Halbmarathon in Bischofswerda

Nur für’s Protokoll: auf meiner Angststrecke bin ich heute in 1:31,26 Jahresbestleistung gelaufen. Und schön war es auch noch!

8 Responses to Halbmarathon in Bischofswerda

  1. dd-jazz sagt:

    Gratulatia!
    J.S. Bach scheint auch therapeutisch-nachwirksam engelsbeflügelnde HM-Eigenschaften zu besitzen, wenngleich es wenn für das bevorstehende Langzeit-Ereignis nicht nur die Gunst der höheren Mächte braucht..;-)

    • stefanolix sagt:

      Ich habe heute technisch und taktisch eine Menge über mich gelernt. Ich weiß jetzt, wie ich meine Traumgrenze von 1:30 knacken könnte. Ein paar gute Laufjahre kommen hoffentlich noch.

      Über Musik im Kopf hatte ich ja schon mal geschrieben — trotzdem bin ich verblüfft: Du hast meine Kopfmusik beim Laufen ziemlich getroffen. Bach war dabei, aber natürlich nur imaginiert. Kopfhörer gibt’s beim Laufen bei mir nicht.

  2. Stine sagt:

    In Bischofswerda ist Leben? Na sowas. Ich dachte das einzige Laufen dort sei das jährliche Schiebockrennen.

    • stefanolix sagt:

      Deswegen haben sie sich ja die Läufer aus dem ganzen Regierungsbezirk zum Bezirksranglisten-Wettkampf eingeladen. — Schiebock-Rennen kann ich nicht einschätzen. Ich bin naturgemäß gegen zusätzliche Belastungen beim Laufen ;-)

  3. Falk sagt:

    Meinen Glückwunsch, das ist eine beachtliche Leistung auf der Strecke, die mich immer besonders nervt. Sicherlich auch eine meiner Angststrecken…

    • stefanolix sagt:

      Ja, wenn man an diesem Bus-Wartehaus wenden muss und weiß: jetzt kommt das alles noch mal. Gestern lief es ganz anders als sonst. Von diesem Punkt an hat mich keiner mehr überholt (ich habe auch nur noch einen geschafft, aber das war dann schon egal).

      Geschätzt bzw. gefühlt lief diesmal die zweite Hälfte sogar etwas besser als die erste. Vielleicht lag es daran, dass ich mich ohne Uhr gleich gar nicht unter Druck fühlte.

      Noch eine andere Bemerkung, weil neulich in einer Diskussion hier jemand [henteaser] den Eindruck erwecken wollte, Laufen sei nur Konkurrenz:

      Der Fahrer meiner Mitfahrgemeinschaft sagte nach dem Lauf: »Geh doch schon duschen, ich laufe noch mal auf der Strecke der M. aus unserer Laufgruppe entgegen, die könnte Unterstützung brauchen.« Ich: »Nein warte, ich zieh mir etwas drüber und komme mit zum Auslaufen«

      Und dann sind wir noch mal zweieinhalb Kilometer die Strecke entlang gelaufen und haben die letzten beiden Läuferinnen moralisch ins Ziel begleitet. Sie hatten an dem Tag ihren ersten Halbmarathon und haben sich über die Begleitung gefreut. Wir hatten fünf Kilometer schönes Auslaufen.

      Das ist eine ganz normale Sache unter Freizeitläufern: viele bereiten sich in Laufgruppen auf den ersten richtigen Wettkampf vor. Viele erfahrene Leute aus den Laufgruppen drücken die Daumen oder laufen eben mal ein Stück mit. Ich würde henteaser wünschen, das mal mitzuerleben, vielleicht würde sein Bild sich etwas ändern.

  4. derebs sagt:

    nur fürs Protokoll,

    Respekt!

    Gruß Ebs

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: