Noch drei Fotos aus dem Botanischen Garten

28. August 2011

Von oben nach unten: Gelbe Großähre, Juanulloa mexicana und Anthurium gracile.


Sonne, Sonne, Sonne

26. August 2011

Gazanie (Botanischer Garten Dresden).


Deine blauen Augen …

24. August 2011

Libelle am Teich im Botanischen Garten Dresden (24.08.2011).


Sommerregen

24. August 2011

Mittagsregen in einer Gasse in Wolgast, 12.08.2011.


Patenschaft für eine Zahl

22. August 2011

Sie sprechen und schreiben gern Deutsch? Sie interessieren sich für den Erhalt einer lebendigen, vielfältigen und verständlichen deutschen Sprache? Dann muss ich Sie warnen! Möglicherweise geraten Sie in ein gefährliches Fahrwasser. Der Verein Zahlpatenschaft e.V. hat nämlich in seinem unermüdlichen Kampf gegen Windmühlen herausgefunden:

… manifestiert sich hier eine nationalistische Strömung, die um eine vermeintlich deutsche kulturelle Identität durch Ausgrenzung ringt. Die Popularität solch irrwitziger „Sprachpflegeprojekte“ vor allem auch im bildungsbürgerlichen Gesellschaftsspektrum scheint dabei äußerst bedenkliche Wirkungen zu entfalten.

»Zahlpatenschaft e.V.« wendet sich gegen die Wortpatenschaften. Sie sind eine Idee des Vereins Deutsche Sprache, der mit 33.000 Mitgliedern in über 100 Ländern einer der größten Sprachvereine der Welt ist. Sind das alles nationalistische Ausgrenzer?

Viele Prominente haben dort eine Patenschaft für ein Wort übernommen, z.B. Jean-Claude Juncker, Iris Berben und Ulrich Wickert. Bei solchen Persönlichkeiten denke ich nun ganz gewiss nicht an »kulturelle Identität durch Ausgrenzung«. Erst recht nicht bei global tätigen Unternehmen wie Airbus, IKEA oder BMW.

Ein Vertreter des »Zahlpatenschaft e.V.« wird heute in der DNN mit der Aussage zitiert, die Wortpatenschaften seien »sprachwissenschaftlich blanker Unsinn«. Ja da schau her! Hat überhaupt jemand den Anspruch erhoben, mit den Wortpatenschaften werde Sprachwissenschaft betrieben?

Jetzt warte ich darauf, dass dieser Verein als nächstes eine Sitzblockade vor dem Goethe-Institut auf der Königsbrücker Straße abhält, wo Menschen aus aller Welt Deutschkenntnisse erwerben oder ihr Deutsch verbessern wollen. Das wäre ja nur konsequent, denn dort wird offensichtlich die deutsche Sprache gepflegt …


Es ist eine Selbstverständlichkeit: Menschen anderer Hautfarbe oder Nationalität dürfen weder mit Worten, noch mit Texten oder Bildern diffamiert werden. Es ist dumm und borniert, auf einen Menschen herabzusehen, der eine andere Sprache spricht. Es ist aber ganz genauso dumm und borniert, jemanden als nationalistischen Ausgrenzer anzugreifen, nur weil er seine eigene Sprache pflegt.



Lizenz für ein Symbolbild

20. August 2011

Die F.A.Z. verwendet in einem Artikel über die Griechenlandhilfe (rein symbolisch) ein Bild aus dem Bestand von Wikipedia. Es zeigt Schären im Meer bei der Stadt Turku. Das Bild steht unter einer Creative-Commons-Lizenz. Man darf dieses Bild unter folgender Voraussetzung nutzen:

Namensnennung – Du musst den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (aber nicht so, dass es so aussieht, als würde er dich oder deine Verwendung des Werks unterstützen).

Nun ist es nach 30 Sekunden Suche kein Geheimnis mehr, wer der Autor des Bildes ist. Und was steht in F.A.Z.-Online unter der vergrößerten Version des Bildes? Lediglich:

© http://www.wikipedia.de.

Das, liebe F.A.Z., entspricht nun ganz gewiss nicht der Lizenz …



Bilder von der Ostrale in Dresden (Teil XVIII)

19. August 2011

Eine der beeindruckendsten Installationen ist »Haut« von Bertolt W. Barasch: Licht, Wasser und Wellenbewegungen über der fiktiven Haut eines Menschen (hier: Gandhi). Man muss eine Weile davor verharren …

»Haut«


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