Goldene Frauen

Reiche und prominente Frauen werben für ihre Stiftungen. Wenn ich die Plakate der Kampagne »GOLDENE BILD der FRAU« sehe, dann frage ich mich unwillkürlich: Könnte man dem Springer-Verlag in diesem Wettbewerb eine »Katharina-Blum-Stiftung« unterschieben? Oder würden die das noch merken?

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15 Antworten zu Goldene Frauen

  1. Elbnymphe sagt:

    Huch! Da war eben eine Werbung! Wo kam die denn her?

    • stefanolix sagt:

      WordPress sendet leider ungefragt Werbung, wenn Blogs ein klein wenig häufiger aufgerufen werden … Man kann ein Upgrade kaufen, das solche Werbung für ein Jahr ausschließt. Ich überlege mir das.

  2. casus sagt:

    Hab mal vor vielen Jahren für ein (seriöses) Springer-Blatt gearbeitet (Jugendsünde) und weiß, dass es nutzlos ist.

    Aber warum fragst Du das? Was sind die Hintergedanken?

  3. Frank sagt:

    Ein seriöses Springerblatt????

  4. casus sagt:

    Sowas gibt es. Lokal.

  5. Claudia sagt:

    Die Idee einer Katharina-Blum-Stiftung ist so gut, daß man es mal versuchen sollte, einfach um zu gucken, ob die Bild-Fuzzis es merken.

    • stefanolix sagt:

      Aber am Ende vereinnahmt Springer die Idee sogar noch. Man sollte die Gegner nicht unterschätzen.

    • Claudia sagt:

      Das ist wahr. Kurze Zeit haben die sogar mit einem Photo von Rudi Dutschke geworben und einem Slogan, der beinhaltete, daß die Bild kundtut, wer die Wahrheit sagt…

      • stefanolix sagt:

        Ich war noch ganz jung, als ich das Buch zum ersten Mal las (neben »Billard um halb Zehn« und »Frauen vor Flußlandschaft« und vielen Geschichten). Mich hat das Buch damals sehr beeindruckt und es hat immer das Bewusstsein aufrechterhalten: ich kaufe keine BILD.

  6. casus sagt:

    Die DNN gehört der LVZ und die LVZ gehörte bis 2009 zur Hälfte Springer und Madsack. 2009 hat Springer an Madsack verkauft.

    An Madsack wiederum ist die SPD-Medienholding beteiligt, genauso wie an der Sächsischen Zeitung. Trotz Anzeigenflaute sind die Zeitungen immer noch cash cows und finanzieren somit die SPD, die diese Beteiligungen als reines Finanzinvestement sieht und sich in redaktionelle Dinge meines Wissens nicht einmischt.

    Ob Lokalzeitungen nun hochwertiger Journalismus ist, ist sicher streitbar. Für mich war es 1995 gleich meiner erster richtiger und durchaus spannender Angestellten-Job nach dem Studium und der Einstieg ins Berufsleben. Für 2 Jahre und im Verlagsbereich, also eher kaufmännisch.

  7. casus sagt:

    Die Stiftung müsste zeitgemäß wohl eher Dieter-Bohlen-Stiftung heißen oder (nach Opfern benannt) wohl nach den Namen gescheiterter und inzwischen C-prominenter DSDS-Kandidaten.

    Die Bild-Zeitung hat ihren “Preis” schon bekommen: im Bild-Blog, einem der meistgelesenen (in diesem Fall Bild-kritischen) Blogs Deutschlands.

    Trotz aller Skandale ist Bild das meistkonsmierte “Informationsmedium” (vom Netz vielleicht mal abgesehen) Deutschlands. Einfach, populistisch, wenig Text – viele Bilder, pointiert. Ich gestehe, aus alter Gewohnheit samstags beim Bäcker immer die Aufmacher von Bild und Mopo zu lesen. Die Bild gewinnt immer die virtuelle “Kauf-Mich-Entscheidung”! (Ich kaufe kein Boulevard, blättere bei kostenloser Gelegenheit aber gern durch.) Trotzdem hat die Mopo mehr Leser als Bild in Dresden… Hach, schon wieder fast ein ungewolllter Beitrag..

    Erkenne den Beitrag von stefanolix als Idee zum gourilla marketing an. Und wer wird nun Stifter? Danach können wir uns um die blondierten, runderneuerten Frauen kümmern.

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