Mitfühlender Konservativer

14. November 2009

Samstag ist Markttag. Der Blogger (42) betrachtet die frisch eingeweihte Schiller-Linde und denkt bei sich: »Auf diesem Platz wächst kein Gras. Wie soll hier ein Baum wachsen? Hier gibt’s historisches Pflaster, modernes Pflaster und Schotter.« —

Man sieht mir die Skepsis wohl an. Ich kann das ganz schlecht verbergen.

In diesem Augenblick tritt ein Herr im vornehmen Grau-in-Grau an mich heran. Er hat seine Gattin auf den Markt begleitet und nun augenscheinlich nichts zu tun. Dieser Herr ist etwa zwanzig Jahre älter als ich und will die Linde gut finden.

Älterer Herr: »An dieser Stelle sieht sie doch schön aus.«

Blogger (schluckt): »… aber sogar die Baumscheibe der Linde ist geschottert.«

Älterer Herr (streng): »Die Linde wird trotzdem wachsen. Sie kennt es ja nicht anders.«

Der Blogger denkt an die Baumschule, in der solche Linden ihre ersten zwanzig Jahre verbringen und wendet sich seiner Kamera zu.

Älterer Herr (tröstend): »Doch, sie wird wachsen. Wissen Sie …«

Der Blogger findet keine gute Position, um die Tafel an der Linde zu fotografieren, ärgert sich im Inneren darüber, ärgert sich auch über die Tafel — und wendet sich doch noch einmal höflich zum älteren Herren.

Älterer Herr (insistiert): »Wissen Sie, das ist wie mit den Straßenkindern … mit diesen Straßenkindern.«

Blogger: ???

Älterer Herr: »Ja, das sieht auch oft nicht schön aus. Aber sie kennen es ja auch nicht anders.«

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Tafel an der Schiller-Linde. Klick vergrößert den Schrecken ;-)


Der Blogger fotografiert dann eben doch aus der ungünstigen Position und denkt sichtbar bei sich: »Wenn der nicht ganz bestimmt schon im Beirat vom Schillergarten wäre, sollte man ihn schleunigst aufnehmen.«

Der ältere Herr verschwindet peinlich berührt.



Kinder an die Wahlurne!

20. September 2009

Der Dresdner Bloggerkollege Olaf Walther (»Medienfuzzi«) schreibt über die U-18-Wahl. Ich finde es auch sehr wichtig, dass Jugendliche zum Mitgestalten motiviert und schon zeitig an die demokratischen Prozesse herangeführt werden.

Doch das Ergebnis einer solchen Befragung wird natürlich sehr stark durch die Standorte der Wahllokale beeinflusst. Bei der Aktion konnten anscheinend alle Standorte mitmachen, die sich bei der Initiative beworben haben. Beim Überfliegen der Standorte in Sachsen fallen mir viele dezidiert linke oder eher linke Standorte auf.

Das Ergebnis scheint mir deshalb zwar interessant, aber nicht repräsentativ zu sein. Repräsentativ wäre beispielsweise eine »Test-Wahl« unter kontrollierten Bedingungen in allen Schulen und Berufsschulen oder in statistisch ausgewählten Bildungseinrichtungen gewesen.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn man die Demoskopen zwei Jahre vor der nächsten Wahl mit einer wissenschaftlichen Untersuchung der politischen Ansichten junger Leute beauftragen würde. Das Steuergeld dafür wäre sicher gut angelegt. Dabei sollte nicht nur ein Wahlzettel ausgefüllt werden. Mich würde auch interessieren, was die zehn wichtigsten Forderungen der Jugendlichen sind oder welche zehn Eigenschaften sie von Politikern erwarten.


Hier ist die Webseite der Initiative U18.org mit dem Ergebnis.


In eigener Sache

20. August 2009

Ich habe heute morgen einen Blogger aus Dresden um Auskunft über die Gruppe »dresden.soup.io« gebeten. Dort wurden Artikel von Bloggern zusammengefasst, die davon keine Ahnung hatten.

Der Blogger tritt jetzt via Twitter öffentlich gegen mich persönlich nach. Hier ist der Screenshot (Ausriss) der Twitter-Seite:
Den Rest des Beitrags lesen »


Das Plakatieren wird zur Nachricht

17. August 2009

Ich suche immer noch nach Antworten auf die Frage »Werden die Grünen in Sachsen mit den SED-Nachfolgern koalieren?« Dabei bin ich auf das Blog des grünen Landtagskandidaten Karl-Heinz Gerstenberg gestoßen.

Er interessiert mich aus zwei Gründen: zum einen kandidiert er in meinem Wahlkreis und zum anderen könnte er 1989/90 auf den gleichen Demonstrationen wie ich gewesen sein. Karl-Heinz Gerstenberg ist ein DDR-Bürgerrechtler, der das Bündnis 90 mitgegründet hat.

Auf meine E-Mail hat niemand aus seinem Team geantwortet, also wollte ich per Blog ins Gespräch kommen. Aber leider sind dort die Kommentare gesperrt. Wenigstens habe ich erfahren, was so ein Kandidat tut:

Solidarisch habe ich heute den halben Tag damit verbracht, meine geschätzte Kollegin Eva Jähnigen zu plakatieren.

So wird zwar das Plakatieren zur Nachricht, auch wenn die Plakate längst keine mehr sind. Aber der Dialog mit dem Wähler ist leider nicht möglich. Ich werde trotzdem dranbleiben: Morgen steht Karl-Heinz Gerstenberg am Schillerplatz und beantwortet Fragen seiner Wahlbürger. Vielleicht lässt er mit sich reden.

Ergänzung (18.08.2009): Der Bericht über das sehr konstruktive Gespräch ist hier zu finden.


Braucht Dresden einen Super-Manager?

16. August 2009

Die »Sächsische Zeitung« hat die Personalie Wolfram Köhler in den letzten Tagen noch einmal sehr intensiv behandelt. Ich habe fast den Eindruck, dass die Öffentlichkeit auf einen neuen Anlauf vorbereitet werden soll.

Heute darf der designierte Supermanager seine Sicht der Dinge in einem Interview ausführlich darstellen. Aber diese Sicht wird nicht kritisch hinterfragt. Also bleibt eine Aufgabe für uns als Dresdner Blogger ;-)

Was sind die Kernpunkte des Interviews?

  1. Wolfram Köhler hat Dresden nicht unterschätzt. Er fühlt sich nach wie vor in der Lage, die Stadt in die »erste Liga« zu führen — was immer man darunter verstehen mag.
  2. Wolfram Köhler fühlt sich unverstanden. »Vielleicht haben manche mich unterschätzt und gedacht, ich hätte nur meinen Vertrag im Sinn.« Was in diesem Vertrag — zum Nachteil unserer Stadt! — stehen sollte, wird völlig ausgeklammert.
  3. Wolfram Köhler ist nicht sauer auf Dresden. Er hat sich darüber geärgert, wie er behandelt wurde. Das ist für mich angesichts der ungewöhnlich guten Vertragskonditionen völlig unverständlich.
  4. Wolfram Köhler fühlt sich »möglicherweise« ausgebootet. Er sagt »es sind viele Fehler gemacht worden«, aber er benennt keine Fehler. Fakt ist: das Verfahren wurde rechtsstaatlich überprüft und hat der Überprüfung durch zwei Gerichte nicht standgehalten.
  5. Wolfram Köhler redet zwar über die 250.000 Euro, aber nicht über die restlichen Vertragsbedingungen, die für die Stadt Dresden nachteilig gewesen wären. Der Dienstwagen ist dabei völlig irrelevant.
  6. Wolfram Köhler sieht »im Moment« nicht, dass er zurückkommen will, aber es werden bereits Möglichkeiten genannt. Der Journalist fungiert am Ende nur noch als Stichwortgeber.

Was fehlt im Interview?

  1. Es fehlen sämtliche Hinweise auf das zweifelhafte Verfahren, im Sommer eine Entscheidung durch den »alten« Stadtrat zu peitschen. Eine millionenschwere Entscheidung, die man dem frisch gewählten neue Stadtrat einfach so vorgesetzt hätte.
  2. Es fehlen sämtliche Hinweise auf das rechtsstaatliche Verfahren, in dem die Vorgehensweise der Oberbürgermeisterin einer Überprüfung nicht standhielt. Stattdessen darf Herr Köhler seine Sicht der Dinge — ohne kritische Nachfrage — darstellen.
  3. Es fehlen sämtliche Hinweise auf die ungewöhnlichen Konditionen des Vertrags, die vorher in der Presse veröffentlicht wurden: Provisionsanteile an Sponsorengeldern und jahrelange Unkündbarkeit ohne Probezeit sind mit dem Öffentlichen Dienst nicht vereinbar.
  4. Es fehlen schließlich kritische Nachfragen, ob die geplanten Veranstaltungen für Dresden überhaupt geeignet wären. Riesa konnte durch Sumo-Ringen und Boxen gewinnen, aber Dresden gewinnt damit sicher nichts.

Mein Fazit: Wolfram Köhler hat auch in diesem Interview für Dresden nichts zu bieten und er sollte seinen Lebensabend in Florida genießen …


Ich würde gern die Meinung anderer Dresdner Blogger und Kommentatoren hören: Brauchen wir einen Supermanager? Sollte die Stadt Dresden Wolfram Köhler zu den geplanten Bedingungen beschäftigen?



Die Blasewitzer Antwort auf »A wie Anders«

16. August 2009

fand ich heute morgen am Blauen Wunder — angeregt durch den Neustadt-Ticker. Leider konnte ich keinen verschwitzten jungen Mann vor der Auslage fotografieren;-)

Wilde Kirschen am Blauen Wunder …

Wilde Kirschen am Blauen Wunder …

Ob es einen Zusammenhang mit dem Praxisschild (links) gibt, konnte ich noch nicht herausfinden (ein Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung).


Zahlenspiele zum Fahrradfahren in Dresden

12. August 2009

Die beiden Dresdner Tageszeitungen veröffentlichen heute eine Pressemitteilung des ADFC Dresden. Als lokaler Blogger bekam ich diese Pressemitteilung freundlicherweise auch zugeschickt und habe mir so meine Gedanken gemacht. Im Original:

Immer mehr Menschen in Dresden fahren Rad. Wie die Sächsische Zeitung berichtet, stieg der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zwischen 1991 und 2008 von 6 auf 17 Prozent. Im Vergleich zu 2003 bedeutet dies einen Anstieg der Radnutzung auf nahezu das Anderthalbfache. 38% der Wege in Dresden werden mit dem Auto zurückgelegt, 21% mit Bus und Bahn.

In der Version der DNN lautet dieser Absatz unter der Überschrift »Dresdner zunehmend fahrradbegeistert«:

Immer mehr Menschen in Dresden fahren Rad. Nach Informationen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden e.V. (ADFC) stieg der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zwischen 1991 und 2008 von sechs auf 17 Prozent. Allein im Vergleich zu 2003 bedeutet dies einen Anstieg der Radnutzung auf nahezu das Anderthalbfache. 38% der Wege in Dresden werden mit dem Auto zurückgelegt, 21% mit Bus und Bahn.

Die Hervorhebungen in beiden Zitaten sind von mir.

Den »Anstieg der Radnutzung auf nahezu das Anderthalbfache« und den Zusammenhang (»bedeutet dies«) kann ich aus den gegebenen Zahlen nicht nachvollziehen. Für 2003 ist gar kein Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege gegeben. Dieser Artikel ist leider ein typisches Beispiel für den Umgang der Dresdner Zeitungen mit Zahlen.

Im Artikel der DNN fehlt zunächst die wichtigste Bezugsgröße: Wie groß war die Summe aller zurückgelegten Wege im Jahr 1991, im Jahr 2003 und im Jahr 2008? Zweitens müsste man wissen: Welcher Anteil der zurückgelegten Wege entfiel im Jahr 1991, im Jahr 2003 und im Jahr 2008 auf das Fahrrad? Und dann könnte man auf der Basis dieser Daten einen Artikel schreiben.

Ich glaube ja gern, dass heute mehr Leute Fahrrad fahren und dass mehr Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Aber glauben kann ich in der Kirche. Wenn ich Zeitung lese, will ich etwas wissen. Und auf der Basis des Wissens würde ich auch gern über die Forderung des ADFC diskutieren:

Konrad Gähler vom ADFC Dresden sagt dazu: »Die Stadt muss nun endlich Geld in die Hand nehmen und den Radverkehr seiner wachsenden Bedeutung gemäß fördern.« Im Jahr 2008 wurden in Dresden unter ein Prozent der Gelder für Verkehrsbauvorhaben für den Radverkehr ausgegeben. »Wir fordern eine Steigerung der Investitionen auf 2,5 Mio. Euro jährlich.« Das entspricht 5 Euro pro Einwohner und hat sich als gängige Größenordnung für eine erfolgreiche Förderung des Radfahrens herausgestellt. »Mit den bisherigen Kleckerbeträgen werden wir in Dresden aber nicht weiterkommen«, sagt Gähler abschließend.

Der Autor dieses Blogs ist begeisterter Radfahrer, besitzt kein eigenes Auto und ärgert sich täglich über die schlechten Verkehrsplanungen in der Stadt. Aber damit die Fahrradfahrer sicher unterwegs sein können, müssen auch die anderen Verkehrsmittel möglichst vernünftig rollen. Man kann beispielsweise in München oder Mannheim sehen, wie es funktionieren könnte …


Wie man die Demokratie kaputtmacht

26. Juni 2009

Journalisten, Blogger, Kommentatoren und Politiker aus aller Welt projizieren ihre Meinungen von weit oben auf die wunderbaren Wiesen des Elbtals. Auf unseren Elbwiesen haben viele Bilder Platz:

Einige Konservative und Liberale projizieren das Bild vom Sieg der Demokratie gegen die Bürokratie. Das kleine Dresden gegen die übermächtige Bürokratie der Unesco. Vergesst es ganz schnell wieder! Dresden hat nicht gegen die Unesco, sondern immer nur gegen sich selbst gekämpft. Und ab heute geht der Kampf in Selbstzerfleischung über.

Einige Demokraten projizieren das Bild vom Musterbeispiel für Bürgerbeteiligung. Die Wahlbürger Dresdens hätten frei über eine Brücke entschieden. Vergesst es ganz schnell wieder! Den Dresdnern wurde eine bis ins Detail vorgefertigte Entscheidung vorgelegt. Auf dem Wahlzettel stand in unsichtbaren Buchstaben: »Friss oder stirb!«. Die Bürgerbeteiligung wurde zur Farce. Demokratie war nur noch nach den Vorgaben der freistaatlichen Verwaltungsdiktatur möglich.

Alternative und Grüne in den Redaktionsbüros und Umweltorganisationen projizieren ihr Bild von urbanen verkehrsberuhigten Zonen auf Dresden. Das kleine Dresden als Objekt alternativer Verkehrsplanung und Verkehrsberuhigung. Vergesst es ganz schnell wieder! Eine wachsende Großstadt am Fluss braucht auch Straßen, Tunnel und Brücken. Wir lieben alle unsere Nischen, aber wir müssen sie hin und wieder verlassen.


Wir Dresdner sind nicht die Zielgruppe Eurer Projektionen. Wir müssen hier leben. Aus Dresden geht man nicht weg, obwohl es in letzter Zeit sehr wehtut. Deshalb lasst uns allein mit all dem Mist, den wir uns hier eingebrockt haben. Sucht Euch andere Themen. Und wenn Ihr doch über Dresden schreiben wollt: dann kommt zu uns und schaut Euch die Stadt an, über die Ihr schreibt.

Stellt Euch in die Brückenbaustelle und schaut 35 Meter in die Luft. Stellt Euch an die potentielle Tunnelbaustelle und denkt Euch ein riesiges schwarzes Loch, in dem auch alte Bäume verschwinden werden. Lauft durch das Gebiet, in dem der »Turm« spielt und atmet die Vergangenheit ein. Dann fahrt nach Hause und schreibt!


In der Demokratie wird einmal gewählt und dann wird jahrelang regiert. Diese Stadt wird derart weit unter ihrem Wert regiert, dass man es sich kaum vorstellen kann. Wir haben eine Oberbürgermeisterin, die lediglich ihre Macht auf der kommunalen Ebene absichert. Mehr kann sie nicht. Sie kann sich international überhaupt nicht verständlich machen, sie versagt auch bei der Vertretung unserer Stadt gegenüber Freistaat und Bund.

Warum diese harten Worte? Im Schatten dieser Ereignisse tagt der alte Stadtrat zum letzten Mal und er wird auf Drängen der Oberbürgermeisterin eine millionenschwere Entscheidung treffen: Ein »Supermanager« soll installiert werden, um Dresden besser zu vermarkten.

Wenn man aber einen Supermanager braucht, dann impliziert das meist ein vorangegangenes Totalversagen. Der Erwählte ist ohne formelle Qualifikation, er kommt von keiner adäquaten Position, er hat unzureichende Referenzen und er hat keine Erfahrung in der Verwaltung einer Großstadt. Sein einziges Konzept besteht darin, »mehr Geld in die Hand zu nehmen«.

Wenn eine solche Entscheidung noch am letzten Tag ohne fundierte Vorbereitung mit der alten Mehrheit durchgepeitscht wird, dann kann das einfach nicht in Ordnung sein. So wird die Demokratie immer weiter demontiert: Gerade sind die Bürger zur Wahl gegangen, um über die Politik der Zukunft abzustimmen. Kurz danach treffen die Alten eine millionenschwere Fehlentscheidung. Das wird nur dann ohne Auswirkungen auf die Demokratie bleiben, wenn die Leute vergessen. Aber das Netz vergisst nie.


Zur Personalie Wolfram Köhler

25. Juni 2009

Leistung muss sich lohnen. Leistung soll sich auch im Öffentlichen Dienst lohnen. Aber die in der Presse veröffentlichten Vorlagen zur Einstellung des Messe,- Sport- und Bäderbeauftragten Wolfram Köhler haben aus meiner Sicht mehrere entscheidende Fehler:

  1. Es wird eine mächtige Position geschaffen, die in der Struktur unserer Verwaltung nicht vorgesehen ist. Die Struktur und ihre Funktionsbeschreibungen haben aber ihren Sinn.
  2. Es baut einen unnötigen Zeitdruck auf, wenn ein alter Stadtrat in seiner letzten Sitzung eine Entscheidung treffen muss, die weit in die Zukunft reicht. Jede Entscheidung über Herrn Köhler muss im neuen Stadtrat getroffen werden.
  3. Eine Unkündbarkeit für fünf Jahre (ohne Probezeit) kann bei vorzeitigem Vertragsende zu hohen Forderungen führen.
  4. Die festgeschriebene Beteiligung eines öffentlich Bediensteten an allen eingeworbenen Sponsorengeldern (im Gespräch sind 15%) kann und wird zu Interessenkonflikten führen.

»Wir wollen ihn« ist kein Argument. Ingolf Roßberg wird das aus seiner bitteren Erfahrung sicher bestätigen.

Ich hasse alle Pfuscherei wie die Sünde, besonders aber die Pfuscherei in Staatsangelegenheiten, woraus für Tausende und Millionen nichts als Unheil hervorgeht.” Goethe zu Eckermann im März 1832

Ich will nicht meckern, ohne eine Alternative aufzuzeigen:

Wenn man in Dresden wirklich eine Position zur Förderung von Kultur, Sport und Tourismus schaffen will, soll man eine private Rechtsform wählen und Köhler als Geschäftsführer eines stadteigenen Unternehmens einsetzen.

Leistung und Einkommen sollen an messbaren Erfolg gekoppelt werden, aber eine Führungskraft sollte auch die volle Verantwortung für Fehler übernehmen. Beides fehlt in den bisherigen Vorlagen!


Dresden am Morgen

17. Mai 2009
Dresden am 17. Mai 2009 (morgens)

Dresden am 27. Mai 2009 (morgens)


Bogenschützen

18. Oktober 2008

Auf besonderen Wunsch einer Kommentatorin habe ich doch noch ein Bild des Bogenschützen herausgesucht. Im Grunde müsste man aber eine Hebebühne oder eine hohe Bockleiter haben, um ihn von vorn richtig gut zu treffen. Ich habe heute erst wirklich wahrgenommen, dass er leider leicht lädiert ist …

Der Dresdner Bogenschütze

Der Dresdner Bogenschütze

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Herbstbilder aus Dresden (1)

17. Oktober 2008
Zwingerteich mit einem Stück Semperoper

Zwingerteich mit einem Stück Semperoper

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Borsberglauf

17. Oktober 2007

Einige Bilder von der Strecke des Borsberglaufes. Die Bilder sind einige Tage nach dem Wettkampf entstanden. Schon die Anfahrt mit dem Fahrrad zum Start führt durch eine traumhaft schöne Herbstlandschaft:

Im Anmarsch zum Start …

Das erste Teilziel liegt hundert Meter über dem Start und es lohnt sich wirklich:

Das erste Teilziel liegt knapp hundert Meter höher …

Schon von der halben Höhe aus gibt es diesen Blick über die Weinberge auf den Hockeyplatz zurück:

Blick über die Weinberge

In »kraftsparenden« Serpentinen geht es dann nach oben:

Serpentinen

Und über eine kleine Treppe erreicht man …

Treppe

das Tor:

Das Tor

Nach einigen Metern blickt man (im Training) auch mal zurück:

Weinbergsrueckblick

Dann geht es durch den Wald immer weiter aufwärts:

Durch den Wald …

und wenig später sieht man einmal ganz kurz das Elbsandsteingebirge:

Elbsandsteingebirge

[to be continued ...]


Dresdner Blogger

14. Januar 2007

Einige Blogger aus Dresden sind im Blog Dresdner Blogger verknüpft. Mal sehen, ob bald weitere Blogger hinzukommen und ob 2007 wieder ein Treffen zustandekommt.