Blicke vom Ernemannturm (1)

29. Dezember 2009

Heute war Museumstag und es war wieder mal ein Besuch in den Technischen Sammlungen angesagt. Aber zuerst bin ich auf den Ernemannturm gestiegen, um in der Mittagssonne zu fotografieren. Bei den folgenden Bildern wird es nicht bleiben, denn ich habe noch einige interessante Blicke entdeckt.

Wenn man sich etwas anstrengt, kann man bekannte Kirchen der Stadt sehen — ein klein wenig habe ich gezoomt ;-)

IMG_4804_vom_ernemannturm01_k

Blick nach Westen (ins Stadtzentrum) …

Etwas näher sind schon die Elbhöhen (für die Literatur-Interessierten: das Gebiet, in dem »Der Turm« spielt):

IMG_4805_vom_ernemannturm02_k

Blick nach Norden (auf die Elbhöhen) …

Man sieht auch von oben, wie schön sich das Blaue Wunder in die Landschaft einfügt. Wendet man den Blick ein klein wenig nach rechts, sieht man den markanten Träger der Schwebebahn:

Blick nach Nord-Nord-Ost (auf die Schwebebahn) …

Und im Nordosten ist der Fernsehturm zu sehen:

IMG_4792_fernsehturm01_k

Blick nach Nordosten (zum Fernsehturm) …

Über die Schandauer Straße blickt man nach Osten und bei besserer Sicht sogar bis in die Sächsische Schweiz:

IMG_4782_vom_ernemannturm03_k

Blick nach Osten (Borsberggebiet, Sächsische Schweiz) …

IMG_4783_vom_ernemannturm05_k

Blick bis fast in die Sächsische Schweiz (nach einem Klick sieht man mehr) …

Im Süden und Südwesten kann man bis nach Reick und Gruna sehen:

IMG_4797_reick01_k

Blick nach Süden (Richtung Reick) …

IMG_4802_vom_ernemannturm06_k

Blick in Richtung Gruna …


Türmchen

11. April 2009
Türmchen, Schloß Pillnitz

Türmchen, Schloß Pillnitz


Kleines Haus am Weg

31. März 2009
Kleines Haus am Weg

Kleines Haus am Weg


Yes

31. März 2009
Yes!

Yes!


Lichtspiel

16. Februar 2009
Der Autor als Teil eines Lichtexperiments in den Technischen Sammlungen Dresden.

Der Autor als Teil eines Lichtexperiments in den Technischen Sammlungen Dresden.


Turmgeschichten aus der DDR (3)

5. Februar 2009

Im »Turm« berühren mich die Szenen, in denen Christians Erlebnisse im Internat und auf der EOS beschrieben werden. Ich habe mich damals auch auf alles Lesbare gestürzt und ich habe auch sehr viel klassische Musik gehört. Als Schüler war ich Dauergast in der Bibliothek des »VEB Sachsenwerk« und später in der Berufsschule war ich Stammkunde im »Haus des Buches« in Dresden. Dort konnte man sich in eine Bestellliste für aktuelle Neuerscheinungen eintragen.

Und um ehrlich zu sein: es gab zumindest in den letzten zehn Jahren der DDR wirklich genug zu lesen. Man musste sich natürlich nach Büchern anstellen und man musste rechtzeitig vorbestellen. Aber die Bücher und die Schallplatten waren in der Regel zu subventionierten Preisen zu bekommen. Ich hatte als Schüler, Lehrling/Abiturient und Student niemals zu wenig zu lesen.

Ich weiß nicht mehr, ob diese Liste im »Haus des Buches« dienstags oder donnerstags ausgelegt wurde. Ich weiß aber noch ganz genau, dass ich oft mit C. aus meiner Klasse dorthin gegangen bin und dass sie mich eigentlich dazu verleitet hat. Hach! Jugenderinnerungen: ein wenig verliebt in C. und verrückt nach Büchern. Es war doch nicht alles schlecht in der DDR;-)


Turmgeschichten aus der DDR (2)

1. Februar 2009

Wie Christian Hoffmann war ich Ende der achtziger Jahre bei der NVA, allerdings nur für 18 Monate Grundwehrdienst. Aber ein gepanzertes Fahrzeug musste ich auch fahren. Es war eine »Selbstfahrlafette« (SFL), heute würde man wohl »Feldhaubitze« sagen.

Auch mit meinem Fahrzeug hätte es um ein Haar ein Unglück gegeben. Eines Tages kam ein Gefechtsalarm und wir mussten die Gefechtsmaschinen starten, um zu einer Übung auszurücken. Ich war für die Maschine nicht verantwortlich, ich war als Soldat nur Ersatzfahrer. Die Maschine war jedenfalls schlecht gewartet oder repariert worden. Auf freier Straße versagte plötzlich die Lenkung.

Den Rest des Beitrags lesen »


Turmgeschichten aus der DDR (1)

1. Februar 2009

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich hier eine Art Tagebuch über die Erinnerung an die Ereignisse im Jahr 1989 führen. Der Anstoß kam … durch die Lektüre des »Turms« von Uwe Tellkamp. Mir ist klar, dass das Buch in erster Linie Fiktion ist, aber es stimmt auch vieles mit meiner Erinnerung überein. Ich bin etwa ein Jahr älter als der Autor und seine Hauptfigur Christian.

Ich wohne auf der anderen Elbseite, gegenüber den Schauplätzen des Romans. Ich lese das Buch jetzt zum zweiten Mal und erinnere mich dabei an meine eigenen Erlebnisse während der Wendezeit. Ich werde einige Passagen des Romans kommentieren. Auf den Bildern werden einige »Originalschauplätze« zu sehen sein. Ich freue mich auf Fragen der Leser dieses Buches;-)

Den Baron von Ardenne (Arbogast) habe ich einige Male gesehen und es waren viele Geschichten über ihn im Umlauf. Natürlich erinnere ich mich auch an Hans Modrow (Barsano), an Margot Honecker und an den damaligen Verteidigungsminister. Ich war wie Anne Hoffmann an den ersten Demonstrationen auf der Prager Straße beteiligt und hatte anders als Christian Hoffmann das Glück, zu dieser Zeit nicht mehr Wehrdienst leisten zu müssen.

Und hier, kann man sagen, beginnt das Buch …

so oder ähnlich werden in dieser Gegend viele Grundstücke erschlossen ...

Die Treppe zu einem geheimnisvollen Haus: so oder ähnlich werden in dieser Gegend viele Grundstücke erschlossen ...