In die Botanik (20)

19. September 2009
Herbstblüte

Herbstblüte


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Centrum-Echo

18. September 2009

Der Kollege vom Dresdner Rand schreibt über die Eröffnung der neuen Einkaufsgalerie. Sein Titel »Ich kauf mir was« erinnert mich an ein Lied von Herbert Grönemeier. Das sollte er vermutlich auch ;-)


An den Mauern (erste Blicke)

18. September 2009

In diesen Tagen bin ich in meinem Aktionsradius etwas eingeschränkt und entdecke deshalb eher kleine Dinge in der Nähe. Zwischen Körnerplatz und Saloppe gibt es an der Elbe viele alte Mauern, an denen interessante Pflanzen wachsen.

An den Mauern (1)

An den Mauern (1)

An den Mauern (2)

An den Mauern (2)

An den Mauern (3)

An den Mauern (3)


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Kommt das noch jemandem übertrieben vor?

17. September 2009
Plakat zur Eröffnung eines Elektronikmarkts.

Plakat zur Eröffnung eines Elektronikmarkts (Ausschnitt).


In letzter Minute

17. September 2009

Jetzt werden die Tage kürzer und dunstig, es wird wohl ein schöner Herbst. Die Touristen auf den Dampfern freuen sich an der Nachsaison.

Dampfer am Herbsttag.

Dampfer am Herbsttag.


Ich frage mich ja manchmal, wann Dresden damit beginnen wird, Reisen in das Elbtal mit dem Slogan zu offerieren: »Besuchen Sie das Elbtal, solange die Brücke noch nicht steht!«


Verwurzelt an der Elbe

16. September 2009

An der Elbe verwurzelt (1)

An der Elbe verwurzelt (1)

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Ironie des Wahlkampfs: Oskars Plakat

15. September 2009

Vor fast 20 Jahren kam ein Mann nach Dresden, der für die SPD Kanzler werden wollte. In Vorbereitung auf die ersten freien Wahlen habe ich mir damals noch die Vertreter der wichtigsten Parteien live angesehen … Den Rest des Beitrags lesen »


Welterbe verwalten

15. September 2009

Stephan schreibt in den Umgebungsgedanken über eine einleuchtende Idee: Dresden könnte sich doch um den Titel als Stadt des Weltkonsumerbes bewerben. Dazu habe ich gleich noch zwei sarkastische realistische Vorschläge:

Weltverwaltungserbe: Oberbürgermeisterin, Verwaltung und Stadtrat arbeiten traditionell eng und vertrauensvoll zusammen. Bei der Besetzung wichtiger Positionen steht Transparenz an erster Stelle. So konnte die Stadt Dresden im Sommer 2009 sogar auf die geplante Stelle eines Super-Managers verzichten. »Wir wollten Köhler nie«, sagten Vertreter der CDU-Fraktion im Stadtrat. Dresden habe seit der Wende immer unter guter Führung gestanden. »Im Grunde haben wir einen natürlichen Anspruch auf den Titel. Die UNESCO sollte sich endlich bewegen.«

Weltverkehrserbe: Dresdens Verkehrsplanung steht traditionell für große Visionen und kleinliche Lösungen. Der Individualverkehr fühlt sich durch den ÖPNV behindert und umgekehrt sieht es nicht besser aus. Viele Ampelschaltungen behindern den Verkehr und erhöhen so den CO2-Ausstoß. »Radfahrer und Fußgänger haben trotzdem gute Überlebens-Chancen«, sagte der Leiter der neugegründeten Arbeitsgruppe Immobilität im Auftrag der Oberbürgermeisterin. »Keine Planung ist umsonst. Sie kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.«



Auto(reifen)aggression?

14. September 2009

Ich weiß, man sollte Gefühle nicht auf Tiere übertragen und bei Tieren keine Gefühle interpretieren. Aber was der Elefant im Dresdner Zoo auf diesen Bildern macht, sieht auch nicht wirklich glücklich aus.
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Der kleine Mann mit dem Fahrrad

13. September 2009

war mit einem Stift und mit einem Stück Papier bewaffnet. Er legte das Stück Papier auf seinen Fahrradsattel und schrieb einige Worte auf. Dann wollte er den Ort des Geschehens verlassen.

Auf dem Video des CCC ist zu sehen, wie die Polizisten dieses Verbrechen geahndet haben. Sie rissen den Mann von seinem Fahrrad weg und schlugen mehrmals brutal mit der Faust in sein Gesicht. Auch nachdem er zu Boden gegangen war, ließen sie nicht von ihm ab. Und die Szene stammt nicht aus China oder dem Iran. Sie fand in Berlin statt.

Ich habe mich in meinen Artikeln und Kommentaren immer dafür ausgesprochen, die Polizei fair zu beurteilen. Es gibt viele Situationen, in denen Polizisten für den Rechtsstaat einstehen und dabei von Links- oder Rechtsextremen auf brutale Weise angegriffen werden. In diesen Situationen müssen sie sich verteidigen und in diesen Situationen müssen sie auch körperliche Gewalt anwenden.

Doch dieser Radfahrer hat friedlich von seinen Grundrechten Gebrauch gemacht. Er hatte keinen Molotow-Cocktail und auch keinen Baseballschläger. Er war leicht bekleidet. Er war nicht vermummt. Er war nicht aggressiv. Die Polizisten hatten in dieser Situation nicht den geringsten Grund, ihn mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Es war ein feiger Akt und es kann keiner der beteiligten Polizisten behaupten, in diesen Minuten für den Rechtsstaat gestanden zu haben.

Deutsche Polizisten stehen jetzt auf Youtube in einer Reihe mit Polizisten aus dem Iran und aus China. Die Videos werden lange dort stehenbleiben — das Netz vergisst nie. Wenn wir nicht auf eine Stufe mit den Prügelstaaten sinken wollen, gibt es nur eine Chance: der Übergriff muss sofort geahndet werden.


Die Band auf dem Floß

13. September 2009

Gestern nachmittag hat eine Band auf einem kleinen Floß das rechte Elbufer beschallt …

Band auf der Elbe (1)

Band auf der Elbe (1)

Band auf der Elbe (2)

Band auf der Elbe (2)

während ich mich in den letzten Sonnenstunden des Wochenendes in ein Buch vertieft habe:
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Das Wahlergebnis in Sachsen

13. September 2009
diagramm_wahl_k

Ergebnis der Landtagswahl 2009
(Bezug: alle Wahlberechtigten, gerundete Werte),
Klick auf das Bild vergrößert).


Ein Bruchteil

12. September 2009

einer Sekunde (1/4000): das Bild zeigt einen kleinen Brunnen in der Nähe der Carolabrücke.

Aufgefächerter Wasserstrahl …

Aufgefächerter Wasserstrahl … (Klick vergrößert).


Glücksbringender Stahlgießer

12. September 2009
Gießer (Stahlwerk Gröditz)

Gießer (Stahlwerk Gröditz)


Sie haben zwar nichts gefunden,

11. September 2009

aber vielleicht können wir Ihnen trotzdem weiterhelfen? Meint Zweitausendeins, nachdem ich dort nach einem Buch gesucht habe:

Ihre Suchanfrage ist leider ohne Ergebnis. Zum Trost zeigen wir Ihnen ein paar Sachen aus unserem aktuellen Programm.

Ich sag jetzt nicht, wonach ich gesucht habe. Aber die vier Bücher von John Updike standen damit wirklich in keinem Zusammenhang ;-)


Balance

10. September 2009

Wenn man die Vergrößerung anklickt, sieht man: dieser Schmetterling sitzt auf einer Blüte, die kleiner als er selbst ist. Auch in diesem Bild steckt ein wenig Abschied vom Sommer. Bald wird der Sommerflieder verblüht sein …

Schmetterling auf kleinem Blütenstand

Schmetterling auf kleinem Blütenstand

Schmetterling auf Sommerflieder (2)

Schmetterling auf Sommerflieder (2)

Schmetterling auf Sommerflieder (3)

Schmetterling auf Sommerflieder (3)


In die Botanik (19)

10. September 2009
Kakteenhaus im Botanischen Garten Dresden.

Kakteenhaus im Botanischen Garten Dresden.        

Rotnasiger Kaktus;-)

Rotnasiger Kaktus;-)

Kaktus aus dem Kakteenhaus (1).

Kaktus aus dem Kakteenhaus (1).


Der Einsatz in Afghanistan

9. September 2009

wurde mit der Zustimmung der CDU/CSU, der SPD, der Grünen und der Liberalen beschlossen. Es gibt gute Gründe, diesen Einsatz aus der heißen Phase des Wahlkampfs herauszuhalten:

  1. Der Einsatz hat das Ziel, die Menschenrechte und speziell die Rechte der Frauen in Afghanistan zu stärken. Ohne den Einsatz hätten Frauen dort nahezu gar keine Rechte. Heute können immerhin viele Mädchen eine Schule besuchen und haben die Chance auf eine weitere Ausbildung. Auch wenn noch viel zu tun ist: die Menschen haben insgesamt deutlich mehr Rechte als unter der Taliban-Regierung.
  2. Der Einsatz hat das Ziel, den Volksgruppen in Afghanistan zumindest eine landestypische Form der Demokratie und des Rechtsstaats zu ermöglichen. Diese werden wohl nie 1:1 allen unseren Kriterien genügen. Aber die Menschen dort können sich nur mit Hilfe von außen eine eigene Art des demokratischen Rechtsstaats aufbauen.
  3. Der Einsatz hat das Ziel, die Terrorgefahr zu mindern, die von Afghanistan ausgehen kann. Er soll auch die innere Sicherheit in Afghanistan stärken. Islamistische Terroristen müssen dort bekämpft werden, wo sie ihre Basis haben. Dazu braucht man afghanische Sicherheitskräfte, die von westlichen Staaten ausgerüstet und ausgebildet werden. Und dazu braucht man Soldaten, die gegen Terroristen kämpfen.

Im Krieg wird es immer Vorfälle wie den letzten NATO-Luftangriff geben. Es wird aufzuklären sein, wie es dazu kommen konnte und wer Fehler gemacht hat. Die Informationspolitik der Bundesregierung muss kritisch untersucht werden. Aber das taugt nicht als Wahlkampf-Thema. Die Kanzlerin, der Außenminister und der Verteidigungsminister haben gar keine andere Wahl, als die Untersuchungen abzuwarten.

Kein demokratischer Rechtsstaat geht in einen solchen Einsatz mit dem Ziel, dass Kinder und andere Zivilisten getötet werden. Aber man musste in einer kritischen Situation handeln und man konnte nicht warten, bis sich diese Fahrzeuge in Waffen mit ungeahnter Sprengwirkung verwandeln. Die Ursache — und das darf nicht vergessen werden — lag bei den Terroristen, die die Fahrzeuge in ihre Gewalt gebracht hatten.

Natürlich hat die LINKE im Wahlkampf das Recht, populistisch den sofortigen Abzug aus Afghanistan zu fordern. Aber was wäre damit für die Menschenrechte, die afghanischen Frauen, die Sicherheit und die ersten Ansätze von Demokratie und Rechtsstaat gewonnen?

Natürlich kann beim Lesen der Nachrichten ein sehr ungutes Gefühl entstehen. Natürlich ermöglicht es uns in Deutschland die Meinungsfreiheit, auch anders über den Einsatz in Afghanistan zu schreiben (in Afghanistan gäbe es ohne den NATO-Einsatz noch nicht mal eine Ahnung von Meinungsfreiheit). Mag sich, wie immer, jeder sein eigenes Urteil bilden … ich habe meinen kleinen Beitrag zur Diskussion geleistet.


Was für ein Bahnhofsdach!

8. September 2009

Die Kollegin Elbnymphe schrieb neulich einen Beitrag über den alten Bahnhof in Dresden-Strehlen. Es entspann sich eine schöne Diskussion …

Als ich heute früh losfuhr, nahm ich die Kamera mit und dachte: mal sehen, was man heute so für Bahnhöfe baut. In Kassel stellte sich heraus: heute baut man keine Bahnhöfe mehr, sondern Vordächer mit dem Charme eines riesigen stählernen Carports:

Vordach in Kassel-Wilhelmshöhe (2) …

Vordach in Kassel-Wilhelmshöhe (1) …

Und der Bahnhof ist das flache, unscheinbare Gebäude dahinter.

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Bäume in Kassel-Wilhelmshöhe

8. September 2009

können schon mal eingepackt sein, wie dieser Baum gegenüber dem ICE-Bahnhof:

Es war nicht Christo, sondern ein Café-Besitzer …

Es war nicht Christo, sondern ein Café-Besitzer …

(Update: dieses Bild in einer großen Version) oder interessante Äste ausbilden, wie dieser Baum vor dem Schloß:

Interessante Form …

Interessante Form …

Wenn man schon seit fünf Uhr auf den Beinen ist, will man wenigstens noch ein paar Fotos von der (beruflichen) Reise bloggen.


Abendstimmungen

7. September 2009
Abendstimmung am Japanischen Palais.

Abendstimmung am Japanischen Palais.

Abendstimmung am Brunnen mit der goldenen Kugel.

Abendstimmung am Brunnen mit der goldenen Kugel.


Die Insekten werden langsamer

7. September 2009

und brauchen mehr Zeit, wenn sie auf den Blüten sitzen. So kann man mit dem Objektiv auch mal etwas näher herangehen.

Blüte mit Insekt

Blüte mit Insekt, 06.09.2009, Botanischer Garten.


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In die Botanik (18)

6. September 2009
Elfenbeinblüte

Elfenbeinblüte

Das erste Foto wurde inspiriert durch den Artikel über Festbrennweiten auf »kwerfeldein«. Die anderen Fotos sind mit dem selben Objektiv aufgenommen.

Rote Blüte im Kakteenhaus

Rote Blüte im Kakteenhaus.

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Dresdner Abendlichter

5. September 2009

Abendliches Licht in der Neustadt

Abendliches Licht in der Neustadt.


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Die kleinen Kommunikatoren

3. September 2009

Der Kollege Zettel schreibt in einem Artikel über den zurückgetretenen Ministerpräsidenten Althaus zu den ostdeutschen Politikern:

Ihnen fehlt die Selbstsicherheit und damit Gysis Fähigkeit der Kommunikation; sie kommen hölzern, distanziert, gehemmt rüber. Ebenso die meisten anderen Spitzenpolitiker, die in der DDR aufgewachsen sind – Wolfgang Tiefensee zum Beispiel. Und eben Dieter Althaus. Stanislaw Tillich ist eine der seltenen Ausnahmen.

Ich möchte ihm hier aus Ostdeutschland ein klein wenig widersprechen. Zwei Dinge vorweg: Ich weiß nach meinen Bloggereien über Wahlplakate, dass ich selbst nicht zur Zielgruppe der Polit-Kommunikation gehöre. Und ich weiß nicht, wie objektiv ich in dieser Sache bin. Trotzdem —

Zettel fasst seinen Artikel im »Kleinen Zimmer« so zusammen:

Aber es fehlt ihm [Althaus], wie fast allen, die vom Leben in der DDR geprägt sind, die Fähigkeit des »connecting to people«. Diese unbekümmerte Selbstsicherheit, aus der Kommunikation entsteht.

Wenn so jemand strauchelt, dann fällt er meist auch. Wer ihn gestern noch bejubelt hat, der will in der Niederlage nichts mehr von ihm wissen. Das hat Dieter Althaus erfahren müssen; und das ist – denke ich – der Grund dafür, daß er sich offenbar in der vergangenen Nacht entschlossen hat, das Handtuch zu werfen.

Die Wähler in Ostdeutschland legen auf die unbekümmert selbstsichere Kommunikation keinen so großen Wert wie die Wähler im Westen. Sie sind ja selbst nicht so unbekümmert und betont selbstsicher. Sie wollen eher dort abgeholt werden, wo sie sich befinden.

Sachsen und Thüringer kann ein Politiker durchaus in der gemütlichen Klangfarbe der Heimat ansprechen, nur allzu ausgeprägter Dialekt ist allenfalls in der Provinz angebracht. Bedingt durch die Heimatverbundenheit und durch die Maßstäbe der Wähler bringen Sachsen und Thüringen eben auch andere Kommunikatoren hervor.

Stanislaw Tillich ist kein großer Kommunikator in dem Sinne, wie das Ronald Reagan war. »Er macht sein Ding«, wie wir Sachsen sagen. Er spricht die Leute am meisten im Wahlkreis, dann in anderen ländlichen Gegenden und am wenigsten in den Großstädten an.

Dieter Althaus war vor dem Unfall in Kommunikation etwa so gut wie Stanislaw Tillich heute. Ich denke, an der Kommunikation ist er bei seinen Thüringern nicht gescheitert. Dieter Althaus ist daran gescheitert, dass die Leute seit dem Unfall im Unterbewusstsein wahrgenommen haben: Der geht bald seinen (politisch) letzten Gang. Der rafft sich nicht mehr auf.

Man merkt das als Sportler — auch mit dem Unterbewusstsein — auf den letzten Kilometern eines Marathons oder noch extremer beim Doppel-Treppen-Marathon. Manchen Läufern traut man zu, noch mal zu »kommen«. Anderen sieht man an, dass sie sich nur noch quälen oder dass sie bald aufgeben werden.

Dieter Althaus war seit dem Unfall ein Läufer, der sich nur noch gequält hat. Aber in der Thüringer CDU hatte niemand soviel Weitblick, ihn aus dem Rennen zu nehmen. In dieser Sache fehlte es beiden Seiten wirklich an Kommunikationsfähigkeit. Gemerkt haben es alle Profis. Aber gesagt hat es wohl keiner.