5. März 2012
Ich habe mir ja zu Beginn des Jahres vorgenommen, meine Jahreskarte für die Museen der Stadt Dresden in jedem Monat einmal einzusetzen und dann hier darüber zu berichten.
Ich weiß, dass der Februar schon seit einigen Tagen vorbei ist. Aber ich musste den Besuch in den Technischen Sammlungen leider am 04.03.2012 nachholen, weil mein knappes Zeitbudget für das Bloggen im Februar schon aufgebraucht war.
Musik wird reproduziert: Zu diesem Thema gibt es auf einer halben Etage der Technischen Sammlungen eine Ausstellung über Platten, Walzen, Scheiben, Magnetbänder und andere »Datenträger«, auf denen Musik mehr oder weniger gut »gespeichert« wurde.
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Verfasst von stefanolix
22. Januar 2012
Ich habe mir vorgenommen, meine Jahreskarte für die Museen der Stadt Dresden in jedem Monat einmal einzusetzen und darüber zu berichten. Heute war das Leonhardi-Museum mit der Ausstellung »Feldsteine 2001 – 2011« des Künstlers Peter Makolies an der Reihe. Ein Zitat des Künstlers und ein passendes Bild:
Es hat sich nicht viel geändert in der Bildhauerei der letzten zwanzigtausend Jahre. Immer noch werden Bilder in Stein gehauen, die Bilder nach unserem Bilde sind. Unser Wissen um all die Dinge, die andere schon gemacht haben, ist belastende Erfahrung.
Nur wenigen ist es gegeben, die unbelasteten Werte kindlicher Zeichnung ins Leben zu retten. Vielleicht ist der Kreis geschlossen, wenn das Ende dem Anfang gleicht.

Studie …
Vielleicht können die Bilder in der Dia-Show ein wenig neugierig auf die Ausstellung machen?
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Leonhardi-Museum Dresden, vom 18.11.2011 — 12.02.2012
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Verfasst von stefanolix
1. Januar 2012
In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist noch bis zum 8. Januar die Ausstellung »Himmlischer Glanz« zu sehen. Für diese Ausstellung hat der Vatikan erstmals seit fast 200 Jahren ein ganz besonderes Bild zur Verfügung gestellt: die Madonna di Foligno.
Dieses Bild wurde 2011 gerade 500 Jahre alt und es gilt als »Schwesterbild« der berühmten Sixtinischen Madonna. Die Sixtinische Madonna feiert in diesem Jahr ihren 500. Geburtstag. Beide Bilder haben vielleicht um die Jahreswende 1511/12 in Raffaels Werkstatt gestanden. Noch für eine Woche sind sie gemeinsam in einem Raum zu sehen.
Wer nicht nach Dresden kommen kann, mag vielleicht die beiden oben verlinkten Bilder in zwei Fenstern nebeneinander auf dem Monitor anzeigen lassen. Diese beiden Reproduktionen aus der italienischen Wikipedia treffen am ehesten den Eindruck, den wir gestern von den Bildern hatten. Es gibt auch ein Buch zur Ausstellung, in dem viele Details dargestellt sind und in dem die Figuren beschrieben werden.
Bis zum Mai 2012 wird die Sixtinische Madonna ihren Platz im ersten Stock der Gemäldegalerie verlassen. Dann wird sie im Mittelpunkt einer eigenen Ausstellung im Erdgeschoss stehen. Kommen Sie nach Dresden und bringen Sie ein wenig Zeit mit, Detailfragen beantworte ich gern im Kommentarbereich ;-)
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Verfasst von stefanolix
15. November 2011
Am Sonntag haben wir der Ausstellung »Safari zu den Urmenschen« im »Senckenberg«-Teil des Japanischen Palais einen Kurzbesuch abgestattet. Zu meinen Eindrücken schreibe ich später noch etwas. Kurzes Fazit: Es lohnt sich ;-)
Der Besuch im Museum erinnerte mich nachdrücklich daran, dass ich eigentlich auch noch den Film »Die Höhle der vergessenen Träume« sehen wollte. So wenig Zeit und so viel Kultur in dieser Stadt …
Hier sind jedenfalls die die ersten Bilder aus der Ausstellung, verbunden mit einer Frage: Was zeigt die Replik einer 20.000 Jahre alten Figur aus einer französischen Höhle auf dem ersten Bild?




Blicke in die Ausstellung (Teil 1).
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Verfasst von stefanolix
20. Juli 2011
kann man in den Ferien in den Technischen Sammlungen am besten nachmittags besuchen. Dann sind die Gruppen aus den Ferienspielen wohl schon zu Besuch gewesen. Gestern war es in den letzten anderthalb Stunden vor der Schließzeit jedenfalls angenehm leer.

Riesenknoten zum Durchkrabbeln.

Pendelversuch.

Mathematischer Witz …
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Verfasst von stefanolix
8. Juli 2011
In den Technischen Sammlungen ist seit heute das »Blöde Orchester« zu Gast. Das ist im Grunde eine Sammlung aus alten Haushaltgeräten. Jedes Gerät trägt sein eigenes Geräusch bei. So entsteht ein einzigartiger Klangkörper. Viele Gerät sind gleichzeitig Musterbeispiele für das Design ihrer jeweiligen Zeit.
Der Cembalist, Dirigent und Komponist Michael Petermann hat dieses Orchester gegründet. Er hat eine Schnittstelle geschaffen, mit der er die Geräte am Rechner steuern kann. Dabei entsteht eine sehr interessante Art von Musik und das Orchester bietet gleichzeitig etwas für das Auge. Den Klang konnte ich leider nicht mitnehmen, aber hier sind einige Bilder.




Einige Instrumente des »Blöden Orchesters«.
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Verfasst von stefanolix
7. März 2011
Unter diesem Titel veranstaltet das Landesmuseum für Vorgeschichte eine Führung durch das Japanische Palais. Man erinnert also die Gäste schon vor Beginn daran, dass die Architektur des Barock (von barocco) nicht zu allen Zeiten als schön und wohlgeformt angesehen wurde ;-)
Die Führung begann mit einer Anekdote: bereits der erste Hausherr soll einen Fluch auf das Gebäude gelegt haben, wonach es niemals fertiggestellt werden sollte. Aber dieser Fluch liegt ja auf vielen historischen Gebäuden und auf manch modernem Bauwerk …

Blick in die Eingangshalle (1).

Blick in die Eingangshalle (2).
Im Verlauf der Führung wurde dann die Geschichte des Hauses seit August dem Starken kurz erläutert. Wir sind dem Japanischen Palais unter das Dach gestiegen und konnten aus den Gauben das Panorama der Stadt sehen.

Blick von außen auf die Gauben an der Ecke.
Es ist von dort oben ein etwas spezieller »Canaletto-Blick« und man kann kaum die Kamera halten. Aber es lohnt sich:

Blick aus dem Dachfenster.

Führung unter dem Dach.

Blick auf das Dach des anderen Flügels.

Abgesetzte Figur im Innenhof und Detail vom Fuß der Figur.
Im zweiten Weltkrieg wurde das Palais zum Teil stark zerstört, der Wiederaufbau zog sich bis Mitte der achtziger Jahre hin.
Die Teilnahme an der Führung kostet für Erwachsene drei Euro und für Kinder zwei Euro. Zeitiges Erscheinen ist zu empfehlen, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die nächsten Termine sind auf dieser Seite zu finden.

Bauplastiken im Innenhof und Detail.
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Verfasst von stefanolix
22. Februar 2011


Zahlenspiel, Technische Sammlungen Dresden, 21.02.2011.
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18. Februar 2011
Am Sonntag werden die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden wiedereröffnet. Heute scheint man dort noch sehr fleißig zu sein, zumindest waren alle Etagen hell erleuchtet:

Technische Sammlungen (18.02.2011).

Technische Sammlungen (18.02.2011).
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13. Februar 2011

Schöpfgefäß.
Meine Fotos der Serie
Steinzeitliches stammen aus der Ausstellung »
Funde, die es nicht geben dürfte. Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen« im Japanischen Palais Dresden. Weitere Informationen gibt es beim
Landesmuseum für Vorgeschichte.
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13. Februar 2011

Knochenspitze mit kunstvollen Verzierungen.
Meine Fotos der Serie
Steinzeitliches stammen aus der Ausstellung »
Funde, die es nicht geben dürfte. Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen« im Japanischen Palais Dresden. Weitere Informationen gibt es beim
Landesmuseum für Vorgeschichte.
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Verfasst von stefanolix
13. Februar 2011

Gefäß mit Intarsien (1).

Gefäß mit Intarsien (2).
Meine Fotos der Serie
Steinzeitliches stammen aus der Ausstellung »
Funde, die es nicht geben dürfte. Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen« im Japanischen Palais Dresden. Weitere Informationen gibt es beim
Landesmuseum für Vorgeschichte.
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13. Februar 2011

Knochenwerkzeug mit Holzstiel.
Meine Fotos der Serie
Steinzeitliches stammen aus der Ausstellung »
Funde, die es nicht geben dürfte. Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen« im Japanischen Palais Dresden. Weitere Informationen gibt es beim
Landesmuseum für Vorgeschichte.
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Verfasst von stefanolix
13. Februar 2011

Steinzeitliche Schnur (1).

Steinzeitliche Schnur (2).
Meine Fotos der Serie
Steinzeitliches stammen aus der Ausstellung »
Funde, die es nicht geben dürfte. Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen« im Japanischen Palais Dresden. Weitere Informationen gibt es beim
Landesmuseum für Vorgeschichte.
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Verfasst von stefanolix
9. Februar 2011
Und weil ich gerade beim Thema Kultur bin: Ich möchte noch einmal auf die Ausstellung »Funde, die es nicht geben dürfte« hinweisen. Es stehen eigentlich alle wichtigen Angaben auf dem Plakat. Ein Klick auf das Bild macht sie auch lesbar ;-)

Ausstellungsplakat am Japanischen Palais (09.02.2011).
Aber ich habe zur Sicherheit heute auch noch mal ein paar Fotos gemacht …
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9. Februar 2011

Japanisches Palais, Erdgeschoss (09.02.2011).

Japanisches Palais, Erdgeschoss (09.02.2011).

Japanisches Palais, Erdgeschoss (09.02.2011).

Japanisches Palais, Erdgeschoss (09.02.2011).

Japanisches Palais, Erdgeschoss (09.02.2011).

Japanisches Palais, Markierung im Erdgeschoss (09.02.2011).
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Verfasst von stefanolix
14. November 2010
Im Japanischen Palais wird zur Zeit eine interessante Ausstellung gezeigt: man kann Fundstücke aus jungsteinzeitlichen Brunnen sehen, die über Jahrtausende erhalten geblieben sind. Morgen kann ich mehr dazu schreiben und zeigen, heute vorerst drei Bilder …


Ausstellung im Japanischen Palais (14.11.20111).
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Verfasst von stefanolix
17. Februar 2010
in der Kinder-Mitmach-Etage der Technischen Sammlungen.

Lichtprojektion (1).

Lichtprojektion (2).
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Verfasst von stefanolix
16. Februar 2010
in den Technischen Sammlungen. Aber wenn man lange genug in den Zerrspiegel blickt, sieht man genau das hier:

Zerrspiegel (14.02.2010).
Dieses Bild drängte sich mir nach all den quälenden Diskussionen über Dresden auf. Vielleicht ein Denkanstoß …
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Verfasst von stefanolix
30. Dezember 2009
In den Technischen Sammlungen Dresden gibt es einen Computer, an dem man sich einfach nur mit Würfeln sein eigenes Musikstück »komponieren« kann. Das Bild vom Monitor ist unter relativ schlechten Lichtverhältnissen entstanden und zeigt mein Ergebnis:

Ein Elektronisches Spiel mit Zufall und Musik
aus den Technischen Sammlungen Dresden.
Das Verfahren basiert einfach nur auf Zufall und ein wenig Musiktheorie. Solche Spiele mit Zufall und Musik gehen zum Beispiel auf Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Philipp Emanuel Bach zurück.
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Verfasst von stefanolix
20. Dezember 2009

Wo steht diese Figur? Ein Klick vergrößert die Ansicht. ;-)
Im zweiten Teil des Artikels ist die Figur vollständig dargestellt.
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Verfasst von stefanolix
12. Oktober 2009
Die heimliche Heldin der Dresdner Mundartpflege ist Ilse Bähnert, gespielt von Tom Pauls. Tom Pauls kann man manchmal auf dem Wochenmarkt am Schillerplatz erleben und er ist natürlich bei allen guten Händlern seit Jahren bekannt. Manchmal ist sein Einkauf schon ein kleiner Auftritt.
In der vergangenen Woche kaufte er gerade vor mir am Bio-Stand Käse ein. Nachdem er sich beim Standbetreiber vergewissert hatte, dass seine Frau ähnliche Sorten und Mengen einkauft, stellte er fest: »Gut, dann bekomme ich ja zu Hause keine Hudeleien.« Seitdem grübelte ich, wo mir das Wort noch begegnet war — und, siehe da, es war in:
Hat man nicht mit seinen Kindern
Hunderttausend Hudelei!
Was ich immer alle Tage
Meiner Tochter Liesgen sage,
Gehet ohne Frucht vorbei.
aus der Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach. Ich finde es im Nachhinein sehr schade, dass man uns dieses Stück im Musikunterricht viel zu zeitig vorgesetzt hat. Als Kinder konnten wir die feine Ironie des Textes noch gar nicht verstehen.
Etwa 30 Jahre später habe ich am Samstag in einem Elektronikmarkt eine CD mit drei weltlichen Bach-Kantaten für knapp fünf Euro gefunden, als ich auf den Kaufbeleg für ein Gerät wartete. So hatte das Warten seinen Sinn, denn seitdem höre ich die Stücke rauf und runter. Und freue mich auf meinen nächsten Arbeitseinsatz in Leipzig, wo es noch einen kleinen Rest der sächsischen Kaffeekultur geben soll ;-)
PS: Die Dresdner Zeitungen widmen sich hingebungsvoll dem Thema Mundart. Unvergessen ist der Beitrag des Kabarettisten Olaf Böhme, der in der »SZ« mit einem
Asch im Arm abgebildet wurde (ein Asch ist nichts Unanständiges, sondern eine Waschschüssel oder ein kleiner Zuber).
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Verfasst von stefanolix
20. Mai 2009
Genial fand ich dieses Plakat, das für eine Ausstellung in Bonn wirbt:

Genial einfach ...
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