Ergebnis des Bürgerentscheids (2)

Eigenbetriebe oder gGmbH?

Eigenbetriebe oder gGmbH? Das wahre Abstimmungsergebnis.

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16 Antworten zu Ergebnis des Bürgerentscheids (2)

  1. randOM sagt:

    Was soll denn das mit dem “wahren” Abstimmungsergebnis? So funktioniert Demokratie nun mal…

    • henteaser sagt:

      @randOM Es ist aber schon traurig, wie wenig das die Leute juckt. Man hätte sich binnen weniger Suchbegriffeingaben informieren können. Oder einige Fachmeinungen einholen. Mal wieder galt:
      – Stellt euch vor, es ist Bürgerentscheid und niemand geht hin.
      bzw.
      – Ich darf gar nicht soviel wählen, wie ich zuhause bleiben möchte.

      • Jane sagt:

        Aber das kennen wir doch schon. Wenn zur Bundestagswahl höchstens noch die Hälfte der Deutschen wählen geht, zur Bürgermeisterwahl gar nur ein Drittel der Dresdner – was kann man da beim Bürgerentscheid erwarten? Und auch Politikverdrossenheit hat ihre Ursache nicht immer nur in der Ignoranz der Leute.

      • stefanolix sagt:

        Bei mir steht nicht, dass ich dieses Ergebnis für »wahr« oder gar für »einzig wahr« halte. Das Diagramm gibt die Anteile der Bürger wieder, die für JA, NEIN oder Nichts abgestimmt haben. Nicht mehr und nicht weniger.

  2. Ich hab mich informiert, fand es weiterhin zwiespältig und konnte mich nicht wirklich entscheiden was die bessere Lösung ist. Vor- und Nachteile fand ich nur marginal unterschiedlich und grundsätzlich bekam man von beiden Seiten ja erstmal nur Totschlagargumente zu hören (Siehe auch argumentfreie Plakattexte: “Nein!” und “Ja!”).
    (außerdem war ich eigentlich auch der Meinung dass das Quorum nicht erreicht werden würde)

    Ja ich bin hier mal nicht wählen gegangen und mein schlechtes Gewissen deswegen hällt sich arg in Grenzen.

  3. Antifa sagt:

    Ich behaupte ganz kühn, dass es vielen Menschen bei der der Abstimmung um die Beantwortung der Frage nach einer drohenden Privatisierung ging, unabhängig davon, wie der Bürgerentscheid letztendlich gemeint war. Und aus diesem Grund kann ich dem Ergebnis auch etwas gutes abgewinnen, schließlich sind die Möglichkeiten demokratischer Partizipation doch heutzutage in enge Grenzen gefasst und letztendlich ist das Ergebnis vielleicht auch ein Hinweis auf die Stadtregierung, dass die Menschen mit der politischen Führung in Dresden unzufrieden ist und sich viele nicht mehr wahrgenommen fühlen.

    Dass Du dabei auf Teufel komm raus das Schlechte an dem Ergebnis sehen willst (ohne natürlich wie so oft nach Ursachen für das Ergebnis zu fragen), finde ich irgendwie traurig, denn ich denke nicht, dass es zu dem kommen wird, was Du mit Deiner Grafik plakativ auf den Punkt gebracht haben willst. Auch ein positives Ergebnis für den Erhalt zweier städtischer Krankenhäuser bedeutet doch nicht, dass es in den kommenden Jahren zu keinerlei Reformbemühungen von Seiten der beiden Häuser kommen wird.

    • stefanolix sagt:

      Ich will gar nicht »in allem das Schlechte« sehen. Aber wenn es so weitergeht wie bisher, haben wir weiterhin Verluste auszugleichen und das kann auf Dauer nicht gesund sein. Es ist nicht zu erkennen, wie die Krankenhäuser in Form von zwei Eigenbetrieben wirtschaftlich besser gestellt werden können.

  4. Muyserin sagt:

    Mir gefällt die Grafik. Danke dafür und auch die Mühe, die Entscheidung im Vorfeld etwas transparenter zu gestalten.

  5. Jane sagt:

    Ach Stefan, hör ich da den schlechten Verlierer durch? Wenn sich die Mehrzahl der Menschen nicht für die Gesundheitsversorgung in dieser Stadt interessiert, spricht das für deren aktuelle Gesundheit und gegen deren Weitsicht. Umso wichtiger, dass immerhin knapp 40% die Verantwortung übernehmen – und von denen haben erstaunlich viele gesunden Menschenverstand bewiesen ;)

  6. Jane sagt:

    Und woher stammt eigentlich die Grafik? Aus dem Wahl-Headquarter der Liberalen? :D
    Herrjeh… “Nachhaltige Lösung”? Fragt eigentlich auch einer von denen nach dem Preis? Ein Tipp von mir: Schaut mal nach Hannover, da kann man den Preis der möglichst aufwandsarmen Sanierung unter anderem an den langen Gesichtern der Patienten ablesen. Und das nicht nur dort.

  7. Muyserin sagt:

    Heute auf sz-online:

    Die hohe Beteiligung am Bürgerentscheid hat Werner Patzelt überrascht. Der Politikwissenschaftler an der TU sieht direkte Abstimmungen in Dresden auf dem Vormarsch.

    • stefanolix sagt:

      Ich danke Dir für den Hinweis. Man weiß ja momentan bei der SZ nicht so richtig: kauft man sie oder kauft man sie nicht. Heute hatte ich sie dann doch noch gekauft und mir bei einer bioveganen Currywurst dieses Interview zu Gemüte geführt. Die scharfe Sauce musste sein: sie sollte den faden Beigeschmack des Bürgerentscheids vergessen machen ;-)

      Wenn ich das richtig herauslese, bestand die einzige Taktik der CDU in der Hoffnung auf eine niedrige Wahlbeteiligung. Einerseits ist es richtig, dass sie dafür bestraft wurde: Die Demokratie darf nicht an einer immer niedrigeren Wahlbeteiligung ersticken.

      Andererseits ist es bedenklich, dass so viele Wählerinnen und Wähler durch eine billige Angstkampagne beeinflusst wurden. Wenn man sich die vielen gut funktionierenden Krankenhäuser in gemeinnützig-privatrechtlicher Trägerschaft ansieht, fragt man sich doch: Warum soll es ausgerechnet in diesen beiden Krankenhäusern nicht funktionieren?

      Schließlich kommt man wieder zum Ausgangspunkt: Warum haben die vier Parteien, die eine gGmbH gründen wollten, ihre Meinung nicht konsequent vertreten, plakatiert und mit den Bürgern durchdiskutiert?

  8. [...] vom 1.2.2012.Einen etwas aussagekräftigeren Überblick des Abstimmungsergebnis findet man bei Stefanolix. Dieser Beitrag wurde unter Dresden abgelegt und mit SZ-online verschlagwortet. Füge den [...]

  9. HAHAHAHAH… Hat er gerade wirklich “biovegane Currywurst” geschrieben?

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