Sportliches zum Neuen Jahr

1. Januar 2011

Heute morgen habe ich das Neue Jahr mit einem kleinen Lauf begrüßt. Auf meine favorisierte Strecke musste ich leider verzichten: für Anstiege wie die Schiller- oder Grundstraße schien mir der Untergrund nicht geeignet zu sein. So habe ich einfach beim Laufen eine Stunde die Seele baumeln lassen und daran gedacht, wer vielleicht heute noch das Jahr 2011 mit einer Laufrunde begrüßt.

Die Aufzählung wird sicher nicht vollständig, deshalb wünsche ich zuerst allen Läuferinnen und Läufern in und um Dresden ein gesundes, verletzungsfreies und erfolgreiches Jahr 2011. Einige möchte ich persönlich grüßen:

Matthias K. hat leider kein Blog und liest auch nicht hier mit, aber wir sind als Fahrgemeinschaft im Jahr 2010 zu einigen Läufen gefahren. Vielen Dank noch einmal für’s Mitnehmen — und Dir vor allem ein Jahr ohne Verletzungen. — Dann gibt es Sportler, die laufen und ab und zu hier mitlesen: stellvertretend herzliche Grüße an den Ebs.

Bloggen und Laufen: das kombinieren Thomas, Ulf und Christian aus meiner Blogroll viel intensiver als ich. Von Thomas habe ich mir 2010 etwas abgeschaut: Beim Laufen zählt nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem das, was man dabei lernt. Ich werde 2011 an einige Dinge anders herangehenlaufen.

Und auch Hendrik bloggt: In der Vergangenheit waren seine Blogs oft nicht erreichbar, aber jetzt kann man ihm wieder beim Training zuschauen: Er schreibt Sportnotizen und trainiert hart. — Gut, das tun viele. Aber als ich vor nunmehr vier Jahren mit dem Laufen begann und ab 2008 immer ernsthafter trainierte, hatte er im Laufgebiet an der Elbe gerade eine Laufgruppe ins Leben gerufen. Ich weiß nicht, ob ich ohne diese Laufgruppe so lange dabeigeblieben wäre. Am Anfang kann man ja schnell die Lust verlieren. Deshalb von hier aus viel Erfolg, vor allem beim Treppenmarathon ;-)



Aus dem Rennen

18. April 2010

Ich musste mich in der Nacht nach 50 Runden in zehn Stunden aus dem Rennen nehmen. Nach 40 Runden hatte ich mir das Knie leicht verdreht und bis zur 50. Runde ist es einfach nicht besser geworden.

Bitte keine Beileidsbekundungen: ich lebe ja noch, auch wenn ich tief enttäuscht bin.

Gestern konnte ich meinen Namen auf dem Gipfelkreuz auf der Tafel für 2009 lesen. Ein schwacher Trost, aber immerhin ein Trost …



Am Wochenende wird nicht gezählt

16. April 2010
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Stufen in der Filiale der Deutschen Bank.


Daumendrücken

12. April 2010

Momentan lese ich in der Wettervorhersage für den kommenden Samstag: die Niederschlagswahrscheinlichkeit beträgt 19% und es könnte acht Stunden Sonne geben.

Könnte das Wetter bitte-bitte-bitte am kommenden Samstag und Sonntag wirklich so werden? Ich habe vorgestern abend am Ende meiner Trainingsrunden eine halbe Stunde im strömenden Regen trainiert und ich muss das im Wettkampf nicht unbedingt haben …

Ulf Kühne, der im Moment als Werbefachmann eine sehr gute Pressearbeit macht und nun die Favoritenbürde trägt, wird das sicher genauso sehen? ;-)

Und wenn ich schon beim Daumendrücken bin: gute Regeneration und gute Anreise für Tom (Thomas Eller), der gerade einen Ultra-Lauf beendet hat!


Treppenmarathon in Radebeul 2010

10. April 2010

Jedes Jahr gibt es einige Tage vor dem Treppenmarathon vermehrt Suchanfragen zu diesem Thema. Wer sich kurzfristig entscheiden mag und auf diese Belastung eingestellt ist: es sind noch fünf Startplätze frei ;-)

Die wiederholte Anfrage »Training Treppenmarathon« zeigt mir, dass auch am Training Interesse besteht. In den letzten beiden Wochen vor dem Wettkampf laufe ich lange Strecken im gemäßigten Tempo, aber gern auch mal 18 Kilometer im Tempo von 4:10 pro Kilometer. Kraft und Technik für die Treppe müssen zu diesem Zeitpunkt schon vorhanden sein …



Internationale Beteiligung am Treppenmarathon

18. Januar 2010

Drei Monate vor dem Start kam gestern die erste Mail des Treppenlauf-Teams. Am Radebeuler Treppenmarathon 2010 werden nach dem aktuellen Stand der Anmeldung Läuferinnen und Läufer aus insgesamt sechs Ländern teilnehmen: Frankreich, USA, Dänemark, Schweiz, Mexiko und Deutschland.

Sie alle haben ein Ziel: 8848 Höhenmeter und 84.390 Meter Laufstrecke in maximal 24 Stunden zu bewältigen. Und soviel kann man jetzt schon verraten: einige Sportler wollen in den 24 Stunden noch ein klein wenig mehr schaffen.

Bloggende Teilnehmer sind bisher: Ulf Kühne, Thomas Eller und ich. Sollte ich auf weitere Blogs stoßen, werde ich dezent darauf hinweisen.



Homo novus

1. November 2009

Als ich im Januar 2009 am Winterlauf in Bad Schandau teilnahm, sagte mir jemand: »Mensch, jetzt hast du 44 Punkte für die Bezirksrangliste gesammelt.« — »Bezirksrang-was?« fragte ich. Es stellte sich heraus, dass der Winterlauf das erste Rennen zur Bezirksrangliste 2009 war.

Der Modus ist ganz einfach: es gibt 14 Läufe, von denen für jeden Läufer die 7 besten Ergebnisse gewertet werden. Jetzt ist die Saison fast zu Ende, nur ein Rennen steht noch aus.

Ich werde in der Endabrechnung in meiner Altersklasse wohl einen Platz unter den ersten 10 von knapp 150 registrierten Teilnehmern belegen. Während mich die erfahrenen Läufer am Anfang noch ein klein wenig gönnerhaft mitlaufen ließen, bekomme ich jetzt schon öfter ein »Daumen hoch« und man grüßt sich natürlich beim Training.

Man kennt sich vom Sehen und manchmal vom Quatschen, man respektiert sich — man hat ja schließlich eine Menge Kilometer miteinander zurückgelegt. Wir sehen uns am Sonntag beim Lößnitzgrundlauf und ab 2010 bin ich kein »Homo novus« mehr.

Denn eines muss man noch sagen: Die M40 ist die härteste aller Klassen. Mal sehen, was für Emporkömmlinge 2010 zu uns aufsteigen ;-)


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