Sind wir 1989 dafür auf die Straße gegangen,

dass zwanzig Jahre später nur noch etwas mehr als die Hälfte der Bürger wählen geht? Nur wegen der geringen Wahlbeteiligung kann die NPD auf ein Ergebnis knapp über fünf Prozent kommen.

Das ist die Nachricht, die heute aus Dresden um die Welt gehen wird: Die NPD wird wahrscheinlich mit etwas über fünf Prozent wieder in den Landtag einziehen. Eine NPD, deren Fraktion sich im Landtag eigentlich schon selbst zerlegt hatte. Eine NPD die fünf Jahre lang nur durch Demagogie und Skandale aufgefallen ist. Jeder Zeitungsleser in Sachsen hätte das wissen müssen.

Nein, es wäre auch kein Trost, wenn die NPD am Ende des Abends bei 4.99 Prozent bliebe. Dann wäre das Problem nur verdrängt und nicht gelöst. Aber die Neonazis hätten sehr viel Geld und eine Position im Landtag verloren.

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