sich Payback für meine Einkäufe in dieser Apotheke? Ich habe dort schon eingekauft und bin jedes Mal nach der Payback-Karte gefragt worden. Keine Mitarbeiterin konnte oder wollte mir erklären, welche Daten an das Payback-System übermittelt werden.

Also habe ich selbst nachgesehen. Payback lässt sich grundsätzlich Kundennummer, Datum, Filiale, Umsatz und von manchen Payback-Partnern auch Warengruppencodes übermitteln. Nach eigener Darstellung des Rabattkartenanbieters werden aus Apotheken keine Warengruppencodes übermittelt. Aber das kann ich als Kunde natürlich nicht überprüfen.

Apotheken werden heute anscheinend oft als eine Kombination aus gehobener Drogerie, Reformhaus, Esoterikladen und Apotheke geführt.

Mir persönlich wäre also überhaupt nicht wohl dabei, wenn jemand alle meine Einkäufe lediglich als Apothekenumsatz speichert. Hinter diesem Umsatz können sich einfach zu viele Dinge verbergen: Mittel gegen Krankheiten oder Produkte für eine gesundheitsbewusste Ernährung, Kosmetik oder Körperpflege, Homöopathie oder Esoterik-Produkte.

Wenn Payback also Daten über mich sammelt, könnten sie mich anhand meiner Apothekenumsätze wahlweise für einen Kranken, einen Gesundheitsbewussten oder einen Homöopathie-Gläubigen halten.

Und natürlich werden die Daten ausgewertet. Wenn man sie nicht auswerten wollte, könnte man ja anonyme Rabattkartensysteme anbieten, was gar kein Problem wäre. Rabattmarken konnten früher schließlich auch anonym geklebt werden.


Parallel zur Lektüre des Buches »Die Datenfresser« werde ich in loser Folge einige Datenschutzthemen vorstellen. Einen (anderen) pac-man als Datenfresser zeigt auch der Titel des Buches.
pacdata
Ein Auszug aus dem Buch war heute in der F.A.S zu lesen. Eine von vielen Rezensionen gibt es bei netzpolitik.org (mit Kommentaren).



Girls’ Day: Etwas anders verstanden …

12. April 2011
IMG_2289

Werbung an einem Mobiltelefonladen am Schillerplatz …


Blüten über Blüten

10. April 2011

Callas (Botanischer Garten, 10.04.2011).
In der Vergrößerung sieht man den Abdruck des Aronstabs.

Absperrung am Nymphenteich.

Die Diva: Magnolie.

Sterntulpe.

Japanischer Ahorn

Schlehe (auf einem Bild mit Gast).


Die Datenfresser

6. April 2011

Unser neuer Innenminister hat ja bekanntlich einen neuen Begriff für die Vorratsdatenspeicherung erfunden: Mindestdatenspeicherung. Er macht es dem Bundesverfassungsgericht leicht: Sie müssen im Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung nur noch den Begriff austauschen ;-)

Die Wikipedia hat es noch einfacher und leitet einfach weiter:

Vorratsdatenspeicherung
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Mindestdatenspeicherung)

Angeregt durch diesen neuen Angriff auf unsere Persönlichkeitsrechte habe ich gestern abend nach Material gesucht und bin auf ein interessantes Buch gestoßen, das in einigen Tagen herauskommen soll.

Die Datenfresser: Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen
von Constanze Kurz und Frank Rieger.

Beide haben in der F.A.Z. eine Serie von sehr gut verständlichen Beiträgen zum Datenschutz und zur Datensicherheit veröffentlicht. Atemberaubend fand ich ein fiktives Fallbeispiel zur Vorratsdatenspeicherung, in dem ein Politiker, eine Geliebte, Ärzte, Freunde und andere Vertrauenspersonen ihre Rollen spielten.

Ein bekannter Online-Buchhändler schenkte mir bei der Suche einen heiteren Moment:

Datenfresser

Man kann das Buch noch nicht bekommen,
aber es gibt schon ein gebrauchtes Exemplar ;-)

Ich kann bis zum Erscheinen am 12. April 2011 warten ;-)



Wir sprechen auch kein Hochdeutsch

5. April 2011

Die Tagespresse und das Dresdner Medienblog »Flurfunk« berichten über eine Werbekampagne für den Standort Sachsen, mit der Unternehmer aus Baden-Württemberg weggelockt werden sollen. Die sächsische Vize-Regierungssprecherin wird mit den Worten zitiert:

Die sächsische Regierung unterstützt ohne Dogma und Ideologie moderne Technologien und setzt auf größtmögliche Eigenverantwortung.

Man könnte jetzt darüber diskutieren, ob diese Aussage nicht selbst ein Dogma ist. Man könnte auch über den Einfluss des Standortes auf Umsatz und Gewinn von Unternehmen diskutieren.

Aber entscheidend ist etwas ganz anderes: Ein echter Unternehmer gibt doch seinen Standort nicht auf, weil sein Bundesland für einige Zeit von einer Koalition regiert wird, die ihm nicht passt.

Wer sich von solchen Kampagnen anlocken lässt, der geht nach kurzer Zeit auch wieder aus Sachsen weg, wenn irgendwo anders mit besseren Konditionen geworben wird oder wenn hier die SPD das Ruder übernimmt.



Plötzlich grün

4. April 2011

Kastanienblätter am Blauen Wunder (03./04. April 2011).

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