Kursiv gedruckte Textpassagen sind der Pressemitteilung der Stadt Dresden entnommen:
Der ehemalige Dorfplatz von Altblasewitz wird damit erstmals seit über 100 Jahren durch einen Baum beschattet.
Und der Baum wird sich jetzt denken: »Mach es wie die Sonnenuhr …«
Der Gesamtumfang der Investition beträgt rund 13 000 Euro. Davon trägt die Landeshauptstadt Dresden am Vorhaben einen Anteil von rund 20 Prozent in Form von Materialbereitstellung und Sachleistungen.
Und man sieht doch wirklich jeden einzelnen Euro …
Ideengeber und Initiator für das Vorhaben ist der Beirat vom „SchillerGarten zu Dresden-Blasewitz“, welcher auch den größten Anteil der Spende beiträgt. Durch ihn wurde das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft im Februar dieses Jahres um Hilfe bei der Standortsuche für eine Schillerlinde gebeten.
»Durch ihn wurde gebeten.« Beschäftigt die Stadtverwaltung eigentlich noch jemanden, der mit Sprache umzugehen weiß?
Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft erhält vom Beirat „SchillerGarten zu Dresden-Blasewitz“ am Dienstag, 10. November, 11 Uhr, anlässlich der 250. Wiederkehr des Geburtstages von Friedrich Schiller eine Gedenklinde für den Dichter.
Das Amt erhält eine Gedenklinde. Nicht etwa die Dresdner Bürger oder ihre Gäste. Wie heißt es im Volksmund: Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch eine Bank ;-)
Und wieder diese verquaste Sprache! Wie lange muss man warten, bis man weiß, was die Stadt erhält? Man möchte sie am liebsten zwingen, solche Sätze laut vorzulesen.
Der Baum steht innerhalb auf einer erhöht gepflasterten Fläche am Schillerplatz und wird vom Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Detlef Thiel, entgegen genommen.
Ich habe dort noch niemanden sitzen sehen. Wahrscheinlich denken die Leute, dass der Herr Amtsleiter jeden Augenblick zurückkommt ;-)
Umrahmt von einer Rundbank ist die Linde ein attraktiver Mittelpunkt für die hier stattfindenden Wochenmärkte.
Und das wusste die Stadtverwaltung schon, bevor sie den Baum »entgegen genommen« hat?






Verfasst von stefanolix 
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