Weißgewaschen

Zum Wochenende habe ich noch einen Link auf einen schönen Artikel aus der Schweiz zu bieten: Es geht wieder einmal um das Thema

Was für Artikel die Menschen von Journalisten erwarten

Der Journalist Constantin Seibt schreibt über einen seiner ersten Aufträge und über ein leider unveröffentlicht gebliebenes Werk. Lesen Sie selbst. Ich habe Tränen gelacht. Es passt auch wunderbar zum Thema »nett aufgeschrieben und gut recherchiert«.

Das geschah 1989. Heute muss ich nicht mehr spekulieren, wie die Dresdner Tageszeitungen im Jahr 2012 mit dieser Versuchung umgehen würden. Ich beobachte ja jede Woche, in welche Richtung sich der Journalismus entwickelt hat.


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2 Antworten zu Weißgewaschen

  1. Xeniana sagt:

    Der Artikel von Constantin Seibt erinnert mich an irgendwie an die letzte “ Restaurantkritik“ die du verbloggt hast.

    • stefanolix sagt:

      Kurze Aktualisierung: Es gab inzwischen einen weiteren Fall, den ich nicht erwähnt habe. Es geht ja im Kern darum, dass diese Zeitung auch eine Art Werbemagazin herausbringt und nun Artikel daraus im redaktionellen Teil platziert.

      Es ist schwer zu beurteilen, ob sich die Vertreter der Restaurants so verhalten, wie es in dem Artikel aus der Schweiz beschrieben ist. Es könnte auch sein, dass die Autoren im vorauseilenden Gehorsam so schreiben. Journalismus ist das dann aber nicht mehr.

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