Sommerzeit

Die Zeitumstellung im Herbst ist für mich immer ein Zeitpunkt, an dem mir jemand eine Stunde leiht. Die Zeitumstellung im Frühjahr ist für mich der Zeitpunkt, an dem ich die Stunde wieder zurückgeben muss. Und an diesem Tag im Frühjahr frage ich mich auch: Was habe ich aus dieser Stunde gemacht?

Das gilt natürlich nur unter der Voraussetzung, dass ich ohnehin nicht gefragt werde, ob ich die Zeitumstellung haben will. Denn ich kann mich auch ganz gut am Stand der Sonne orientieren ;-)


22 Responses to Sommerzeit

  1. derbaum sagt:

    mir gehts anders – ich bekomme im frühjahr die stunde gestohlen und erst im herbst zurück! ansonsten gehts mir genauso, ich lebe gut mit der sonne, hab auch nur ne sonnenuhr! (stimmt wirklich!)

    • stefanolix sagt:

      Ich habe auch seit mindestens zehn Jahren keine Armbanduhr mehr. Nur beim Laufen verwende ich eine Stoppuhr, aber auch eine ganz einfache ohne Puls-Schnickschnack. Eine Sonnenuhr habe ich aber auch nicht. Ich bin ja fast ständig an irgend einem Mac und der zeigt mir dann rechts oben die Zeit an.

  2. dd-jazz sagt:

    Nun ließe sich darüber nicht nur eine Stunde lang vor-oder zurückdenken..; ich suche mir die schönsten Augenblicke des vergangenen Jahres für die lange Stunde aus und packe die schlimmsten in die „gestohlene“ Stunde. Habe auch keine Armbanduhr mehr (Handyuhr schon und dieser Wecker schrillt wie meine ehemalige Uralt-Glockenuhr, die hinten noch ein +/- Stellbügelchen hatte).

    • stefanolix sagt:

      Die Erinnerung! Zwei mechanische Wecker in einer Jenaer Glasform mit Schlüsseln haben mich am Anfang meiner Lehrzeit geweckt, als ich um vier Uhr sechzehn auf dem Bahnhof Niedersedlitz sein musste ;-)

      • derbaum sagt:

        was bin ich froh eine innere uhr zu haben und sowas nicht nötig zu haben ;-)

      • stefanolix sagt:

        Das glaub ich Dir nicht. Als junger Kerl mit 16 oder 17 brauchte man einfach einen oder mehrere Wecker.

      • derbaum sagt:

        also in der schulzeit brauchte ich keinen, wenn meine mutter gucken kam ob ich wach bin war ich es immer schon, bei der armee wurde man zwangsläufig geweckt und danach??? nööö – ich hab zwar ein telefon das jeden morgen viertel 6 lärmt, aber da bin ich immer schon am kaffee kochen. ich bin auch noch nie im leben zu spät auf arbeit oder so gekommen….

      • dd-jazz sagt:

        @derbaum
        also jetzt auf diesem Wege verstundeter Geburtsatgs-Gruß: Ein Baum ist doch qewissermaßen Gezeiten-und Sonnenuhr!;-)

      • derbaum sagt:

        huuuch wie kommst du den jetzt darauf? geburtstag meine ich….

        ansonsten – das stimmt wohl, wenn ich könnte würde ich mit der sonne leben, aber unsere „zivilisiertheit“ verbietet das….

    • dd-jazz sagt:

      1.ich las zu spät, um den Gruß rechtzeitig zu senden, doch „zu spät ist immer zu früh“..;-)
      2.Pathossteigerung: ohne Uhr (Biorythmus lässt sich dennoch nicht verleugnen) könnte ich leben, ohne Bäume nimmer! Wohl sei Dir!

  3. Lina sagt:

    Und an diesem Tag im Frühjahr frage ich mich auch: Was habe ich aus dieser Stunde gemacht?

    hoffentlich hast du sie nicht einfach verplempert … ? was der gesetz_geber gibt & nimmt, bedarf, wenn es schon wirtschaftlich keinen macht, wenigstens der privaten sinn_gebung ;)) …

    es ist wie mund_raub … finde ich.

    • stefanolix sagt:

      Allenfalls jetzt. Im Herbst bekommst Du die Stunde ja zurück.

      Du steigst einen Berg hoch und investierst Energie. Du läufst herab und bekommst eine kinetische Dividende ;-)

      • dd-jazz sagt:

        ..aber „die Rotation der Kniegelenke“ hat eine eigene Geschwindigkeit.;-)

      • stefanolix sagt:

        Solange der Mensch noch rotiert, ist es doch in Ordnung ;-)

        Das Knie ist sowieso ein Wunderwerk der Natur (schon wie es mit all den ansetzenden Muskeln zusammenspielt).

  4. Herr Teddy sagt:

    Für mich gehört dieser Quatsch Sommerzeit abgeschafft!

  5. Alex sagt:

    Nicht auf die Uhr zu gucken wäre für mich der Höhepunkt des Luxus ;-)

  6. Claudia sagt:

    Mir gefällt die Sommerzeit – abends so lange hell, das ist schön.
    Aber mehr noch hat mir eine alte Dame gefallen, die ich vorzeiten kannte: die machte das nicht mit. Sie hatte alle Uhren auf Normalzeit und fand, im Sommer sind die Geschäftszeiten anders als im Winter, aber Mittag ist, bitteschön, wenn die Sonne am höchsten steht und zu keiner anderen Zeit.

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