Obama und die Grünen: Der Unsinn geht weiter

Heute kam hier zum wiederholten Mal die Suchanfrage »obama weltkulturerbe wahlplakat grüne« herein und obwohl ich zur Zeit nur sporadisch auf mein Blog aufpassen kann, möchte ich gern über den aktuellen Stand berichten.

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Die Peinlichkeit geht weiter ...

Die Grünen fühlen sich jetzt zensiert, weil die Stadtverwaltung die Plakate im Vorfeld des Obama-Gastspiels im Stadtzentrum abgenommen hat. Darüber kann man geteilter Meinung sein.

Prinzipiell ist es im Rahmen der Meinungsfreiheit möglich, den amerikanischen Präsidenten ungefragt auf einem Plakat für politische Ziele zu missbrauchen zu vereinnahmen. Übrigens hat auch das Logo der UNESCO auf Wahlplakaten nichts zu suchen. Schließlich muss wenigstens die verantwortliche Partei auf dem Plakat eindeutig erkennbar sein. Das war nicht der Fall:

Nein, Ihr könnt es auch nicht!

Nein, Ihr könnt es auch nicht!

Zur Erinnerung: Das Stadtzentrum war nicht nur ein Schauplatz des peinlichsten Wahlkampfes aller Zeiten, sondern auch Ort eines Staatsbesuchs. Das Plakat zeigt den Staatsgast in unvorteilhafter Weise und es ist ist in jeder Hinsicht misslungen. Dass man das Plakat also in Sichtweite der amerikanischen Gäste und der vielen Fernsehkameras in der Innenstadt abnimmt, ist möglicherweise verständlich. Ich will darüber kein abschließendes Urteil fällen.

Ich hätte Frau Orosz am Freitag gern mit einer NATO-Plane verhüllt, um diese schweinchenrosafarbene Peinlichkeit zu verbergen. Aber mich fragt ja wieder mal keiner und mich hätten sie sowieso nicht reingelassen.

5 Responses to Obama und die Grünen: Der Unsinn geht weiter

  1. Die Grünen sollten nicht mit dem Konterfei eines fremden Staatsoberhauptes Wahlwerbung betreiben, weder positiv, noch negativ. Sie verharmlosen damit, wer dieser Obama in Wahrheit ist!

  2. stefanolix sagt:

    Obama hat in der Frauenkirche geschrieben: »My best wishes to the congregation and People of Dresden, for symbolizing the possibility of reconciliation, reconstruction and hope. God bless you«.

    Merkwürdig erscheint mir dabei, dass die Frauenkirche im eigentlichen Sinne überhaupt keine Gemeinde hat. Da hat man ihn nicht umfassend informiert …

    @Klarseher: Ein Verschwörungstheoretiker auf meinem Blog: dass ich das noch erleben darf ;-)

  3. elbnymphe sagt:

    Ich glaube nicht, daß es für die Grußbotschaft wichtig ist, ob Obama über die parochialen Strukturen informiert war. :-) Im übrigen erfährt man hier:

    „Hat die Frauenkirche eine eigene Gemeinde? – In der Frauenkirche kommt zu Gottesdiensten und Andachten eine Gemeinde auf Zeit zusammen. Eine feste eigene Gemeinde gibt es an der Frauenkirche nicht.“

  4. stefanolix sagt:

    Na eben: Obamas Leute hätten nur in die FAQ schauen müssen;-)

  5. @stefanolix: Ich bin ja kein Verschwörungstheoretiker, sondern ein Verschwörungs-Aufdecker! Verschwörungstheoretiker sind verwirrte Menschen, die überall dunkle Machenschaften und dunkle Zusammenhänge vermuten. Bei mir dagegen gibt es die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

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