Bilder von der Ostrale in Dresden (Teil I)

Heute hatte ich als Einstimmung auf den Urlaub einen langen Spaziergang durch einen Teil der Ausstellungsorte der Ostrale. Die Ostrale ist eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst in den alten Gebäuden des Dresdner Schlachthofs. Als Dresdner Blogger sollte man mal dort gewesen sein ;-)

In der ganzen Stadt sieht man seit einiger Zeit rot gestrichene Bänke, die an einen röhrenden Hirsch erinnern und zur Ostrale einladen sollen. Natürlich ist dieses Tier auch auf dem Gelände überall zu sehen:

Es röhrt so rot …

Im menschenleeren Foyer der Messe habe ich mir meine Karte gekauft. Ich bin wohl am späten Nachmittag und Abend einer von maximal zehn Gästen gewesen. Auf der Ostrale gibt es in diesem Jahr einige Kunstwerke mit Tieren und im Messe-Foyer sieht man gleich die ersten:

Plastiken von Bernard Gilmant.

Im Schlachthofgelände ist im Grunde alles improvisiert und man weiß manchmal nicht: ist das jetzt eine alte Wand oder ein Teil eines modernen Kunstwerks?

Schicht um Schicht …

In den nächsten Tagen werde ich noch einige Bilder von der Ostrale in vorgefertigten Artikeln veröffentlichen. Mal sehen, ob es so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe.


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19 Responses to Bilder von der Ostrale in Dresden (Teil I)

  1. Antifa sagt:

    So schön wie die jährliche Ausstellung auch ist und ohne gleich wieder eine Diskussion anfangen zu wollen, solltest Du mal die Künstler oder Menschen fragen, unter welchen Bedingungen sie da arbeiten. Das ist Ausbeutung, nichts weiter.

    Zitat aus einem Rundschreiben in diesem Jahr:

    Über 150 internationale zeitgenössische Künstler stellen in den historischen Gebäuden des 100-jährigen Schlachthofs im Ostragehege auf einer Fläche von gesamt 55.000 qm.

    Im Rahmen dieses internationalen Festivals gibt es folgende Aufgabengebiete die Unterstützung von Helfern braucht: Kartenverkauf, Einlass, Ausstellungsaufsicht

    Alle Helfer erhalten für ihre Mühen ein Tagesgeld von 5,- € und freien Eintritt in die gesamte Ausstellung.

    Kontakt:

    OSTRALE‘011 | Messering 20 | D-01067 Dresden

    http://www.ostrale.de | post@ostrale.de | 0351 – 653 37 63

    • stefanolix sagt:

      Ich konnte gestern die jungen Helfer [außer Kasse und Einlass] beobachten, weil ich so ziemlich der einzige Besucher war.

      Es waren augenscheinlich Studenten, junge Künstler oder Schülerinnen der 10./11./12. Klasse. In der Kleidung der Ostrale-Helfer waren auch einige ausländische junge Leute zu sehen. Sie waren fast immer zu zweit oder in kleinen Gruppen und haben sich rege ausgetauscht. Nach meinem persönlichen Eindruck machten sie diesen Job nicht für das Geld, sondern um etwas zu lernen, mit Künstlern ins Gespräch zu kommen oder neue Leute kennenzulernen.

      Ausbeutung wäre es meiner Meinung nach nur, wenn sich (a) jemand privat daran bereichern würde und wenn (b) eine Notsituation ausgenutzt würde.

    • stefanolix sagt:

      PS: Zu den Bedingungen, unter denen die Künstler ausstellen, weiß ich nichts. Ich habe für meine weiteren Artikel (die in den nächsten 14 Tagen erscheinen) viele Webseiten der beteiligten Künstler besucht und einige scheinen schon so bekannt zu sein, dass sie gut von ihrer Kunst leben können. Zumindest haben sie viele Ausstellungen weltweit …

      Andere sind noch Studenten und sicher materiell eher schlecht abgesichert. Aber das weiß man ja, wenn man ein Studium beginnt (zumindest in DDR-Zeiten zur Zeit meines Studienbeginns war klar, dass man mit einem Kunst-Studium nicht so schnell an das große Geld kommt).

    • Ich verstehe deine Anmerkung mit der „Ausbeutung“, Antifa.

      Vermutlich können vielleicht 1-10 % der Künstler von ihrer Arbeit leben. Weitere 10-20% verdienen dazu … der Rest macht’s mehr oder minder „aus/zum Hobby“.
      Ich habe mal ein paar Wochen im Sächs. Künstlerbund ausgeholfen und naja, letztlich ist die Frage, wer Geld gibt … und auch Künstler sind dann schneller abhängig als ihnen vielleicht lieb ist, z:b. von staatlichen oder städtischen Fördergeldern.
      Nicht wenige – so mein Eindruck – sind „auf Hartz IV“ und verstehen es als ne Art „Künstlerpauschale“, wogegen ich z.B. gar nichts einzuwenden habe.

      Es ist manchmal ganz interessant, wenn man so in Künstleranekdoten reinliest. Da gab’s richtige Geschäftsmänner – wie Wagner, wenn ich das richtig behalten habe. Menschen wie Beethoven und Mozart scheinen dagegen eher abgespeist worden zu sein. Das ist heute sicher nicht allzu viel anders, nur hungert heute kein Künstler mehr.

      Natürlich wirken die 5 Euro Tagesgeld lächerlich, ist wahrscheinlich ne Art indirekte Verpflegungspauschale für den Tag ;) … Wie dem auch sein mag, was würdest du denn machen bzw. wie?

      • stefanolix sagt:

        Ich sehe die Ostrale bisher als eine Veranstaltung mit sehr knapper Kasse und wenig Spielraum. Es geht momentan vorwiegend um die Förderung junger Künstler und es soll wohl langfristig eine permanente »Kunstausstellung« entstehen.

        Wenn man sich die vielen improvisierten Lösungen anschaut, dann scheint es wirklich an allen Ecken und Enden am Geld zu mangeln.

        Michael, Du hattest doch im Juni berichtet, dass Du auf dem Kirchentag Zeitungen verteilt hast. Der Kirchentag ist ja eine relativ reiche Organisation. Wie war denn dort die Bezahlung? Du kannst es ja andeuten, wenn Du nicht konkret werden möchtest.

        Dann könnte man mal hochrechnen, wie viel Geld für die Ostrale-Helfer notwendig wäre. Das Gelände ist sehr weiträumig. Es werden allein im Bereich der Futterställe und Heuböden sicher zehn bis zwölf Leute als Aufsicht gebraucht. Und das ist ja lange noch nicht der gesamte Raum.

      • Stefan … zum Kirchentag.
        Es war eine Aktion der DNN, da es „deren“ Sonderausgabe zum Kirchentag war. Also, nicht wirklich vergleichbar mit der Ostrale und den Ehrenamt-Jobs dort. Da ich nichts gegen konkrete Zahlen habe – das Job-Angebot stand im Cybersax ;) – 7 Euro/h.
        Ich weiß, dass die Mittel bei der Ostrale knapp sind (siehe weiter unten), doch ich denke, dass ’n Zehner am Tag zumindest etwas anders als ’n Fünfer rüberkommt. Ist dennoch nah an der Lächerlichkeit, ich weiß, und würde die Gesamtkosten vermutlich auch um 5000 Euro erhöhen, doch Personen, die bei der Ostrale arbeiten sind gute „Multiplikatoren“.

        Beim Kirchentag gab es auch viele Helfer und auch die haben – soweit ich das mitbekommen habe – oft ehrenamtlich und für die Verpflegung gearbeitet.
        Mir ist z.T. auch schleierhaft, wohin die 7 Mio. Euro Fördermittel beim Kirchentag geflossen sind und was da insgesamt 14 Mio. gekostet hat. Wenn ich das mal umrechne und 140.000 Besucher ansetze, sind das 100 Euro pro Besucher, davon 50 als Subvention.
        Da halte ich mehrwöchige Kunstausstellungen für sinnvoller als „Investion“ von Stadt- und Staatsseiten, auch wenn ich dabei nicht in die Millionen gehen würde, doch die kann u.U. mehr für eine Verständigung der Religionen führen als ein „christliches Vereinstreffen“ ;)

        Apropos Förderung & Kosten Ostrale … ein Artikel in der Freien Presse schreibt etwas von 360.000 Eurio Gesamtkosten und 40.000 Euro eingeworbenen Fördermitteln. Für eine Stadt der Künste, als die sich Dresden gern sieht bzw. gesehen werden möchte, ist diese Fördersumme im Vergleich zu den Millionen beim Kirchentag vielsagend. Dresden ist eher eine Stadt der Kirche ;)

        Wie gesagt, mir läge es fern, Veranstaltungen wie die Ostrale an den Fördersummen des Kirchentages zu messen, doch man sollte zumindest über die Sinnhaftigkeit von Fördermitteln nachdenken.
        Ich weiß auch nicht, ob es mich zur Ostrale zieht … ich glaube ich bin eher ein Freund kleinerer Veranstaltungen zeitgenössischer Kunst. Da gebe ich auch gern mal ein paar Euro als Spende. Installationskunst oder Malerei ist schwieriger zu bezahlen ;)

        Ich gebe allerdings zu, dass ich nicht wirklich zum Zielpublikum der Ostrale gehöre, also auch mein Standpunkt „soso“ ist. Kunst ist mir insofern wichtig, dass ich sie selbst mache und Anregungen kann man sich überall holen. Vielleicht habe ich auch schon ausreichend zeitgenössiche Kunst in meinem Leben gesehen, keine Ahnung ;)

      • stefanolix sagt:

        Ich verstehe den Artikel in der »Freien Presse« so, dass die 40.000 Euro für die beiden Feste bestimmt sind:

        Neben Vernissage und Finissage sind Feste am 31. Juli sowie am 27. und 28. August geplant. Dafür warben die Organisatoren Hilger zufolge rund 40.000 Euro Fördermittel ein.

        Aber es kann auch eine ungenaue Formulierung sein.

        Wie man auf 24.000 Besucher kommen will, ist für mich rätselhaft. Gestern sind am späten Nachmittag und Abend kaum welche dazugekommen. Ich weiß nicht, ob das Budget auf den erhofften Einnahmen aus 24.000 verkauften Karten basiert.

        Noch etwas zu den fünf Euro: Es wurde ja zunächst nur aus aus einem Rundschreiben zitiert. Weiß jemand, wie die Helfer nun wirklich bezahlt werden?

        Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen darüber, ob Mozart »abgespeist« oder ordentlich bezahlt wurde. Wenn jemand als Künstler in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, muss es nicht immer mit mangelnden Einnahmen zu tun haben.

      • Stefan, Mozart hatte ich offenbar zu Unrecht zu den „Abgespeisten“ gerechnet – siehe Wikipedia … danke für die Anregung.
        Ich hatte wohl zudem den Falco-Song vergessen ;)

        Die 24.000 Besucher sind sicher Hochrechnungen. Letztes Jahr waren 16.000 bei einem Monat (?), jetzt sind es zwei Monate. Warten wir mal den September ab … wenn keine Zahlen zu lesen sind, waren es weit weniger ;)

        5 Euro Tagesgeld … ja, wir wissen es nicht. Das stimmt.
        Ist auch nur ein Ausgangspunkt für einThema gewesen. Kann man ja prinzipiell betrachten. So in Richtung, wo fängt Ehrenamt an, wo hört es auf? Was tun, wenn Menschen auch kostenfrei arbeiten würden? usw. usf. ;)

  2. KurtE sagt:

    Die Frage lautet: Lohnt sich ein Besuch dieses Jahr?
    Weil; irgendwelche Knäuel von der Decke hängender Paketschnur und sonstige ready-mades in Ruinenambiente habe ich mir in den letzten zwanzig Jahren zur Genüge angetan. Das muß ich nicht mehr haben.

    Und wenn hier jemand Ausbeutung schreit, und das auch noch in Bezug auf Kunst, dann hat diejenige vom Wesen der Kunst keine Ahnung.

    • stefanolix sagt:

      Es gibt dort auf jeden Fall Bilder, die IMHO auch in einem Architekturbüro oder im Raum eines Bankvorstands hängen könnten. Später mehr …

    • @KurtE
      Keine Ahnung, wie du diesen Satz meinst
      „Und wenn hier jemand Ausbeutung schreit, und das auch noch in Bezug auf Kunst, dann hat diejenige vom Wesen der Kunst keine Ahnung.“
      Ich denke, dass Kunst immer Grenzen auslotet und mit Grenzerfahrungen zu tun hat. Alles andere ist Kommerz, wobei ich nicht sagen will, dass man mit Kunst kein Geld verdienen darf.

      Andererseits halte ich es auch für nicht sinnvoll, dass Künstler per se erst einmal leiden sollten, damit sie etwas Großes hervorbringen können ;)

      Ich denke, dass wirkliche Künstler sich solche Grenzen schon selbst zu setzen lernen. Für eine Grundabsicherung, eine Lebensabsicherung, sollte es in jedem Fall reichen. Alles andere ist Aufgabe des Künstlers.

      Ich spule mal zurück … wie hast du denn den Satz oben gemeint?

  3. Antifa sagt:

    Wie dem auch sein mag, was würdest du denn machen bzw. wie?

    Mal abgesehen davon, dass ich durch Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern aus den vergangenen Jahren nicht mehr wirklich die Lust verspüre mir die Ostrale anzuschauen, finde ich beispielweise die Eintrittspreise überzogen. Wie will ich Menschen für Kunst begeistern, wenn der ermäßigte Eintritt schon neun Euro kostet. Das ist ein Ausschlusskriterium und wenn ich dann noch bedenke, dass die Künstlerinnen und Künstler gar kein Geld bekommen, finde ich das einfach zu viel. Ansonsten kann ich nur vieles von dem unterstützen, was Du schon beschrieben hast und klar, verhungern muss niemand mehr ;)

    • stefanolix sagt:

      Für die 14 bzw. 9 Euro kann man an zwei Tagen beide Ausstellungsorte separat besuchen. Man kann an einem Tag während der ganzen Öffnungszeit in dem Gelände mit den Futterställen und Heuböden sein und an einem anderen Tag wiederum während der ganzen Öffnungszeit den Rest erkunden.

      Wünschenswert wäre allenfalls noch eine Karte für eine der beiden Stätten im Preis von vier bis fünf Euro.

      Neugierige Frage: Wie wird man durch Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern abgeschreckt, diese Ausstellung zu besuchen?

      Bei mir ist es ganz anders. Ich war gestern zum allerersten Mal dort, weil ich 2009 und 2010 durch Blog-Artikel u.a. bei der Kollegin Muyserin neugierig geworden bin.

      Ich würde mich auch nicht dadurch abschrecken lassen, was ein Künstler erzählt oder was eine Künstlerin auf ihrer Webseite schreibt.

      Ich sollte vielleicht noch sagen, dass gestern eine kleine Gruppe aus ganz wichtigen Menschen (augenscheinlich Kulturmanager und Künstler) über das Gelände schritt. Sie hatten sich zu dem Zeitpunkt getroffen, an dem manchmal Führungen beginnen. Keine Ahnung, ob das eine Führung werden sollte, es war jedenfalls niemand da, der geführt werden wollte.

      Jedenfalls stehe ich auf dem Standpunkt: Entweder ich finde das Werk interessant oder ich finde es nicht interessant. Bis ich gestern meine Fotos entwickelt habe, kannte ich die Künstlerinnen und Künstler (fast) gar nicht mit Namen.

  4. Antifa sagt:

    Für die 14 bzw. 9 Euro kann man an zwei Tagen beide Ausstellungsorte separat besuchen.

    Oder ein Fußballspiel anschauen bzw. dem Kino um die Ecke einen Besuch abstatten. Der Vergleich hinkt, aber ich bin der Meinung dass Kunst da ihren Kulturauftrag auch über freien Eintritt wahrnehmen könnte. Die Frage was mit dem ganzen Geld passiert, können wir hier sicher nicht beantworten, aber und das ist es ja gerade eben, die verantwortlichen Künstlerinnen und Künstler bekommen es nicht.

    In meinen Augen sollte der Zugang möglichst problemlos sein und nicht an der einfachsten aller Hürden, der finanziellen, scheitern, dazu gehört aber gleichzeitig eine ausreichende (staatliche oder private) Förderung der Kunst auch über die Ostrale hinaus. Aber scheinbar läuft es in diesem Jahr ja wirklich gar nicht so schlecht :)

    Die Beantwortung der neugieren Frage muss ich leider zurückweisen, da sie zu sehr ins Private geht, nur so viel, es hatte neben dem finanziellen Aspekt auch mit dem Führungsstil und der Größe der Ausstellung zu tun.

    • stefanolix sagt:

      Die Halbzeitbilanz weist zwei Sondereffekte auf: erstens die Aktion der SZ im Ostragehege, als man die Ostrale verbilligt besuchen durfte und zweitens die Eröffnung. Nach privater Aussage von gestern (die Quelle will ich hier nicht nennen) war sonst tagelang Flaute.

      Was mit dem ganzen Geld passiert? Ich vermute, dass man eine Menge Geld in die Sicherheit stecken musste, damit der TÜV überhaupt die Übergänge, Aufgänge und andere Konstruktionen abnimmt. Auch der Brandschutz will gewährleistet sein. Nachts wird das Gelände sicher durch einen Wachschutz kontrolliert.

      Dann muss natürlich aufgebaut und abgebaut werden. Es gibt auch einen gewissen Verwaltungsaufwand.

      Wenn man 360.000 Euro durch die Anzahl der Ausstellungstage teilt, ist es plötzlich nicht mehr so viel Geld.

      Es ist sicher, wie bei allen teilweise geförderten Veranstaltungen, ein Konglomerat aus vielen finanziellen Quellen. Niemand von uns Außenstehenden kann genau beziffern, wieviel Arbeitsstunden neben den 360.000 Euro noch »fremdfinanziert« sind und welche »Drittmittel« oder Sponsorengelder fließen.

      Weil wir schon wieder bei den persönlichen finanziellen Ressourcen sind: Ich möchte nur darauf hinweisen, dass auch Familien mit zwei arbeitenden Elternteilen heute sehr genau rechnen müssen und jeden Euro nur einmal ausgeben können.

      Kunst schaut man sich nur an, wenn man auch das Interesse mitbringt. Wer auch immer eine Karte kaufen mag, verzichtet notwendigerweise auf andere Dinge, die er mit seiner Zeit und mit seinem Geld anstellen könnte.

      Man könnte ja täglich eine bestimmte Anzahl Freikarten für Inhaber eines Dresden-Passes oder für andere Ermäßigungsberechtigte ausgeben.

      Ich finde es aber generell richtig, ein Eintrittsgeld zu erheben. Zu schnell kommt man sonst an den Punkt, an dem die Kunst als wertlos angesehen wird, weil man ja alles kostenlos bekommt.

      Außerdem könnten bald die nächsten Interessenten fragen: Warum komme ich nicht kostenlos ins Kino? Warum muss ich GEZ-Gebühr bezahlen?

    • @ Antifa
      „… es hatte neben dem finanziellen Aspekt auch mit dem Führungsstil und der Größe der Ausstellung zu tun.“
      Ich erahne, woraurf du hinaus wolltest ;) … auch in der Kunst gibt’s Idealisten und Pragmatiker (= Realisten) … so liest sich das für mich zumindest :)

      @ allgemein – Ostrale-HP
      Nur mal ne Frage, ob euch auch so geht … gebe ich http://www.ostrale.de ein, springt die URL sofort auf die englischsprachige Version um. Ist das nur bei mir so??

      @ Sponsoren/Partner
      VW scheint einer der Hauptsponsoren zu sein – finde ich witzig.

      @ Bezahlung
      Hab mal unter Jobs geschaut … außer ggf. Bed/BF, bekommt nur die gesuchte Buchhalterin etwas.
      Hach, fast wie im richtigen Leben :)

      @ Besucherzahlen
      Ergebnis einer Kurzrecherche …
      2007 – drei Tage: 3.500-4.000
      2008 – 10 Tage: 8.500
      2009 – 24 Tage: 11.000
      2010 – 23 Tage: 16.000-18.000 (inkl. Kinder)
      2011 – 66 Tage: erwartet 24.000, zur Halbzeit rund 10.000

      Hmm, mag noch andere Hintergründe geben, doch die 10 Tage scheinen mir sinnvoller, vielleicht 2 Wochen. Doch sicher kommen da noch Faktoren rein, die ich nicht einschätzen und einsehen kann.

      @ Stefan
      Mal ne andre Frage: würd’st du nächstes Jahr wieder hingehen? ;)

      • Antifa sagt:

        17.000 Besucherinnen und Besucher sollen letztendlich gekommen sein.

      • stefanolix sagt:

        @Michael: Ja, ich würde. Und ich habe mich geärgert, dass ich den zweiten Standort aus Zeitgründen nicht besuchen konnte. Aber dafür habe ich in den Futterställen und auf den Heuböden viel gesehen.

        @Antifa: Herzlichen Dank für den Link. Die Zahlen sehen ja nicht so gut aus, wenn man sie mit 2010 vergleicht. Zu dem Artikel in der DNN schreibe ich morgen noch etwas. An dem Tag, als ich fast allein dort war, wurde hinter vorgehaltener Hand auch beklagt, dass zu wenig Werbung gemacht worden sei.

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