Ein Schild dient der Abwehr

Ich fand gestern an der (momentan nicht genutzten) zweiten Anlegestelle der Fähre in Pillnitz dieses Schild:

Abwehrend (Klick vergrößert).

Abwehrend (Pillnitz, 17.10.2010).


Wenn Schilder wirklich so etwas wie eine Mimik haben können, dann sagt dieses Schild: »Bleib der Kette fern oder es geschieht etwas Schlimmes!«

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17 Responses to Ein Schild dient der Abwehr

  1. torstenw sagt:

    Es tut mir aufrichtig leid, falls ich dich mit den folgenden Worten verletzen sollte, doch ich kann nicht anders, lieber Blogautor:

    So ein Bild und noch dazu ein oberflächlicher, völlig sinnloser Text würden von keinem Redakteur mit einem gewissen Qualitätsbewusstsein veröffentlicht werden. Nichts gegen eine Bilderserie mit Naturaufnahmen u.ä., aber die angebliche Mimik von Warn- und Hinweisschildern zu interpretieren, das entbehrt jeder Rechtfertigung gegenüber den Leuten, die wirklich hart für ihr Geld arbeiten müssen. Vertane Zeit, sinnloses Geplänkel, belangloses Dahergesäusel … sind noch wirklich nette Ausdrücke für diese Art von Speicherplatzverschwendung.

    Entschuldigung nochmals! – Mir ist der Sinn solcher Blogeinträge nicht klar.

    Gute Besserung.

    • stefanolix sagt:

      Ich sehe das ganz pragmatisch. Wenn Dir jetzt besser zumute ist, dann hat der Artikel seinen Zweck doch schon erfüllt ;-)

      • stefanolix sagt:

        PS: Dann ist das Foto mit diesem rostigen Schild sicher auch Zeitverschwendung ;-)

      • torstenw sagt:

        Nein, nicht ganz, dieses Schild erfüllt ja einen gewissen musealen Zweck, auch wenn ich auch hier an die armen verschwendeten Bytes denken muss :-(

        Was allerdings langsam Zeitverschwendung darstellt, ist die Kommentarfunktion dieses Artikels – entsetzlich!

      • stefanolix sagt:

        Der Artikel hat sich für mich schon deshalb gelohnt, weil mich casus mit seinem Kommentar darauf stupste, woran mich das Bild im Unterbewusstsein erinnert hat.

        YMMV ;-)

        Wenn Du so viel über die Zeit- und Byte-Verschwendung weißt, kannst Du aber gern ein Thema vorschlagen, das Du nicht für überflüssig hältst. Vielleicht schreibt jemand etwas dazu …

  2. Mir gefällt dies versiffte Schild mit deutlicher Aussage. Ist übrigens an Anlegeplätzen öfter zu sehen, vermutlich weil es sich zwischen Boot und Landungssteg ganz vorzüglich ertrinkt, wenn man nur mal zeigen will, was man sich traut.

  3. Frau K. sagt:

    Also je nach Tagesform kann einem dieser Anblick durchaus nahe gehen …

    Ich bin gut aufgelegt, also sagt mir das Schild: Zurückbleiben, bitte: Sie fallen sonst ins Wasser! Aber „Abwehr“? Nein, heute mal nicht :) …

    Alles ist relativ!

    So relativ (blöde) wie z. B. der obige Einwand, nach dem es jeder Rechtfertigung gegenüber hart arbeitenden Leuten entbehrt, wenn ein Blogger ein Schild interpretiert :)))))))) …

  4. elbfisch sagt:

    Mal völlig unprosaisch: Es handelt sich um das Piktogramm Nr. P06 der „Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Nr. 8“, kurz BGV A8, also einer hochoffiziellen Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften. Offizielle Bedeutung des Zeichens: Zutritt für Unbefugte verboten. Nachzulesen hier: http://ew.bgetem.de/informationen/bgv/bgv_a8.pdf
    Mit unfallfreien Grüßen ;-)

    • stefanolix sagt:

      Danke für die Grüße, damit ist doch eigentlich alles gesagt ;-)

      Das Piktogramm ist auch dann noch verständlich, wenn das Schild schon halb verrostet ist und wenn die Farbe überall abblättert. Mehr kann man nicht erwarten.

  5. casus sagt:

    Zumindest der Mund und auch der Hintergrund erinnert mich immer an das Bild „Der Schrei“ des norwegischen Malers Edvard Munch.

    Dramatisch. Eindeutig. Zweck erfüllt.

    oder

    Kunst in Schildern.

  6. Frau K. sagt:

    O! Ist das Euer Ernst, bzw.: Ist das auch der Casus bei stefanolix? Hier zum Vergleich:

    ;)… ^^

    • casus sagt:

      Nein, das bin ich wirklich nicht! ;)

      Im Ernst: Das Schild ist vielleicht das Eindrucksvollste aller deutschen Warnschilder. Die übergröße Hand im Vordergrund und der angedeutete Schrei.

      • Frau K. sagt:

        Das kleine O, die grosse Hand … ?

        Ich bin überrascht, wie die Optik eines berühmten O die Bedeutung eines Schildes in der individuellen Rezeption verändern, vergrössern und von der Schutz versprechenden Warnung in einen Verweis auf existenzielle Ängste umwerten kann! :)

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