Grün in Grün

20. Mai 2010
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Grün in Grün mit Wassertropfen: der Mai 2010.


Öffentliches Fußballgucken

20. Mai 2010

Der Kollege vom Dresdner Rand widmet sich dem Thema Fußball und geht auf das sogenannte »Public Viewing« am Elbufer ein. Leider hat sich herausgestellt, dass die Stadt Dresden wahrscheinlich auch für dieses Ereignis Geld zuschießen muss.

Aber es sollte doch einen Sponsor geben? Den gibt es auch. Aber der Sponsor ist sauer, weil unsere Freistaats-Bürokraten nicht zulassen, dass alle Spiele am Elbufer gezeigt werden. Weniger Spiele — weniger Werbewirkung — weniger Sponsorengeld. Klingt doch logisch, dass dann die Stadt mit einem fünfstelligen Betrag einspringen muss. Oder?


Vernebelt

20. Mai 2010
Nebel über der Elbe …

Nebel über der Elbe am 20.05.2010.


Straßenspatz

19. Mai 2010
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Spatz auf der Prager Straße, 19.05.2010 (Klick vergrößert).


Iris

19. Mai 2010

Damit nicht alles so grau in grau bleibt, kommt hier wenigstens etwas Farbe ins Spiel (ich fand diese Blüte am Sonntag am Rand der Straße in einer bepflanzten Baumscheibe):

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Etwas Farbe für einen grauen Tag im Mai …


Es muss sportlich geklärt werden,

19. Mai 2010

welche Konsequenzen das Foul an Michael Ballack für den ghanaischen Spieler Kevin-Prince Boateng hat. Berater und Juristen fordern zwar immer wieder, dass man Spieler nach ähnlichen Fouls vor Gericht anklagen soll. Doch das geht zu weit. Die Sportverbände haben genügend Möglichkeiten, einen Spieler auch nachträglich zu bestrafen.

Die Strafe sollte einen Fußballer dort treffen, wo sie am meisten wehtut, also kommt im Grunde nur eine Sperre für mehrere wichtige Spiele in Frage. Ich würde allerdings für die Zukunft eine weitere Strafe vorschlagen: Sperre für die nächste WM oder für die nächste kontinentale Meisterschaft. Das sollte zumindest diejenigen abschrecken, die wirklich absichtlich jemanden verletzen — und das kommt ja leider hin und wieder vor …



Private Bildungsangebote im Kindergarten

18. Mai 2010

Es beginnt mit einem Märchen

Es war einmal ein Kind. Dieses Kind besuchte jeden Tag die Kindereinrichtung eines (ziemlich) freien Trägers. Dort hat ihm eine speziell qualifizierte Fachkraft vormittags die Musikalische Früherziehung angeboten.

Das Angebot war natürlich auch in meinem Märchen fakultativ. Nicht alle Eltern legten Wert auf Musik. Nicht alle Eltern konnten oder wollten das Angebot bezahlen.

Vor dem Kurs wurde also von den Eltern Geld eingesammelt. Die Kindereinrichtung hat später von diesem Geld unter anderem Instrumente für das Musikzimmer gekauft. Das Musikzimmer konnten natürlich alle Kinder nutzen. Der Verwendungszweck des Geldes war von vornherein transparent.

Die Verantwortlichen in diesem Märchen-Kindergarten hätten auch »Dienst nach Vorschrift« tun können. Dann gäbe es diese Instrumente bis heute nicht. Denn der Etat für Neuanschaffungen ist in Kindergärten in der Regel sehr knapp bemessen. Doch das Kind aus meinem Märchen konnte nun bis zum Schulanfang mit seinen Freunden musizieren.

Private Zusatzangebote sind ein Gewinn für alle Kinder

In vielen Dresdner Kindergärten gab es bisher private Zusatzangebote: Sprachspiele, Musik, bildende Kunst — mal waren sie mehr und mal weniger sinnvoll. Doch von jedem privaten Bildungsangebot in einem Kindergarten profitieren letztlich alle Kinder.

Denn Kinder sind die besten Multiplikatoren für Wissen. Die einen Kinder geben es spielerisch weiter und die anderen nehmen es spielerisch auf. Außerdem haben die Erzieherinnen mehr Zeit für die anderen Kinder, wenn sich eine Teilgruppe mit einem privaten Angebot beschäftigt.

Private Initiative ist also in jedem Fall ein Gewinn für die Kinder, die Erzieherinnen und den Kindergarten.

Die Stadt schiebt einen Riegel vor

Von den zahlungsfähigen und zahlungswilligen Eltern soll nun offensichtlich kein Geld für private Angebote mehr eingesammelt werden. Ich finde das absolut falsch. Denn man kann private Angebote so anlegen, dass alle etwas davon haben. Warum soll denn aufgrund der Initiative der »Musik-Eltern« nicht nebenbei ein Angebot für andere Kinder ermöglicht werden?

Warum muss überhaupt immer Geld im Spiel sein? Könnte man den weniger zahlungskräftigen Eltern nicht andere Möglichkeiten der Mitarbeit eröffnen?

Chancengleichheit oder Gleichmacherei?

Das Verbot aus der Stadtverwaltung dient nicht der »Chancengleichheit«, sondern führt allenfalls zur Gleichmacherei auf niedrigerem Niveau. Denn die extrem knapp bemessenen Etats der Kindergärten dürfen jetzt vielleicht etwas freier verwendet werden. Aber sie werden mit keinem zusätzlichen Cent aufgefüllt.

Um beim Beispiel zu bleiben: die Kindergärten dürfen jetzt wohl entscheiden, dass sie mit einem Musik-Angebot alle Kinder »kostenlos« beglücken. Aber dann können sie eben keine Einrichtungsgegenstände oder Instrumente mehr kaufen. Und externe Fachkräfte kann man aus den Etats sowieso kaum bezahlen …



Das Kulturressort

17. Mai 2010

Große Taten brauchen große Worte. Und wahrlich große Worte stehen in einem Dresdner Blog, das mit vielen Vorschußlorbeeren gestartet wurde:

»Hier bloggt das Kulturressort der Sächsischen Zeitung« (Adresse: sz-kultur.de).

Und wie sie bloggen! Im Jahr 2010 gab es immerhin schon zwei kurze Artikel! Doch der letzte Beitrag ist vom 03. März 2010 und der letzte Kommentar ist vom 22. November 2009. Kein wirklich lebendiges Blog. Dabei heißt es in der Beschreibung:

Was eben gerade durchs Blickfeld schwebt und erwähnenswert erscheint, werden wir nach bestem Wissen und Gewissen rezensieren, beschreiben, empfehlen oder auch mal verreißen. Live sind wir bei Konzerten und nehmen Sie gern mit – wenigstens virtuell. (…) Lesen Sie, lauschen Sie, schauen Sie und vor allem: Kommentieren Sie. Wir wünschen uns und Ihnen dabei viel Vergnügen.

Aber wenn ich als privater Blogger im Jahr 2010 nun wirklich mehr über Dresdner Kultur gebloggt habe, als alle Mitarbeiter aus dem Kulturressort der SZ in ihrem Blog zusammen — was sagt das über die SZ aus?

  1. Das Projekt hat keine Priorität?
  2. Die SZ will keinen Kontakt zu ihren Lesern?
  3. Das Blog wurde nicht genügend bekanntgemacht?
  4. Die Journalisten haben keine Motivation zum Bloggen?
  5. Die SZ hat gar keine Ahnung von den Chancen des Bloggens?

Ich weiß es nicht. Ich stelle es einfach zur Diskussion. Aber wenn das Blog nun schon so tot im Netz herumliegt, können sie es eigentlich auch begraben. Ein altes indianisches Sprichwort sagt: Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann solltest du absteigen …



Letzte Nachlese vom Dixieland in Dresden

17. Mai 2010

Jedes Freilichtkonzert beim Dixieland-Festival in Dresden endet im Grunde mit dem Titel Ice cream von Chris Barber:

I scream, you scream,
everybody wants ice cream.
Rock, oh rock my baby roll.

Das ist eine schöne Musik für die Session und auch die passende Hintergrundmusik beim Lesen dieses Artikels ;-)

In der Freilichtbühne im Großen Garten habe ich gestern nachmittag noch zwei Bands und die (kurze) Session miterlebt. Zwei kleine Fotoserien hatte ich ja schon gebloggt. Bleiben noch einige Bilder von der Session und vom Drumherum.

Bei der Session tummeln sich auf der Bühne: Kinder und Maskottchen, Kameraleute und Fotografen und … auch noch viele Musiker:

Session (1), Klick vergrößert.

Session auf dem 40. Dixieland-Festival in Dresden.

Was wäre die Session ohne die Dankesworte an die Musiker, Sponsoren und Dresdner? Dafür waren die beiden Moderatoren Karl-Heinz und Ulf Drechsel zuständig:

Session in der Freilichtbühne (Klick vergrößert).

Die beiden Moderatoren des 40. Dixieland-Festivals in Aktion.

Besonders interessant ist es, wenn die beiden im Duett »When You’re Smiling« singen ;-)

Viele Männer und Frauen kamen gut behütet in die »Garde«. Hier gibt’s einige männliche Beispiele:

Hüte in der Freilichtbühne beim Dixie …

Mit einem letzten Trommelwirbel verabschiede ich mich jetzt vom 40. Dixieland-Festival in Dresden. Ich möchte noch auf einen Bericht von Tonari aus Berlin hinweisen. Weitere Links könnt Ihr gern in die Kommentare setzen.

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Schlagzeug auf der Bühne des 40. Dixieland-Festivals in Dresden.


Ich hatte 2010 leider sehr wenig Zeit für Dixieland, aber es gibt nun wenigstens meine ersten bescheidenen Versuche in Konzertfotografie ;-)



Trommelwirbel

16. Mai 2010

und Glückwunsch zum eintausendsten Artikel. Ich bleibe Euch aber auf den Fersen ;-)


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Schlagzeug auf der Bühne des 40. Dixieland-Festivals in Dresden.



Blue Note Six

16. Mai 2010

Die letzte Band vor der Session war Blue Note Six aus Österreich. Auch hier wieder eine Bildfolge (Klick vergrößert):

Blue_Note_Six: Klick vergrößert.

Die »Blue Note Six« aus Wien beim Dixieland in Dresden.

Diese Gruppe erinnerte besonders an den 110. Geburtstag von Louis Armstrong.



Scafusia!

16. Mai 2010

Hier gibt es einige Bilder vom Auftritt der Scafusia-Jazzband aus der Schweiz beim Dixieland-Festival in Dresden:

Die Scafusia-Jazzband in Dresden (Klick vergrößert).

Die Scafusia-Jazzband in Dresden in der Jungen Garde.


Straßen-Dixieland in Dresden

16. Mai 2010
Dixieland (Klick vergrößert) …

Einige Bilder vom Straßen-Dixieland in Dresden (15.05.2010).


Dreckiger Witz

16. Mai 2010

Aus den Lokalzeitungen war gestern zu entnehmen, dass sich die Stadt Dresden in diesem Jahr die Grundreinigung aller Schulen sparen will. Ironie der Geschichte:

Einige wenige Schulen haben in diesem Sommer Glück. Sie werden gereinigt, weil sie Unterkünfte für die U-20-Fußball-WM-Betreuer sind. Aber nach SZ-Informationen zahlt die Reinigung der Veranstalter, um sich vor den freiwilligen Helfern nicht zu blamieren.

Muss man das kommentieren?


Unsere Kinder haben in der Grundschule reihum Ordnungsdienst. Der Ordnungsdienst stellt zum Beispiel die Stühle auf die Tische, gießt die Blumen oder geht der Lehrerin bei anderen kleinen Arbeiten zur Hand.

Die Grundreinigung eines Klassenzimmers dauert nämlich offiziell kaum fünf Minuten und ist dem Vernehmen nach effektiver, wenn der Raum vorher ausgefegt wurde …

Was mir im ersten Augenblick wie ein dreckiger Witz vorkam, hat die Stadt wohl kühl kalkuliert. Es dürfte kaum eine Schule geben, in der die Eltern nicht zu Besen, Feudel und Bürste greifen werden.

»Seitens des Schulverwaltungsamtes gibt es weder eine Aufforderung noch eine Bitte an die Lehrerschaft, Gebäudereinigungsarbeiten durchzuführen«, erklärt der Amtsleiter [Hervorhebung von mir].

Nun könnte man die Mithilfe bei der Grundreinigung ja als elterliches Engagement verbuchen — einmal im Jahr könnte wohl jeder ein kleines Stück Schule putzen — wenn sie nicht auf so dreiste Art eingefordert würde. Die Stadtspitze hat ein weiteres Mal bei der Kommunikation eines brandheißen Themas versagt.

Man hätte sich ja mit den Elternvertretungen zusammensetzen können. Man hätte verhandelt: Was könnt Ihr machen? Was geht? Was geht nicht? Aber so wie es jetzt läuft, ist das Vorgehen der Stadtspitze einfach nur arrogant und unverschämt.

Man darf wohl befürchten, dass es noch schlimmer kommt. Wenn die Stadt keine Verträge mit Reinigungsunternehmen mehr abschließt, dann heißt es bald an jedem Freitag: Eltern zum Ordnungsdienst!



Lauf durch die Lommatzscher Pflege

15. Mai 2010

Durch das wunderschöne Gebiet der Lommatzscher Pflege verlief heute die Strecke des fünften Bezirksranglistenlaufs 2010 in Leuben-Schleinitz. Es war ein sehr anspruchsvoller und ziemlich schmutziger Lauf. Ich konnte 45 Punkte mitnehmen. Aber noch viel schöner waren die Eindrücke von dieser fruchtbaren Landschaft in der Nähe von Meißen. Wer Pfingsten noch nichts vorhat … in der Google-Bildersuche kann man sich schon mal ein Auge holen. ;-)


Nass

14. Mai 2010

Wenn Ihr denkt, dass es heute in Dresden schon sehr nass war, dann seht Euch diese Bilder an. Die Diskussionen konnte ich bisher nur überfliegen. Ich antworte auf E-Mails und Kommentare, wenn ich wieder trocken bin ;-)

Regentropfen, Wolken und Elbwasser … Klick vergrößert.

Regentropfen, Wolken und Elbwasser … am 14.05.2010 in Bad Schandau.


Noch mal vom Turm geblickt

13. Mai 2010
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Blicke nach Osten und Nordosten …
Klick auf die Bilder vergrößert die Ansicht.


Tu es!

13. Mai 2010

Es wird hier kaum jemanden überraschen: der Autor dieses kleinen Blogs zieht heute nicht durch die Biergärten. Das hat ganz viele gute Gründe. Aber der wichtigste Grund ist: ich nutze den Himmelfahrtstag gern, um meine Gedanken zu ordnen. Natürlich nicht alle. Aber irgendwo muss man ja anfangen.

In letzter Zeit habe ich viel über Arbeit nachgedacht.

Eigentlich begann alles im Januar. Aus recht unerfreulichen Gründen musste ich plötzlich extrem viel arbeiten. Ich habe mich abends oft mit dem Spruch »was dich nicht umbringt, macht dich härter« getröstet, aber ich konnte natürlich in 70-Stunden-Wochen nicht wirklich über das Thema Arbeit nachdenken. Diese Phase dauerte fast ein ganzes Quartal. Aber im Hinterkopf bohrte es … und manchmal braucht man einen Denkanstoß.

Ende April ging es in einer Diskussion beim Neustadt-Geflüster um die Fotoausstellung »Dresden im Netz«. Die Ausstellung entstand im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (AGH). In dieser Arbeitsgelegenheit sollten junge Erwachsene unter Anleitung fotografieren lernen und sich gleichzeitig (wieder) an den Alltag des Arbeitslebens gewöhnen. Kommentator Torsten stieg in die Diskussion mit den Worten ein:

Vielleicht geht es dabei gar nicht um die Fotos, sondern darum, eine Disziplinarmaßnahme als Kunst zu verkaufen?

und er hat auch im weiteren Verlauf der Diskussion immer wieder den Zwangs-Charakter der Arbeitsgelegenheit betont. Das ist eine von vielen Meinungen, die man dazu haben kann. Man kann auch über Effektivität und Effizienz solcher Maßnahmen nachdenken — aber das soll heute gar nicht mein Thema sein. Denn diese Maßnahme ist nun schon fast vorbei und wenn man der Teilnehmerin Jenny glauben darf, hat es ihr eine Menge gebracht.

Ich bin also von einer ganz anderen Seite an die Sache herangegangen. Ich habe mir die Bilder angesehen und an meine eigenen Bilder gedacht. Und dann kam mir dieser Beitrag aus einem Fotoblog in den Sinn, in dem einfach daran erinnert wird: Du kannst mit jedem Foto besser werden. Du kannst aber nicht besser werden, wenn du nicht fotografierst.

Martin Gommel (der Autor des Fotoblogs) zitiert: Put the hours in, do it for long enough, and magical, life transforming things happen eventually. Sure, that means less time watching TV, Internet surfing, going out to dinner, or whatever. But who cares? ~Hugh MacLeod [Quelle]

Als ich den Artikel gelesen hatte, war mir klar: so wie Martin schreibt und zitiert jemand, dem die Arbeit richtig Spaß macht. Im Gegensatz dazu standen die Kommentare von Torsten. Er war davon überzeugt, dass den jungen Leuten die Arbeit an dem Fotoprojekt als »Disziplinarmaßnahme« keinen Spaß gemacht haben kann.

Und dazwischen stand ich. Ich arbeite sehr gern. Aber es gibt natürlich auch Tage, an denen mich der Arbeitsumfang fast erschlägt oder an denen Routineaufgaben mich fast zu Tode langweilen.

Wenn ich meine eigenen Fachmanuskripte in der zweiten Autorkorrektur lese, dann kann ich den Text eigentlich nicht mehr sehen. Ich arbeite eigentlich schon am nächsten Text oder an Zeichnungen oder an Grafiken. Trotzdem ist hier die größte Konzentration gefragt, denn der Setzer kann ja Fehler gemacht haben, die im ersten Durchlauf noch nicht vorhanden waren.

Arbeit macht also an jedem Tag Spaß und ist gleichzeitig an jedem Tag »Disziplinarmaßnahme«. Hannah Arendt spricht in »Vita activa« von den drei Grundtätigkeiten Arbeiten, Herstellen und Handeln. Und darüber würde ich gern an anderer Stelle weiterschreiben …


Weitwinklige Spielereien

12. Mai 2010
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Weitwinklige Spielereien
auf dem Ernemann-Turm am 12.05.2010 — Klick vergrößert …


Safety first

12. Mai 2010
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Historischer Fahrradständer vor dem Technischen Museum Dresden.


SNAFU

12. Mai 2010

Um es in der Geek-Sprache auszudrücken: SNAFU! Die DENIC hat momentan Schwierigkeiten mit der Namensauflösung (IP-Adresse und Domain). Deshalb kann WordPress die Zugriffe nicht auswerten und führt momentan keine Statistik. Mist …


Grenzüberschreitungen

12. Mai 2010

Seit dem ersten Tag dieses Jahres schreibe ich jeden Tag mindestens einen Artikel für dieses Blog. In dieser Woche hat es zwei Grenzen überschritten. Es hat nun über 700 Artikel und über 5.000 Kommentare.

Mal sehen, wie lange ich das tägliche Schreiben noch durchhalte. An manchen Tagen sind die Artikel reine Zufallstreffer, so wie neulich am letzten Freitag:

Mit dem Fahrrad kam ich nach der Arbeit am Waldpark vorbei und fotografierte die knallgrünen Bäume. Ich fuhr stante pede nach Hause, holte die drei Bilder von der Kamera, lud sie schnell hoch und wollte eigentlich laufen gehen. Doch dann kam ein Anruf: »Wir brauchen Sie am Abend als Vertretung.« — Das Laufen fiel natürlich wegen Dunkelheit aus, aber wenigstens hatte ich noch einen Artikel gebloggt.

Warum ich das schreibe? Heute zählt WordPress anscheinend die Besucher nicht, obwohl Ihr ja fleißig kommentiert. Man kommt schon ins Grübeln ;-)



Mein Muntermacher zum Mittwoch

12. Mai 2010

Ich hoffe, die Kollegin Elbnymphe als Ideengeberin dieses Mottos nimmt es mir nicht krumm, dass ich heute wieder mal einen Muntermacher vorstelle. Es ist der dritte Satz aus Chopins erstem Klavierkonzert — in sehr munterer Darbietung ;-)


Hartzcomputer

12. Mai 2010

ist der letzte URL-Bestandteil einer Tagesschau-Meldung über ein Urteil zum PC für ALG-II-Empfänger vom 11. Mai 2010:

In dem Fall ging es um eine Klägerin aus Minden, die einen PC samt Monitor, Drucker und Software bezahlt haben wollte. Ihr Argument: In der Mehrzahl der Haushalte gebe es einen Computer.

Und so forderte sie auch einen — Krise hin oder her, das Geld sollte der Staat doch noch haben. Nun ist es ja eine Eigenart der Deutschen, dass sie oft die perfekte Lösung anstreben und die pragmatische Lösung einfach nicht erkennen. Es wäre sicher ideal, wenn man jedem ALG-II-Empfänger einen PC samt Monitor, Drucker und Software bezahlen könnte.

Doch reicht nicht für’s erste auch ein gebrauchter Rechner oder Laptop? Und sollte es für die umwelt- und recyclingbewussten Deutschen nicht eine Kleinigkeit sein, ihre Rechner so sorgfältig irgendwo abzugeben, dass sie nachher noch jemand nutzen kann?



Bücher vom Zigarettenautomaten

11. Mai 2010

Aus beruflichen Gründen lese ich gern mal Blogs über Typographie und Layout. Im Fontblog habe ich heute eine Geschichte über Bücher aus dem Automaten gelesen. Der Hamburger Automatenverlag bietet seine Bücher so an:

Alle Bücher haben gemäß der Automatengröße die Maße einer Zigarettenschachtel. Jedes Buch kommt einzeln in einer hübschen und nummerierten Schachtel aus dem Automaten. [Quelle]

Diese kleinen Buchformate kennt man ja: sie sind meist an der Kasse der Buchläden zu finden und man kann sie gut an Geschenken befestigen. Zum Durchblättern sind sie ja ganz gut. Aber ich bin etwas im Zweifel, ob man solche Bücher wirklich gern liest …