Zu den Göttern?

17. Oktober 2009

Manche Probleme scheint die Menschheit schon seit mehr als zweitausend Jahren zu haben:

Ein Ochsentreiber fuhr mit einem Wagen, welcher mit Holz schwer beladen war, nach Hause. Als der Wagen im Moraste steckenblieb, flehte sein Lenker, ohne sich selbst auch nur im geringsten zu bemühen, alle Götter und Göttinnen um Hilfe an. Vor allem bat er den wegen seiner Stärke allgemein verehrten Herkules, ihm beizustehen. Da soll ihm dieser erschienen sein und ihm seine Lässigkeit also vorgeworfen haben: »Lege die Hände an die Räder und treibe mit der Peitsche dein Gespann an, zu den Göttern flehe jedoch erst dann, wenn du selbst etwas getan hast; sonst wirst du sie vergeblich anrufen.« [Quelle: Projekt Gutenberg]

Diese Fabel hat der griechische Dichter Aesop erzählt, aber sie scheint heute immer noch aktuell zu sein. Nur der Göttervater heißt nicht mehr Zeus, sondern Staat. Und Herkules schweigt schon lange.

Und so frage ich mich seit einiger Zeit, warum in den Schullesebüchern meist nur Äsops Geschichte vom »Fuchs und den Trauben« abgedruckt wird. Wie leicht sagt sich »Die Trauben sind mir viel zu sauer!« — wie schwer lässt sich eine Karre aus dem Dreck ziehen …


Bei diesem Wetter

17. Oktober 2009

»Bei diesem Wetter sollte man das Denken ganz einstellen«, sagte die Blumenfrau auf dem Wochenmarkt heute morgen.

Tropfen über Tropfen …

Tropfen über Tropfen …


Weinblatt mit Tropfen.

Weinblatt mit Tropfen.



Prießnitzgrund: Straßenbau ohne Planungsverfahren

16. Oktober 2009

Dresdner Blogger berichten, dass im Prießnitzgrund ohne Planungsverfahren eine vier Meter breite Asphaltstraße begonnen wurde. Bisher sind über dieses Bauvorhaben nur wenige Informationen bekannt geworden.

Unabhängig von dem skandalösen Vorgang im Prießnitzgrund: Künftig muss der Stadtrat solchen Baumaßnahmen prinzipiell einen Riegel vorschieben. Es müssen wieder Gebiete ausgewiesen werden, in denen solche Baumaßnahmen verboten sind.

Und wenn es unumgänglich ist, müssen solche drastischen Eingriffe in die Natur natürlich dem offiziellen Planungsrecht unterliegen.


Heimliche Leser in der DDR

16. Oktober 2009

Was haben Asterix, der Neckermann-Katalog, die »Kulturgeschichte der Erotik«, die »Permanente Revolution« von Trotzki und »Schwarzenberg« von Stefan Heym gemeinsam? Sie waren in der DDR verboten und konnten jederzeit unter dem Vorwand der Suche nach »Schund- und Schmutzliteratur« konfisziert werden.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie das ist, wenn man als Schüler ohne Vorwarnung — vor allen anderen Mitschülern — den gesamten Inhalt aller Taschen auf den Tisch legen muss? Wenn Comics, Bücher, Plastetüten oder Zeitschriften einfach willkürlich eingezogen werden? Das fand bei uns mindestens einmal pro Schuljahr statt.

Gerade brachte mir der Paketdienst ein Päckchen mit dem Buch Heimliche Leser in der DDR. Ich werde die Aufsätze, Interview-Aussagen und Berichte später lesen und über einige Themen auch bloggen. Jetzt nur einige persönliche Anmerkungen.

Frisch ausgepackt: »Der heimliche Leser«.

Frisch ausgepackt: »Heimliche Leser in der DDR«.

Ich habe die Herausgeberin Ingrid Sonntag am Dienstag bei einer Ausstellungs-Eröffnung getroffen. Wir kamen sehr schnell ins Gespräch und schon nach ganz kurzer Zeit tauschten wir intensiv Erinnerungen aus. In der Selbstreflexion finde ich es hochinteressant, wie schnell die sonst übliche Distanz zu wildfremden Menschen schwindet, wenn man gemeinsame Erinnerungen an die Kultur in der DDR hat.

Es ist mehr als zwanzig Jahre her, dass ich als junger Student in einer Evangelischen Studentengemeinde Bücher in die Hand bekam, die offiziell verboten waren. Für ein ESG-Treffen habe ich dann aus Stefan Heyms »Schwarzenberg« den basisdemokratischen Verfassungsentwurf abgetippt. Im Computerraum der HAB Weimar, mit »Wordstar«, gespeichert auf dünnen Disketten, vervielfältigt mit einem 9-Nadel-Drucker. Aber es hat funktioniert und wir hatten alle eine Kopie zum Diskutieren.

Damals muss ich wohl einen Schutzengel gehabt haben, denn zur gleichen Zeit wurden drei Studenten zwangsweise exmatrikuliert, weil sie gegen das Verbot des sowjetischen Digests »SPUTNIK« demonstriert hatten, in dem manchmal etwas über Gorbatschows Perestroika stand. Das ist übrigens ein ganz kleiner Mosaikstein zum Thema: War die DDR ein Rechtsstaat? — Die drei Studenten hatten Glück im Unglück: ein Jahr später gab es an der Hochschule keinen SED-Parteisekretär mehr und sie durften weiterstudieren.

Tja. So war das damals. Wer von Euch aus der DDR stammt und eigene Erlebnisse mit verbotenen Büchern beisteuern möchte: da unten ist viel Platz. Es geht nicht nur um politische Bücher. Es geht auch um Erotik, Werbung, Krimis oder Abenteuerromane. Holt die Erinnerungen heraus — gegen das Vergessen.


Heimliche Leser in der DDR. Herausgegeben von Ingrid Sonntag und Siegfried Lokatis. Das Buch kann für Sachsen über die Landeszentrale für Politische Bildung bezogen werden. Man bekommt eine Publikation pro Halbjahr kostenlos zugeschickt. Leser außerhalb Sachsens können sich an die Bundeszentrale für Politische Bildung wenden.



Die Verwaltung findet immer eine Lösung

15. Oktober 2009

In einer denkwürdigen Pressemitteilung hat die Stadt Dresden ein neues Faltblatt zur Benutzung ihrer Webseiten angekündigt. Es soll in 30.000 Exemplaren verteilt werden.

In der PR-Mitteilung wird nicht erwähnt, ob die Verantwortlichen auch nur eine Minute an eine Verbesserung der Übersichtlichkeit gedacht haben. Aber das kann man wohl ausschließen …


Soziale Marktwirtschaft am Beispiel der Dresdner Verkehrsbetriebe

15. Oktober 2009

In den Dresdner Straßenbahnen und Bussen kann man Menschen aus allen Schichten treffen — Selbständige und Angestellte, Schüler und Studenten, Arbeitslose und Rentner. Jedes Jahr im Herbst haben sie ein Thema: es wird mal wieder teurer.

Wer selbst Geld verdient, ärgert sich dann ein wenig und überlegt sich, wie er es in die laufenden Kosten einordnet. Wer kein Geld verdient, muss darauf hoffen, dass jemand anders einspringt. Laufen oder Radfahren ist auch nicht bei jedem Wetter die Lösung …

In der Dresdner Tagespresse ist heute zu lesen, dass die (sozial schwachen) Inhaber eines Dresden-Passes in Zukunft einen etwas höheren Zuschuss zu ihren Tickets bekommen sollen. Damit will man die Erhöhung der Fahrpreise ausgleichen.

In den Dresdner Blogs wurde zur gleichen Zeit kritisch über die Verschrottung der letzten Dresdner Tatra-Bahnen berichtet. Diese Straßenbahnen sind alt, aber noch funktionstüchtig. Die Verkehrsbetriebe hätten sie wohl an osteuropäische Städte abgegeben, aber die potentiellen Empfänger wollten sich das Geschenk nicht leisten.

Die Kritiker der Verschrottung sagen: dann hätten die Dresdner Verkehrsbetriebe Geld in die Hand nehmen müssen, um den anderen Städten die Straßenbahnen verfügbar zu machen.

Warum ist das ein Beispiel für die Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Marktwirtschaft?

Die Dresdner Verkehrsbetriebe müssen ihre Fahrzeuge vom ersten bis zum letzten Tag wirtschaftlich betreiben. Sie setzen dazu Geld ein, das aus unseren Fahrpreisen, aus Steuergeld und aus den Gewinnen der DREWAG stammt. Und wie wir wissen, ist das Geld so knapp, dass jedes Jahr die Fahrpreise … aber das hatten wir schon.

Wer sich mit Marktwirtschaft beschäftigt, spricht nicht von knappem Geld sondern von knappen Ressourcen. Ressourcen kann man für den Zweck A (Sozialticket) oder für den Zweck B (Spenden der alten Straßenbahnen) einsetzen. Dann sind sie weg und man muss auf neue Einnahmen warten ;-)

Wenn man A und B gleichzeitig haben will, muss man mehr Ressourcen beschaffen. Die Ressourcen der Verkehrsbetriebe kommen aus … aber das hatten wir auch schon. Wenn wir uns im Herbst 2009 für A entscheiden, können wir B nicht haben. Wenn wir beides haben wollen, zahlen wir drauf.

Aus Sicht der Nachhaltigkeit könnte man das Verschrotten dieser Straßenbahnen schlimm finden. Da wird etwas Funktionierendes zerstört, um Neues daraus zu machen. Das tut manchem weh.

Allerdings kann man sich auch fragen: warum fahren diese Wagen denn nicht bei uns weiter? Weil sie einen schlechten Wirkungsgrad haben? Weil ihre Instandhaltung zu teuer ist? Weil sie aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht mehr entsprechen? Mindestens einen Grund wird es wohl haben.

Auch die Verkehrsbetriebe einer Stadt in Rumänien oder in der Ukraine oder in Russland müssen ökonomisch denken. Wenn sie nicht bereit sind, die Bahnen auf eigene Kosten zu überführen, dann müssen wir das so akzeptieren. Der Volksmund fragt: »Warum sollten wir alten Bahnen unser gutes Geld hinterherwerfen?«

Der Marktwirtschaftler sagt: wir müssen mit unseren Ressourcen so umgehen, dass der größtmögliche Nutzen entsteht. Der soziale Marktwirtschaftler sagt: auch Rentner und Arbeitslose sollen Bahn fahren können. Also sollte doch klar sein, wofür die Verkehrsbetriebe unser Geld ausgeben?

Jemand könnte einwenden, dass »man« auch an andere denken soll und dass sich die Fahrgäste in Rumänien vielleicht über unsere Tatra-Bahnen freuen würden. Das ist sicher ein guter Einwand. Aber dann sollen das bitte diejenigen bezahlen, denen es wichtig ist. »Man« ist solange abstrakt, bis es ans Geld geht. Mir ist es wichtig, dass die Verkehrsbetriebe als Dienstleister und Arbeitgeber hier in Dresden funktionieren — weil sie es mit dem Geld aller Bürger tun und weil alle Bürger an ihrer Finanzierung beteiligt sind.



Wie gingen wir früher mit Zeit um?

14. Oktober 2009

Vorträge werden oft durch Fragen noch interessanter. So war es auch gestern, als ein Besucher die Frage stellte: »Wie hat es sich auf die Künstler in der DDR ausgewirkt, dass sie mehr Zeit als die Künstler im Westen hatten?«

Alle vier Beteiligten waren kompetent genug, um die Frage zu beantworten, denn sie hatten die DDR und auch den Westen sehr bewusst erlebt — wer als junger Erwachsener nach jahrelanger Wartezeit in ein anderes System ausreist, sieht alles doppelt so klar: so wie der Kopf auf dem nächsten Bild.

»Kopf« von Christine Schlegel (Klick vergrößert).

»Kopf« von Christine Schlegel (Klick vergrößert).

Dass DDR-Künstler mehr Zeit hatten, wurde in der Runde nicht hinterfragt, sondern vorausgesetzt. Angela Hampel berichtete zum Beispiel, dass bildende Künstler nach dem Studium drei Jahre als »Kandidaten« des Künstlerverbandes einen eigenen Stil finden konnten. Es gab vom Staat 400 Ostmark im Monat und das war den meisten Künstlern zum Leben genug.

Dies war der relativ bequeme Weg. Aber Künstler mit Ausreiseantrag haben auch oft als Friedhofsgärtner oder in der Landwirtschaft gearbeitet. Ein künstlerisch begabter Mitschüler in der Berufsschule hatte damals ein wenig in Künstlerkreisen zu tun und sagte immer: »Wenn alles andere nichts wird, dann werde ich Hilfsholzfäller im Großen Garten.« Heute ist er Bäckermeister …

Viele Künstler mit Ausreiseantrag wurden auch als Heizer eingesetzt und ich kann das gut nachfühlen. Als Studenten hatten wir in Weimar auch Heizdienst. Das bedeutete: um vier Uhr aufstehen, Kohlen schaufeln, Schubkarren bewegen, Asche entsorgen. So weiß ich noch sehr gut, wie man nur mit Kohlenstaub bekleidet aussieht. Heizen war zwar ein harter Job, aber trotzdem beliebt: man konnte nämlich in den ausgedehnten Pausen lange lesen. Im Warmen!

In der Diskussion haben die Künstler dann einige Aspekte zum Thema genannt, die ich einfach ohne Zuordnung zu Personen notiert habe und auch so wiedergeben möchte:

  • es gab eine Lebensqualität der verlangsamten Zeit,
  • man hatte Zeit zum Denken und in-sich-Graben und Setzenlassen,
  • man plante regelmäßige Bibliotheksbesuche,
  • man konnte geduldig am Werk und an der Technik arbeiten,
  • man hatte Zeit für die Rezeption der Werke anderer Künstler,
  • viele bildende Künstler konnten in Ruhe Literatur in ihren Werken verarbeiten (wozu man sicher mehr Zeit braucht).

Es wurde nicht ausgesprochen, aber ich unterstelle es einfach: Künstler hatten in der DDR mehr Zeit, über die Kunst zum Ich zu finden. Wir kennen das ja von den Kindern. Wie stolz sind Eltern, wenn sie hören, dass das Kind zum ersten Mal »Ich« sagt. Das Kind ist nicht stolz. Das Kind ist einfach »Ich«.

Das »Ich«-Werden als Künstler geschah in einer Gesellschaft, die durch eine Ideologie des »Wir« geprägt war. Diese Gesellschaft stand unter der Diktatur einer Partei, die die allseits entwickelte sozialistische Persönlichkeit vornehmlich als Teil der sozialistischen Gesellschaft sah. Aber ich schweife schon wieder in eine Vergangenheit ab, die ich eigentlich nicht mehr haben wollte.

Jetzt wird vielleicht verständlich, warum der Stasi solche Ausdrucksformen wie die Improvisation oder auch die Annäherung an den Expressionismus unheimlich waren: darin ist immer ganz viel Ich und ganz wenig Wir.

Jedenfalls konnte man gestern spüren, wie die Künstler an diesem Druck gewachsen sind. Es wurde nur indirekt ausgesprochen, aber man merkte es deutlich. Bleibt immer noch die Frage, woran Künstler und Kinder heute wachsen. Denn einen Druck wie in der DDR gibt es ja nicht mehr. Gestern blieb es offen. Vielleicht findet Ihr Antworten?


Der Malstrom und die Subversion

14. Oktober 2009

Weshalb lassen sich Ausstellungsmacher immer so schwierige Titel einfallen? Als ich die Einladung zur Ausstellung Im Malstrom subversiver Bilder erhielt, haben mich die Schlüsselworte eine Zeitlang irritiert. Ich hielt die These doch für etwas vermessen, dass die DDR in einem Malstrom oder Strudel subversiver Kunst untergegangen sein soll …

Denn unangepasste Kunst aus der DDR kannte ich zwar von solchen Bildern:

Dolorosa-Bild von C. M. P. Schleime.

Dolorosa-Bild von C. M. P. Schleime.

Aber als »subversiv« hatte ich sie nicht in Erinnerung. Im Verlauf der Eröffnung wurde schnell klar, dass sich die Künstler selbst nicht als subversiv gesehen hatten. Im Gegenteil: sie wollten sich eigentlich nur in der DDR entfalten wie Künstler auf der ganzen Welt: wollten malen, improvisieren, schreiben — oder Literatur, Musik und bildende Kunst zusammenbringen.

Doch sie hatten vom Staat den Stempel »Geprüfte Subversion« aufgedrückt bekommen und wer diesen Stempel einmal trägt, der muss wohl zumindest ein klein wenig subversiv werden, um überleben zu können. Man stelle sich das aus Sicht Erich Mielkes vor: IMPROVISATION! Auf Musikinstrumenten! Ohne Noten! Ohne genehmigtes Manuskript!

Oben im Bild ist der Name Sascha Anderson verewigt. Wenigen wird er noch bekannt sein: am Ende der DDR war er ein junger Literat und dann wurde seine Biographie bekannt, in der so viel Verrat und Gemeinheit steckte, dass es für zwei Leben gereicht hätte. Er hat nicht nur gespitzelt, er hat für die Stasi richtiggehend Projektmanagement betrieben.

Anderson hatte jedenfalls die Wege aller Diskussionsteilnehmer in der kleinen Dresdner Kunstszene gekreuzt. Es war sehr interessant, dass die Beteiligten differenzierten: sicher war seine Arbeit für die Stasi abscheulich, aber er hat die Künstler, die ja davon nichts ahnten, auf irgendeine Weise auch inspiriert und weitergebracht.

Er hatte beispielsweise dafür gesorgt, dass kleine Auflagen gedruckt werden durften — aber die Stasi hatte die Vorlagen natürlich schon vor dem Druck …

Tja, so war das damals. Die Menschen wuchsen unter dem Druck des Staates und reiften im Ernst der Situation. Sie waren nicht subversiv, sondern wollten einfach kreativ »ihr Ding machen« (sächsischer Ausdruck für: sich selbst verwirklichen). Weil sie Kunst produzierten, die die Bonzen nicht verstehen konnten, hat man sie bespitzelt und hat man ihnen Grenzen gesetzt.

Doch heute fragen sie sich, woran man in unserer Zeit wachsen könnte. Dazu später mehr ;-)

Gerhard Wolf, 13.10.2009.

Gerhard Wolf im Gespräch mit Ingrid Sonntag (im Hintergrund Angela Hampel), 13.10.2009.



Eintauchen in die eigene Vergangenheit

14. Oktober 2009

In Dresden wurde gestern die Ausstellung »Im Malstrom subversiver Bilder« mit DDR-Künstlern aus der Zeit vor der »friedlichen Revolution« eröffnet. Über die Bilder selbst kann ich gar nicht viel sagen — ein sehr beeindruckendes Erlebnis war für mich die Eröffnung.

Gerhard Wolf hatte die Künstler Angela Hampel (Malerin), Ralf Kerbach (Professor an der Kunsthochschule) und Lothar Fiedler (Musiker) zum Gespräch geladen — soviel darf man im Voraus sagen: er war ein guter Gastgeber und es wurde ein hochinteressantes zweistündiges Gespräch.

Lothar Fiedler improvisierte zu Beginn auf einer verzerrt-verstärkten Gitarre. Damit sollte auf eine Tradition Bezug genommen werden, die es in Dresden, Ost-Berlin und anderswo in der DDR gab: die Symbiose aus Literatur, Malerei und Musik. Es ist nicht überliefert, ob eines der Weingläser auf dem Buffet vor der Tür zersprungen ist ;-)

Weingläser vor der Eröffnung: einer nascht immer;-)

Weingläser vor der Eröffnung: einer nascht immer;-)

Ich kann in dieser Nacht unmöglich alle Notizen bloggen, die ich mir in den zwei Stunden gemacht habe. Es ging um den Einfluss des Staates auf die Künstler, um unterstellte Subversion, um Verrat in Künstlerkreisen, um Freude und Qual der Ausreise — und ganz sehr um die Sehnsucht nach dem ungefilterten Leben. Und natürlich ging es um den Stasi-Spitzel Sascha Anderson, der den Lebensweg des Verlegers und seiner Künstler gekreuzt hatte. Darüber war auch nach der Veranstaltung noch zu diskutieren:

Lothar Fiedler und Ralf Kerbach im Gespräch mit Angela Hampel.

Lothar Fiedler und Ralf Kerbach im Gespräch mit Angela Hampel.

Für mich war es wie ein Eintauchen in das kalte Wasser der eigenen Vergangenheit.

Ausreise war immer ein Thema, seit ich denken kann …

Ausreise war immer ein Thema, seit ich denken kann …

… wie auf diesem Bild von Martin Hoffmann.

… wie auf diesem Bild von Martin Hoffmann.

Die Künstler waren sich in enger Freundschaft verbunden, aber es gab auch gegenseitige Überwachung, Verrat und Konkurrenz. Vielleicht ist unter solchem Eindruck dieses Tagebuchblatt von C. M. P. Schleime entstanden?

Beginn eines Bildtagebuchs.

Beginn eines Bildtagebuchs.

Soviel für jetzt — ich bin sicher der erste, der heute in Dresden einen Artikel über die Eröffnung veröffentlicht. Aber auf einige sehr interessante Themen werde ich gern zurückkommen — wenn es jemand von Euch lesen will ;-)


Die Ausstellung ist im Blog DieNeustadt.de beschrieben. Vielleicht wird dort auch noch darüber gebloggt …



Rosengarten: weiße Bank und weiße Rose

13. Oktober 2009

Wegen kultureller Verpflichtungen kann ich heute leider erst abends wieder in die Diskussion eingreifen. In Dresden ist heute eine Ausstellungseröffnung, zu der ich eingeladen wurde.

Ich hatte aber großes Glück und konnte einige Sonnen-Minuten für ein paar Fotos im Rosengarten nutzen. Setzt Euch einen Augenblick und schaut Euch die Rose an ;-)

Morgen gibt es dann auch neue Ansichten von der Plastik »ani — mal« (wie sie laut Plakette wirklich heißt).

Weiße Bank im Rosengarten (Klick vergrößert).

Weiße Bank im Rosengarten (Klick vergrößert).

Weiße Regenrose (Klick vergrößert).

Weiße Regenrose (Klick vergrößert).


Der alte Baum

13. Oktober 2009
Alter Baum an der Elbe.

Alter Baum an der Elbe.

Eines Tages kamen die Abgeordneten M. (FDP) und V. (CDU) aus Berlin auf Heimaturlaub. Am Abend liefen sie zu zweit zur Brückenbaustelle.

»Wussten Sie«, fragte M., »dass dieser Baum schon 200 Jahre alt ist?«

»Nein«, antwortete V.

Sie liefen schweigend weiter, bis V. ein Gedanke kam: »Aber da sollte er doch froh sein, dass wir ihn stehenlassen?«



Kaffee zum Abend

12. Oktober 2009

Letzter Beitrag für heute: gerade habe ich noch ein sehr schönes Hörbeispiel für die Kaffeekantate (Teil 1) und Teil 2 und Teil 3 und Teil 4 auf Youtube gefunden. Die ersten Minuten von Teil 1 enthalten dann auch das Wort Hudelei, das heute den Tag geprägt hat ;-)


An den Mauern (3) und im Rosengarten …

12. Oktober 2009

Um nicht zu vergessen, was für ein schönes Licht wir vor einer Woche noch hatten:

Wilder Wein an einer Mauer unterhalb der Elbschlösser …

Wilder Wein an einer Mauer irgendwo unterhalb der Elbschlösser …

Rosengartenrosen (Klick vergrößert) …

Rosengartenrosen (Klick vergrößert) …


Freie Märkte? Gab es die jemals?

12. Oktober 2009

In einer interessanten Diskussion beim Neustadt-Geflüsterticker hat die Dresdner Kollegin Jane gesagt:

Ich frage mich manchmal, ob sich die Worte “sozial” und “freie Märkte” sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen.

Die Arbeitsmarktsituation unserer sogenannten sozialen Marktwirtschaft ist doch dafür der beste Beweis: die Konkurrenz der freien Märkte realisiert sich mehr und mehr zu Lasten der (arbeitenden) Menschen, Arbeiter bilden heutzutage in den Unternehmen einen potenziellen wirtschaftlichen Hemmschuh, so die Löhne zu hoch und die Kündigungsregelungen zu sozial sind.

Auf freie Märkte trifft das sicher zu. Aber wenn ich »Soziale Marktwirtschaft« sage, dann meine ich keine »freien Märkte« und ich bezweifle überhaupt, ob es jemals völlig freie Märkte gegeben hat. Freie Märkte sind eine Lieblingstheorie der libertären Fundamentalisten und ich bin nun wahrlich weder ein Libertärer noch ein Fundamentalist.

Märkte müssen immer geordnet sein, weil sie ungeordnet überhaupt nicht funktionieren können. Ich weiß nicht, ob Historiker je einen Markt ohne Regeln gefunden haben! Eine Marktwirtschaft nach dem Recht des Stärkeren würde sich in relativ kurzer Zeit selbst kaputtmachen: es würden sich Monopole bilden und es käme zu gewaltigen Machtkonzentrationen. Interessanterweise sprechen gerade CDU und FDP momentan von der Beschränkung solcher Machtkonzentrationen:

Union und FDP wollen die neue Bundesregierung ermächtigen, Großkonzerne notfalls zu zerschlagen. Die Wirtschaftspolitiker der Parteien haben nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ („FTD“) in ihren Koalitionsverhandlungen vereinbart, dass große Unternehmen in letzter Konsequenz damit rechnen müssen, zugunsten von mehr Wettbewerb vom Staat zurechtgestutzt zu werden.

Jane nimmt den Arbeitsmarkt als Beispiel für das Scheitern der Marktwirtschaft, doch der Arbeitsmarkt ist immer ein sehr spezieller Markt. Ich kann nicht beurteilen, ob die Kündigungsregelungen in Deutschland zu sozial sind. Ich bin aber sicher, dass jede künftige Regierung große Änderungen im Kündigungsrecht vermeiden muss, weil sie zu großen sozialen Verwerfungen führen würden — und damit meine ich Änderungen in beide Richtungen.

Ich habe heute (großzügig geschätzt!) zehn Leute bei der wöchentlichen Demonstration auf der Prager Straße gesehen. Sie forderten zehn Euro globalen Mindestlohn und gleichzeitig Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich. Ich lese aber auch sehr aufmerksam Zeitung und dort fordern Verbandsfunktionäre der Arbeitgeber gern mal eine Freigabe der Löhne und noch flexiblere Arbeitszeiten.

Würde sich die neue Regierung für eines der beiden Extreme entscheiden, dann hätte das in beiden Fällen verheerende soziale Folgen. Wirtschaftsfachleute können ausrechnen, wieviel Millionen Arbeitslose wir in beiden Fällen »gewinnen« würden. Jedes starke Drehen an irgendeiner Stellschraube der Wirtschaftspolitik wird immer den Motor der Volkswirtschaft schädigen, wenn nicht sogar zerstören. Und über eines können wir sicher sein: Kanzlerin Merkel wird nie stark drehen ;-)


Wildes Raubtier im Rosengarten

12. Oktober 2009

Angeregt durch die noch lange nicht zu Ende geführte Diskussion um die Plastik »ani- mal« hier noch ein Raubtier, dem Ihr Rosengarten begegnen könnt:

Kleiner Bär mit großer Wirkung.

Kleiner Bär mit großer Wirkung.

und jetzt gehe ich ganz schnell zur Arbeit, sonst bekomme ich Hudeleien ;-)

Später mehr …


Hudeleien

12. Oktober 2009

Die heimliche Heldin der Dresdner Mundartpflege ist Ilse Bähnert, gespielt von Tom Pauls. Tom Pauls kann man manchmal auf dem Wochenmarkt am Schillerplatz erleben und er ist natürlich bei allen guten Händlern seit Jahren bekannt. Manchmal ist sein Einkauf schon ein kleiner Auftritt.

In der vergangenen Woche kaufte er gerade vor mir am Bio-Stand Käse ein. Nachdem er sich beim Standbetreiber vergewissert hatte, dass seine Frau ähnliche Sorten und Mengen einkauft, stellte er fest: »Gut, dann bekomme ich ja zu Hause keine Hudeleien.« Seitdem grübelte ich, wo mir das Wort noch begegnet war — und, siehe da, es war in:

Hat man nicht mit seinen Kindern
Hunderttausend Hudelei!
Was ich immer alle Tage
Meiner Tochter Liesgen sage,
Gehet ohne Frucht vorbei.

aus der Kaffeekantate von Johann Sebastian Bach. Ich finde es im Nachhinein sehr schade, dass man uns dieses Stück im Musikunterricht viel zu zeitig vorgesetzt hat. Als Kinder konnten wir die feine Ironie des Textes noch gar nicht verstehen.

Etwa 30 Jahre später habe ich am Samstag in einem Elektronikmarkt eine CD mit drei weltlichen Bach-Kantaten für knapp fünf Euro gefunden, als ich auf den Kaufbeleg für ein Gerät wartete. So hatte das Warten seinen Sinn, denn seitdem höre ich die Stücke rauf und runter. Und freue mich auf meinen nächsten Arbeitseinsatz in Leipzig, wo es noch einen kleinen Rest der sächsischen Kaffeekultur geben soll ;-)


PS: Die Dresdner Zeitungen widmen sich hingebungsvoll dem Thema Mundart. Unvergessen ist der Beitrag des Kabarettisten Olaf Böhme, der in der »SZ« mit einem Asch im Arm abgebildet wurde (ein Asch ist nichts Unanständiges, sondern eine Waschschüssel oder ein kleiner Zuber).



Das Sandmännchen

12. Oktober 2009

Von den Titelseiten meiner beiden Frühstückszeitungen F.A.Z. und DNN schaute mich heute eine altbekannte Figur an: das Sandmännchen. Vordergründiger Anlass: die Figur wird in diesem Jahr sechzig Jahre alt.

Die F.A.Z. weist darauf hin, dass auch die Politiker den Wählern oft Sand in die Augen streuen — es bliebe zu hinterfragen, ob wir dadurch einschlafen oder den Blick auf die Realität verlieren sollen. Und zum anderen macht die F.A.Z. auf die Streitereien in Thüringen aufmerksam, wo sich die Vertreter der eher linken Parteien gerade wie die Kinder in einem Sandkasten benehmen.

Mir fällt noch ein, dass da in der letzten Woche jemand in seinen kleinen Saar-Sandkasten zurückgekehrt ist, der damit seiner Kindergruppe die letzte Chance im Kampf um die Sandspielwerkzeuge genommen hat. Es wäre so interessant gewesen, ihren Sandburgen beim Einstürzen zuzusehen ;-)

Eigentlich ist das alles schade. Das Sandmännchen hätte zu seinen bevorstehenden Geburtstagen Besseres verdient. Und wir als Wahlvolk auch.



Was ist das?

12. Oktober 2009

Fast alle Dresdner kennen diese Plastik: sie steht am Fuß- und Radweg unweit der Albertbrücke in der Nähe des Rosengartens. Eigentlich ist es ja eine Plastik aus zwei Teilen. Der (von hier aus gesehen) hintere Teil ist nicht mit dem vorderen Teil verbunden.

Doch was wird dort dargestellt? Sind es zwei Tiere? Sollte es doch ein Tier sein? Oder gar kein Lebewesen?

Plastik zum Assoziieren …

Plastik zum Assoziieren … Klick vergrößert.

Von dieser Seite dachte ich immer an den Bären, der vor der Frankfurter Börse steht. Vorübergehende Kinder sehen manchmal eine »Wildschweinmama mit Kind«. Was könnte es noch sein?


Keine Ampel auf meinem Müesli

11. Oktober 2009

Wenn eine Grünen-Politikerin einen Artikel mit »Es ist nicht alles schlecht an Schwarz-Gelb« beginnt, dann bin ich zunächst überrascht. Ist das schon ein erster Hinweis auf die Jamaika-Koalition im Saarland?

Nein, das ist es nicht. Doch mindestens ebenso überraschend: Julia Seeliger begrüßt das Aus für die Lebensmittelkennzeichnung mit der »Ampel«. Da hatte ich die Grünen immer für eher bevormundend gehalten und dann kommt so ein eindeutiges Nein zur vormundschaftlichen Ampelkennzeichnung. Auch wenn es eine Minderheitsmeinung zu sein scheint — alle Achtung ;-)

Ich freue mich jedenfalls, dass es auch in Zukunft keine Ampel auf meinem Müesli geben soll. Denn jeder mündige Bürger kann mit Hilfe der Grundrechenarten und der Packungsangaben ausrechnen, ob er zu viel oder zu wenig Energie aufnimmt.

Ich bin sicher, dass mein Müesli mit Honig auch eine rote Ampel bekäme. In Maßen gegessen stärkt es mich für Arbeit und Sport, in Massen gegessen würde es mich schwächen … Wer solche Konsequenzen nicht ziehen kann, dem hilft die »Ampel« auch nicht.


Dresdner Berganlauf: Erlebnis und Ergebnis

10. Oktober 2009

Heute konnte ich mich zum ersten Mal seit dem Beginn meiner Karriere als Hobbyläufer am Dresdner Berganlauf beteiligen. Meine Arbeit war wundersamerweise schon um 12.30 Uhr zu Ende, in den Vorjahren musste ich an diesem Tag immer voll arbeiten.

Notiz (1) für mich: Man sollte sich vorher erkundigen, ob Fahrräder zum Ziel transportiert werden. Wenn man sich nicht erkundigt, sollte man ein Fahrrad mitnehmen, denn es wird sehr wahrscheinlich eine Transportmöglichkeit geben.

Notiz (2) für mich: Man sollte auf jeden Fall vermeiden, von der Kreuzschule bis zur Saloppe zu rennen — und das mit einem Rucksack inkl. Waschzeug und Wechselsachen auf dem Rücken. Dann sind zwar die Beinmuskeln wunderbar warm, aber der Schultergürtel ist ziemlich fest. Sehr fest. Man merkt es beim Atmen und bei den Armbewegungen.

Der Lauf führt traditionell über 144 Höhenmeter und 6.5 Kilometer von der Saloppe zum Sportplatz Bühlau. Die Beine trugen mich — wie der Name schon sagt — nur bergan. Am Ende kam ich in 28:02 Minuten auf den 17. Platz und habe wieder mal eine schöne Laufstrecke kennengelernt. Aber mit frei beweglichen Schultern wäre ich sicher unter 28 Minuten geblieben und 15. geworden ;-)


Herbst am Wasser

10. Oktober 2009
Herbst am Wasser: Blick auf die Elbe zwischen Rosengarten und Saloppe.

Herbst am Wasser: Blick auf die Elbe zwischen Rosengarten und Saloppe.


Der Nobelpreis für das beste Politmarketing

9. Oktober 2009

geht an Mr. Obama. Seit dem 20. Januar ist er Präsident und bereits wenige Tage nach seiner Amtseinführung wurde er nominiert, denn:

The Nobel Committee makes its selection on the basis of nominations received or postmarked no later than February 1 of the year in question. Nominations which do not meet the deadline are normally included in the following year’s assessment. Members of the Nobel Committee are entitled to submit their own nominations as late as at the first meeting of the Committee after the expiry of the deadline. [Quelle]

Insofern ist die Begründung der Auszeichnung einigermaßen überraschend.

Mr. Obama hat in Dresden für etwa 13 Millionen Euro einmal übernachtet, ein kurzes Gespräch geführt und ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigt. Und wir können sagen: »Wir sind dabeigewesen!«


Doppeldeutig

9. Oktober 2009
Doppeldeutig.

Doppeldeutig.


Bluff your way in blog-consulting: buzzriders.com

9. Oktober 2009

Robert Basic war mal ein erfolgreicher deutscher Blogger. Er muss damals in verständlicher Sprache geschrieben haben, sonst hätte er nicht mehrere tausend Leser am Tag gehabt.

Doch seine aktuellen Beiträge scheinen zu beweisen, dass man das Schreiben auch verlernen kann. Robert Basic betreibt inzwischen das Projekt »buzzriders.com«. An der blogbar habe ich einen Artikel über dieses Projekt gefunden und dort wird natürlich auch kontrovers diskutiert. Aber ich wollte mir selbst ein Bild machen …

Das Projekt soll dem Aufbau und der Vernetzung lokaler oder regionaler Blogs dienen. Um es mit den Worten der Betreiber zu beschreiben:


Wohin soll das Lokale gebracht werden?

Wenn ich »buzzriders« lese, dann denke ich zuerst an »buzzwords« — also Modebegriffe, Schlagworte und meist leeres Gerede. Aber ich lasse mich natürlich gern eines Besseren belehren und schaue mir die Webseiten des Projekts etwas genauer an. Ein Ausschnitt aus der Seite, die mir »Buzzriders« erklären soll:

Buzzriders: die Beschreibung.

Buzzriders: die Beschreibung.

Offensichtlich war meine erste Assoziation richtig ;-)

Was für ein buzzshit! Stränge fließen zusammen, »Doku« ist die Dokumentation, Teams bestehen aus Mitwirkenden und es gibt »dedizierte Aufgabenbereiche«. Hallo?

Irgendwann sollen doch die Mitwirkenden dieses Projektes etwas publizieren und vielleicht gibt es ja sogar Bedarf dafür. Will ich dabei mitmachen oder will ich das lesen, wenn schon die Webseiten des Projektes abgehoben und unverständlich formuliert sind?


Genesung

8. Oktober 2009

Im »Rosengarten« steht schon seit vielen Jahren die Plastik »Genesung« — weil in dieser Woche eine Bloggerin aus Dresden krank war, habe ich an sie gedacht und die Plastik gestern fotografiert.

Platte zur Plastik »Genesung«.

Platte zur Plastik »Genesung«.


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