Die Verwechslung der Fama mit dem Engel

könnte geklärt sein. Der Autor dieses kleinen Blogs hat unermüdlich recherchiert und fotografiert. Er weiß nun: in München gibt es einen Friedensengel. Der Fotograf der Dresdner Fama hat möglicherweise dieses Bild im Hinterkopf gehabt:

Friedensengel

Friedensengel

7 Responses to Die Verwechslung der Fama mit dem Engel

  1. […] Die Verwechslung der Fama mit dem Engel « stefanolix Tags: bahnreisen, beethovenhalle, bilder, empowerment, es-ist-nicht-das, held-der-arbeit, […]

  2. Elbnymphe sagt:

    Auch auf die Gefahr hin, elitär zu klingen, zeugt es doch von mangelnder Bildung oder zumindest mangelnder Pfiffigkeit des Redakteurs, nicht ins Stutzen zu geraten, wovon ein Engel auf einer Kunstakademie künden soll. Gerade in der Architektur des antikeberauschten 19. Jahrhunderts kam dem Bauschmuck immer auch eine symbolische Bedeutung zu.

    Den Spät- und Westgeborenen Dresdnern mag zur Not die Eselsbrücke helfen, daß es in den 80er mal eine Fernsehserie namens „Fame“ gab, in der es um Studenten an einer Musikakademie ging.

    • stefanolix sagt:

      Der Redakteur ist nicht freigesprochen, der ist ja aus Dresden und muss das wissen;-)
      Aber dass der dpa-(beauftagte)Fotograf sein Foto so »getaggt« hat, will ich ihm mal nicht so übelnehmen, wenn er die Münchner Figur im Hinterkopf hatte.

    • stefanolix sagt:

      »Fame — Der Weg zum Ruhm« kannte ich nur als Kinofilm. Auch als Ossi;-)

  3. FG sagt:

    Wobei es sich aber auch bei diesem Friedensengel nicht um einen Engel handelt sondern um eine veritable Göttin, nämlich um Nike.

    • stefanolix sagt:

      [Dieser Kommentar wurde geändert:]
      Interessant finde ich auch die Bemerkung aus dem Wikipedia-Artikel: Der Friedensengel erinnert an die 25 friedlichen Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71.

      Die Siegesgöttin als Friedenssymbol … das konnte ja nicht gutgehen. Ich kann ja die damalige Zeit nur aus der Geschichte und aus der Literatur verstehen, aber wenn man auf die »Erbfeindschaft« zwischen Deutschland und Frankreich 25 Jahre nach einem blutigen Krieg eine Siegesgöttin draufsetzt, dann ist wohl der nächste Krieg schon so gut wie programmiert. Es gärte ja dann auch nur noch bis 1914.

      Man müsste eigentlich auch viel bewusster an die Jahrzehnte des Friedens zwischen Frankreich und Deutschland nach dem II. Weltkrieg denken und sich vielleicht dafür mal ein Denkmal einfallen lassen — auch wenn es selbstverständlich zu sein scheint.

  4. […] schließlich treffen wir die Flügelwesen wieder, über die vor kurzem an anderem Ort fachkundig diskutiert […]

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