Nun zum Unerfreulichen,

25. November 2008

also zum Geld. Somlu hat über die Politiker und das Geld geschrieben und ich habe ihr einige Gedanken als Kommentar angefügt. Ich schreibe diese Gedanken hier leicht verändert und ergänzt noch mal auf:

Es ist ja theoretisch schon möglich, dass jemand in der Finanzbranche für eine bestimmte Zeit eine ungewöhnlich hohe Eigenkapitalrendite erzielt. Das Eigenkapital ist im Grunde nur eine einzige wirtschaftliche Kennzahl einer Bank. Eine sehr hohe Eigenkapitalrendite ist beispielsweise möglich, wenn man Finanzinstrumente nutzt, die an Glücksspiel grenzen. Sie ist auch möglich, wenn man genug Anleger oder Kunden findet, die sich auf sehr riskante Geschäfte einlassen. Banker sagen dann wohl »Wir haben endlich einen noch größeren Dummkopf gefunden«.

Und so kommt eben auf mehreren Seiten die Gier ins Spiel und es wächst die Blase (nein, es wächst eigentlich keine Blase, sondern ein Tumor).

Der ehrliche Kaufmann in der Bank oder der bodenständige Politiker in einem Landtag stehen in dieser Zeit plötzlich ziemlich dumm da, denn für kurze Zeit funktioniert es ja. Deshalb eignet sich das Thema auch nicht als Schuldzuweisung gegen die Vertreter irgendeiner politische »Farbe«. Wer auf diesem Gebiet Verantwortung trug, war entweder gierig oder dumm oder ignorant. Wer auf diesem Gebiet Unbehagen verspürte, der hat zu lange geschwiegen.

Ich auch.

Und trotzdem fällt noch Schnee ;-)

Und trotzdem fällt noch Schnee ;-)


Häuser wie Schiffe

19. November 2008

… am Körnerplatz in Dresden:

Körnerplatz in Dresden (15. November 2008)

Körnerplatz in Dresden (15. November 2008)


Der eineiige Diktator

19. November 2008

Neues Material für alle Küchenpsychologen und Totalitarismusforscher: Der Nachrichtendienst GMX gibt bekannt, dass der GröFaZ wohl ein kleines Problem hatte:
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Eine Schwebebahn

19. November 2008
eine Schwebebahn gibt es auch in Dresden.

Nicht nur in Wuppertal: eine Schwebebahn gibt es auch in Dresden.

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Dunkel war’s …

17. November 2008
Kerze

Kerze


Wunderbaum

3. November 2008
Ricinus communis

Ricinus communis


Die Bahn kommt nicht.

3. November 2008

Gestern fragte ich noch: Kommt die Bahn? Heute weiß ich: Die Bahn kommt nicht. Das Ausmaß der Inkompetenz ist noch viel größer, als ich gedacht hatte. Man muss sich das vorstellen: Die Bahn behauptet nach wie vor, dass 90% aller Verbindungen gewährleistet werden können.

Nun will ich einfach nur von Dresden nach Bonn und wieder zurück. Was muss ich feststellen? Es gibt weder an einem Sonntag noch an einem Wochentag überhaupt nur eine der gewohnten Verbindungen. Die Fahrt dauert nach dem neuen Fahrplan deutlich länger als sonst, die Auskunft weiß natürlich überhaupt nichts und vor dem Fahrkartenschalter stehen auch abends noch Dutzende von unzufriedenen Passagieren, die ihre Tickets umtauschen wollen.

Ich frage die Auskunftsmitarbeiterin, ob die Verbindung über Berlin denn überhaupt klappt. Antwort: »Ich würde da nicht langfahren«. Ich sehe am Automaten, dass es für die Ersatzzüge (kostenpflichtige) Reservierungen gibt, pro Strecke für acht Euro. Das ist der Dame natürlich nicht bekannt: »Für die Ersatzzüge gibt es grundsätzlich keine Reservierungen«. Aber eine Beratung ist doch sinnlos, wenn der Beratene mehr weiß als der Beratende …


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