Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Dresden

Allzu gern hätte ich am Ende dieses Jahres etwas Positives über die Pressemitteilungen der Stadtverwaltung Dresden geschrieben. Ich hatte mich zum Beispiel gerade darüber gefreut, dass mir die Stadt mitteilt, wo ich Anfang 2010 meinen Weihnachtsbaum entsorgen kann. Doch dann kam die folgende Pressemitteilung:

Wie wählerisch sind die Dresdner?

Ich ahnte nichts Böses und klickte den Link an. Immerhin hätte es zwischen Weihnachten und Neujahr um so spannende Dinge wie Partnerwahl, Einkaufen oder Wohnungssuche gehen können. Doch seht selbst:

Bei den drei überregionalen Wahlen 2009 wählten in Dresden von den über 60-Jährigen zwei Drittel die CDU oder die LINKE. Von den unter 35-Jährigen waren es nur ein Drittel, die diesen Parteien ihre Stimmen gaben. Bei der Landtagswahl ging zum Beispiel bei der LINKEN der Anteil bei den jüngeren Wählern gegenüber den Älteren auf ein Drittel zurück, bei der CDU auf zwei Drittel. Jüngere FDP-Wähler erzielten einen doppelt so hohen Anteil, die Grünen das vier- bis sechsfache.

Diese Sätze ergeben im Grunde überhaupt keinen Sinn. Die Zusammenfassung der älteren CDU- und LINKE-Wähler ist völlig aus der Luft gegriffen. Die »jüngeren FDP-Wähler« haben nichts erzielt (allenfalls die Dresdner FDP). Und solange es keinen Bezug gibt, sind die Angaben »doppelt«, »vierfach« oder »sechsfach« völliger Humbug!

Wer liest so eine Pressemitteilung gern zu Ende? — Es gibt im Grunde kein wirksameres Mittel, um das Interesse der Bürger an Statistik und Demokratie vollends abzutöten. Im dritten Absatz heißt es:

Es gingen mehr jüngere und ältere männliche Wahlberechtigte zur Wahl als Frauen, im mittleren Alter dominierten die weiblichen Wähler bei der Beteiligung.

Wie bitte?

Ich habe trotzdem tapfer bis zum Ende durchgehalten und es wurde doch noch interessant:

Diese und weitere statistische Angaben können in der Ausgabe 6/2009 des Faltblatts „Dresdner Zahlen aktuell“ nachgelesen werden, was kostenlos bei der Kommunalen Statistikstelle (Nöthnitzer Straße 5, Telefon (03 51) 4 88 11 00, Fax (03 51) 4 88 69 13, E-Mail: statistik@dresden.de) erhältlich ist. Das Faltblatt liegt ebenfalls in den Infostellen der Rathäuser aus.

Aha! Die Kommunale Statistikstelle hat ein Faltblatt herausgebracht und für dieses Faltblatt wird nun im Internet geworben. Prima! Doch:

  1. Wo ist der Link zur PDF-Version des Faltblatts?
  2. Wo ist der Link zu den Zahlen, Daten, Fakten?
  3. Wo ist der Link zur Kommunalen Statistikstelle?

Die Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Dresden sind nicht in der Lage, das Interesse an einer interessanten Materie zu wecken. Eine Pressemitteilung muss neugierig machen und Denkanstöße geben! Ich warte schon gespannt darauf, was unsere Dresdner Lokalzeitungen daraus machen werden ;-)

Sie sind nicht in der Lage, eine Meldung in lebendiger deutscher Sprache zu verfassen: einfach, übersichtlich, prägnant und praxisbezogen. Schon der erste Absatz schreckt ab, der zweite ist noch schlechter und im dritten ist der Tiefpunkt erreicht.

Sie sind nicht in der Lage, die Daten und Fakten zu verlinken. Schade. Note 6. Eine Versetzung in das Jahr 2010 ist leider nicht möglich ;-)


24 Responses to Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Dresden

  1. stefanolix sagt:

    Einen Tag später: In der Tat hat es die »Sächsische Zeitung« geschafft, die ersten Zeilen der Pressemitteilung fast wörtlich zu übernehmen. Die Quelle (Pressemitteilung der Stadt) ist nicht angegeben.

  2. Lina sagt:

    Jetzt sag‘ schon: willst Du den Job beim Informationsamt oder nicht ;-)?

    Und wie ich g’rad lese, könnten sich auch bei der SZ Vakanzen ergeben … also :-) ?

    • stefanolix sagt:

      Die »SZ« aus Dresden druckt sogar Fotos ihrer Leser grundsätzlich honorarfrei ab — manchmal verlosen sie eine Kleinigkeit unter den Einsendern.

      Und sie verkaufen ernsthaft diese Pressemitteilungen weiter. Man fand heute einen Mini-Artikel über die oben genannte PR-Mitteilung der Stadt im kostenpflichtigen Bereich der »SZ«-Webseite!

      Ich konnte vor Lachen den Screenshot kaum halten ;-)

      Bei der eigentlichen »SZ« (aus München) … wer weiß? Haben die ein Ressort für Computerthemen? ;-)

      • Jane sagt:

        Verständlich, deine Reaktion zur SZ, du kennst die betriebswirtschaftlichen Realitäten des Unternehmens nicht.
        Wie viele Unternehmen, braucht der Konzern jeden Pfennig – daran hängen zufällig jede Menge Arbeitsplätze, darunter auch meiner.

      • stefanolix sagt:

        Ich reagiere aus Sicht des Lesers und Käufers. Arbeitsplätze hängen auch an der Qualität des Produktes. Und ich kann in dem genannten Artikel keine Qualität sehen. Wenn eine PR-Mitteilung der Stadt Dresden so inhaltsleer ist, kann man sie einfach ignorieren.

        Als Autor schreibe ich jedes Jahr einige tausend Seiten und ich stehe immer in Konkurrenz zu anderen Autoren. Auch wenn ich die betriebswirtschaftlichen Zahlen der »Sächsischen Zeitung« nicht kenne, beharre ich auf dem Standpunkt, dass man die Qualität ohne Kostensteigerungen noch deutlich verbessern könnte.

        Noch eine Bemerkung zu den Fotos der Leser. Sicher kann man sich auf die Position zurückziehen: solange es Leser gibt, die das mitmachen, gibt es auch kein Problem. Doch wo bleiben die professionellen Fotografen, die in der Regel doch bessere Qualität abliefern?

      • Jane sagt:

        Also, ich verstehe dich nicht ganz. Wo genau liegt dein Problem beim Verständnis der Mitteilung?
        Was genau ist beispielsweise an der Aussage:
        „Es gingen mehr jüngere und ältere männliche Wahlberechtigte zur Wahl als Frauen, im mittleren Alter dominierten die weiblichen Wähler bei der Beteiligung.“
        so unverständlich?

        Qualität lässt sich übrigens nur mit einer qualitativ hochwertig arbeitenden Belegschaft und entsprechenden Gehältern realisieren, geschweige denn verbessern. Derartiges hängt wiederum an der Auflagenzahl und der Umsatzsituation.
        Kanntest du die betriebswirtschaftlichen und personalpolitischen Realitäten, würdest du anders reden, ganz sicher.

      • stefanolix sagt:

        Ich möchte keinen Streit mit ins neue Jahr nehmen und das Thema deshalb nicht weiter vertiefen. Ich bin ja grundsätzlich dafür, dass die »Sächsische Zeitung« bestehen bleibt und ich sehe auch gute Seiten. Aber ebenso grundsätzlich lehne ich die Vermischung von PR und redaktionellem Teil ab. Ebenso grundsätzlich werde ich auch weiterhin die Fehler der »SZ« sachlich kritisieren.

        Zu der Pressemitteilung: Schau Dir bitte die Zahlen an und dann bilde Dir Deine eigene Meinung — ob beispielsweise das Wort »dominieren« gerechtfertigt ist und ob die Angaben aus diesem Absatz überhaupt eine Meldung wert sind ;-)

      • Jane sagt:

        Komisch, wieso läuten bei mir immer die Alarmglocken, wenn Leute in Diskussionen sofort „Streit“ wittern und auf schnellen Abbruch drängen?

        Es geht mir gar nicht darum, dass du die SZ nicht kritisieren sollst oder darfst, wie kommst du darauf? Ich hatte mich auf den Teil bezogen, der bekritelte, dass die SZ kleine und deiner Ansicht nach sinnlose Artikel in ihren Bezahlbereich übernimmt.
        Das E-Paper bzw. der Bezahlbereich der Online-Ausgabe sichern aber zu einem guten Teil mit das Überleben des Blattes, das wollte ich hier mal anklingen lassen.

        Und was die Zahlen betrifft, die vermisst man übrigens nicht nur in der Pressemitteilung, sondern auch in deinem Artikel ;)

      • Jane sagt:

        Übrigens steht der Artikel über das Wahlverhalten der Dresdner bei der SZ nicht nur im Bezahlbereich, sondern kann von jedem Leser auch in der heutigen Ausgabe für 1,10 € am Kiosk eingesehen werden. Ich hoffe, das machst du der SZ nicht auch noch zum Vorwurf ;)

      • stefanolix sagt:

        Keine Alarmglocken bitte ;-)

        Im Artikel geht es zunächst um die Qualität der Pressemitteilung. Vom dieser Kritik habe ich nichts zurückzunehmen. Die Pressemitteilung ist sprachlich und inhaltlich einfach schlecht.

        Später ging es um die Übernahme in die »SZ«.

        Aus meiner Sicht gehört die Pressemitteilung weder in die gedruckte Zeitung noch in den Bezahlbereich der Online-Ausgabe. Aus Deiner Sicht scheint das anders auszusehen. Das kann man doch einfach konstantieren — ganz ohne Alarmglocken.

        Auf die Zahlen gehe ich später noch mal ein. Eine Online-Quelle habe ich leider nicht gefunden.

      • stefanolix sagt:

        Stand das nicht gestern in der »SZ«?

      • stefanolix sagt:

        Gestern hat die »SZ« aus der Pressemitteilung der Stadt Dresden folgende Sätze abgedruckt:

        Bei den drei überregionalen Wahlen 2009 wählten in Dresden von den über 60-Jährigen zwei Drittel die CDU oder die LINKE. Von den unter 35-Jährigen waren es nur ein Drittel, die diesen Parteien ihre Stimmen gaben.

        Die einzige Leistung der Redaktion bestand darin, das Wort »überregional« zu streichen.

        Darunter steht immerhin ein selbst formulierter Satz mit dem Hinweis auf das Faltblatt »Dresdner Zahlen aktuell«.

        PS: Dass die beiden ersten Sätze fast wörtlich aus der Pressemitteilung der Stadt Dresden stammen, wird in der Zeitung natürlich nicht thematisiert ;-)

      • Jane sagt:

        Stimmt, gestern stands drin. Ich komme da immer durcheinander, weil ich gestern schon mit der Ausgabe von heute zu tun hatte und parallel die Zeitung von gestern natürlich auch gelesen hab.

      • Jane sagt:

        Übrigens steht auf einem völlig anderen Blatt, was ich persönlich von dem halte, was die SZ so veröffentlicht. Fakt ist aber, dass die SZ schon immer eine LOKAL-Zeitung war. Das heißt, dass Pressemitteilungen der Stadt im Lokalteil einfach mal fester Bestandteil sind. So ist das halt.
        Auch ist es im Verlagswesen oft so, dass schnell noch irgendein „Füller“ gefunden werden muss, um die Seite vollzukriegen. Da muss dann eben auch mal so was herhalten.

      • stefanolix sagt:

        Meinetwegen — dann aber mit Quellenangabe! Denn der »Füllstoff« hatte eine Quelle, da kann man dann nicht »(SZ)« darunterschreiben.

        Und zu den Aufgaben eines Redakteurs oder Journalisten sollte es gehören, wenigstens ein klein wenig Recherche zu betreiben. Es kann doch nicht so schwer sein, an dieses Faltblatt mit den Zahlen ranzukommen, auch wenn die Stadt unverständlicherweise keine PDF-Datei dazu bereitstellt.

        Es liegt aber auch ohne die Zahlen offen auf der Hand, dass die beiden abgedruckten Sätze völlig irrelevant sind, wenn man nicht begründet, warum ausgerechnet die beiden Wählergruppen von CDU und LINKE zusammengefasst wurden. Die haben doch normalerweise nicht viel gemeinsam ;-)

      • Jane sagt:

        „Es liegt aber auch ohne die Zahlen offen auf der Hand, dass die beiden abgedruckten Sätze völlig irrelevant sind, wenn man nicht begründet, warum ausgerechnet die beiden Wählergruppen von CDU und LINKE zusammengefasst wurden.“

        Antwort: Sie wurden zusammengefasst, weil es diejenigen beiden Parteien waren, die bei der betreffenden Wählergruppe am erfolgreichsten abschnitten, völlig unabhängig von der politischen Ausrichtung. Für mich ist das logisch.

        Wenn ich mich richtig erinnere, wurde im SZ-Artikel darauf hingewiesen, dass man sich auf eine Meldung der Stadt bezog. Kann das aber jetzt nicht nachprüfen, weil mir die Zeitung von gestern nicht vorliegt.
        Ich kann nur so viel sagen, als dass die Sz generell mit allen öffentlichen Ämtern (Umweltamt, Straßenbauamt, Polizeibehörden usw.) eng zusammenarbeitet und des Öfteren Meldungen dieser Behörden abdruckt – und das eigentlich immer mit Angabe der Quelle und sogar des Namens der Pressesprecher.

      • stefanolix sagt:

        Nein, es gibt keinen Bezug auf die Pressemitteilung der Stadt (ich habe die Zeitung von gestern ja hier vorliegen). Bei einem nahezu wörtlichen Zitat wäre das einfach Pflicht.

        Ab dem 02.01.2010 werde ich die Quellenangaben im Auge behalten ;-)

    • stefanolix sagt:

      PS: Ich will auch keinen Job beim »Informationsamt«, ich weiß nicht mal, wie dieses Amt wirklich heißt. Vermutlich brauchen sie auch keine Beratung von mir, denn sie können sich ja durch die Dresdner Presse bestätigt fühlen.

      Seit ich die PR-Mitteilungen der Stadt Dresden als RSS-Feed bekomme, kann ich mit relativ guter Trefferquote voraussagen, welche Zeitung dieses Material aufgreifen könnte. Mein Respekt vor den Redakteuren und Journalisten ist seitdem wirklich nicht gestiegen.

  3. Lina sagt:

    ‚Meine‘ SZ, bei der auch so manches im Argen liegen soll, wenn’s ums Lokale geht, lese ich seit langem nicht mehr vom Papier, und in der online-Ausgabe hab‘ ich ein solches Ressort noch nicht entdecken können.

    Schreib ihnen halt mal eine Email; die sind nett dort, sind ja Münchner ;-)

    • stefanolix sagt:

      Ich habe nie bezweifelt, dass sie nett sind. Aber ich werd‘ mich nicht aufdrängen ;-)

      Ich schreibe lieber ganz unbefangen und in unregelmäßigen Abständen Artikel über Software für eine Fachzeitschrift, das ist eine gute Abwechslung.

      • Lina sagt:

        Was du da ‚aufdrängen‘ nennst, ist u. U. willkommene Eigen_werbung für ein Ressort, das zu gründen ihnen bloss noch nicht eingefallen ist; dabei sind sie doch von Konkurrenz aus dem Internet umzingelt und sollten sich möglichst kreativ up_daten …

        Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ;-)

        PS: Dass Deine ‚Sächsische‘ zu billigen Anbiederungen (wie oben beschrieben) greift, zeigt auch nur, wie sie ‚rudern‘ …

      • stefanolix sagt:

        Ja. Darüber sollten viele Medien nachdenken. Vermutlich würden es ihnen die Leserinnen und Leser sogar danken.

        Aber wie sieht’s denn wirklich aus? Gespart wird zuerst am Inhalt. Viele Zeitungen formulieren nur noch PR- oder Agenturmeldungen um. Oft kann man den Weg solcher Meldungen durch die Presselandschaft verfolgen und das gibt nicht gerade zu Optimismus Anlass.

        Kleine Lichtblicke sehe ich in der »F.A.Z.« und »F.A.S.«, die wirklich noch bei authentischen Autoren möglichst gut verständliche Artikel in Auftrag geben.

        Ich glaube nicht, dass sich die »Sächsische Zeitung« bei der Stadt Dresden anbiedern will. Das (schlechte) Umformulieren von PR-Meldungen der Stadtverwaltung — ohne eigene Recherche — spart in solchen Zeitungsredaktionen einfach Geld.

      • Lina sagt:

        Mit den erwähnten Gefälligkeiten biedert sich die ‚Sächsische Zeitung‘ bei der Leserschaft an, doch nicht bei der Stadt ;-) … eine Intensivierung der Kunden_bindung ist das – scheiss_egal, ob das scheinbar ohnehin ziemlich provinzielle Niveau noch weiter sinkt.

        Das Abschreiben amtlicher Verlautbarungen ist mir selbst übrigens nur von ober_faulen, hinter_wäldlerischen Lokalredakteuren bekannt … eine Stadt wie Dresden hat anderes verdient.

      • Jane sagt:

        Lina: Ich kann bestätigen, dass es bei der SZ engagierte und weniger engagierte Lokalredakteure gibt, aber ganz bestimmt keine _faulen_ und schon gar keine _ober_faulen ;)
        Die Arbeitstage eines Redakteurs sind ziemlich lang – und Wochenenden sind Mangelware.

        ———
        „Lokal-“ heißt ja nicht umsonst „lokal“. Viele Leser der SZ sind über 60, die sind froh, wenn sie über die Zeitung öffentliche Bekanntmachungen der Stadt im Lokalteil finden, denn Internet haben viele von denen nicht, und zu den öffentlichen Stellen der Stadt gehen die wohl auch eher selten (zumindest, wenn ich mir die älteren Herrschaften in meinem näheren Umfeld zu ins Gedächtnis rufe).

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