Das Sandmännchen

Von den Titelseiten meiner beiden Frühstückszeitungen F.A.Z. und DNN schaute mich heute eine altbekannte Figur an: das Sandmännchen. Vordergründiger Anlass: die Figur wird in diesem Jahr sechzig Jahre alt.

Die F.A.Z. weist darauf hin, dass auch die Politiker den Wählern oft Sand in die Augen streuen — es bliebe zu hinterfragen, ob wir dadurch einschlafen oder den Blick auf die Realität verlieren sollen. Und zum anderen macht die F.A.Z. auf die Streitereien in Thüringen aufmerksam, wo sich die Vertreter der eher linken Parteien gerade wie die Kinder in einem Sandkasten benehmen.

Mir fällt noch ein, dass da in der letzten Woche jemand in seinen kleinen Saar-Sandkasten zurückgekehrt ist, der damit seiner Kindergruppe die letzte Chance im Kampf um die Sandspielwerkzeuge genommen hat. Es wäre so interessant gewesen, ihren Sandburgen beim Einstürzen zuzusehen ;-)

Eigentlich ist das alles schade. Das Sandmännchen hätte zu seinen bevorstehenden Geburtstagen Besseres verdient. Und wir als Wahlvolk auch.


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