Aus Sicht der Autodiebe

Der »Flurfunk« berichtet, dass die beiden Dresdner Zeitungen »Dresdner Neueste Nachrichten« und »Sächsische Zeitung« heute einen (fast) gleichen Titel zur teilweisen Wiedereröffnung der Gemäldegalerie haben.

Mit ist etwas anderes aufgefallen. Beide Zeitungen haben als Aufmacher auch die Meldung, dass die Anzahl der Autodiebstähle in Dresden nach wie vor besorgniserregend hoch ist. Aber merkwürdigerweise fällt der »Sächsischen Zeitung« keine bessere Unterzeile ein als:

Die Landeshauptstadt bleibt bei Autodieben beliebt.

Die Bürger der Stadt Dresden sehen den Autodiebstahl ganz sicher nicht aus der Perspektive der Autodiebe. Die Geschädigten dürfte es kaum interessieren, ob Dresden bei Autodieben »beliebt« oder »unbeliebt« ist. Tatsache ist, dass sie hier ihr Unwesen treiben.

Eine wenig hilfreiche Aussage findet man auch in den »Dresdner Neuesten Nachrichten«:

Dresden ist die Hochburg der Autodiebe.

Das stimmt natürlich auch nicht. In Dresden wohnen nicht mehr oder weniger Autodiebe als in anderen Großstädten. Die vergleichsweise hohe Zahl der Autodiebstähle hängt mit der Grenznähe und mit den Beutezügen ausländischer Autodiebe zusammen [Ergänzung].


Advertisements

75 Responses to Aus Sicht der Autodiebe

  1. Muriel sagt:

    Ich bin zwar sowieso kein Dresdner, aber an sich ist die Idee doch gar nicht schlecht, mal die andere Perspektive einzunehmen.
    Sollten wir meiner Meinung nach viel öfter machen.

    • stefanolix sagt:

      Eine andere Perspektive einnehmen: sehr gern. Vielleicht für den Anfang die Perspektive derjenigen, die ihr Auto durch Diebstahl eingebüßt haben? – Und nicht ausgerechnet die Perspektive von bandenmäßig organisierten Autodieben?

      • Muriel sagt:

        Och. Mir wäre das andere zu mainstream. Das macht doch jeder.

      • stefanolix sagt:

        Mainstream scheint zur Zeit eher zu sein: Aus Sicht des Innenministers und der Polizei.

        In die Perspektive eines Diebes würde ich mich versetzen, wenn derjenige wirklich aus Not handeln würde und nicht aus krimineller Energie.

  2. Erling Plaethe sagt:

    Nach meiner, natürlich völlig subjektiven, Einschätzung, ist die Täterperspektive diejenige, aus der Verbrechen viel häufiger als aus der Opferperspektive betrachtet werden. Wenn das Opfer nicht gerade prominent ist.

    Die Opfer haben Pech gehabt, waren zur falschen Zeit am falschen Ort, haben den Täter provoziert, haben zum Verbrechen eingeladen, die Tat begünstigt kurz, haben es im Land der Kontrollfreaks an Sicherheitsvorkehrungen fehlen lassen.

    Und wenn sich die possierlichen Autodiebe nun mal in Dresden so wohl fühlen?
    Ausgrenzen kann doch da keine Lösung sein, vielleicht stehlen sie aus Verzweiflung und wollen aufmerksam machen auf ihre desolate Lebenslage. Vielleicht haben sie nie etwas anderes gelernt, als Autos zu stehlen und brauchen eine Umschulung.
    Die Gesellschaft ist hier gefragt, sie muss sich mehr um diese armen Autodiebe kümmern, sie an die Hand nehmen, ihnen eine Perspektive aufzeigen.
    In einer Gesellschaft wo Menschen nur danach beurteilt werden, was sie besitzen, wollen auch Autodiebe einfach nur dazugehören.

    Das Problem ist also der Privatbesitz an Autos. Wenn die Autos allen gehören und jeder sich ein Auto nimmt, wenn er eines braucht, gäbe es keine Diebstähle von Autos mehr.
    Noch besser wäre natürlich die Abschaffung jeglicher Konsumgegenstände welche Begehrlichkeiten wecken könnten.
    Also die Abschaffung von allem, was auf die Individualität, auf einen Besitzenden hinweist.
    Wer nichts besitzt, wird auch nicht bestohlen.
    Das ist eine konsequent zu Ende gedachte Täterperspektive. Alles schon ausprobiert worden, auf freiwilliger und unfreiwilliger Basis.

  3. Antifa sagt:

    Die vergleichsweise hohe Zahl der Autodiebstähle hängt mit der Grenznähe und mit den Beutezügen ausländischer Autodiebe zusammen.

    Das hätte die NPD nicht besser formulieren können.

    • Rayson sagt:

      Das hätte die NPD nicht besser formulieren können.

      Ja dann muss natürlich das Gegenteil wahr sein.

    • stefanolix sagt:

      Was man sich ohne Voreingenommenheit einfach herleiten kann:

      In jeder deutschen Großstadt gibt es eine bestimmte Anzahl von Autodiebstählen mit Tätern deutscher Staatsbürgerschaft. Daran gibt es nichts zu beschönigen. Die Quote dieser Straftaten dürfte überall ähnlich sein. Da werden Autos für »Spazierfahrten« geknackt, da wird Versicherungsbetrug begangen etc.

      Aber in Großstädten in der Nähe der Grenzen zu Tschechien und Polen ist es leichter möglich, die gestohlenen Fahrzeuge in die Staaten des ehemaligen Ostblocks zu verschieben. Dresden liegt in der Nähe beider Grenzen und deshalb werden hier immer wieder ausländische Kriminelle tätig.

      Deshalb werden in Dresden deutlich mehr Fahrzeuge gestohlen als in anderen Großstädten. Und nicht, weil Dresden eine »Hochburg der Autodiebe« wäre. »Hochburg« würde nämlich bedeuten, dass hier besonders viele Autodiebe wohnen und von hier aus zu Raubzügen ausziehen.


      Eine Erfahrung aus vielen Jahren der politischen Diskussion:

      Geübte linke Agitatoren können nahezu jeden sachlichen Satz als Propaganda der Rechtsextremen auslegen. Aber es ist keine Propaganda, wenn jemand eine Wahrheit ausspricht, die einigen anderen Leuten nicht ins Weltbild passt.


      • Antifa sagt:

        Demzufolge müsste ja die Quote in Chemnitz, Cottbus, Zwickau oder Regensburg ähnlich sein. Ist das denn so? Wer stiehlt die Autos, gibt es dazu verlässliche Zahlen (Nur eine Theorie: Vlt wird das Auto ja auch von deutschen Autodieben gestohlen.)? Wo landen gestohlene Fahrzeuge, Zahlen? (Werden manche Autos nicht vlt auch einfach auseinandergebaut, die Tendenz, einzelne Autoteile zu stehlen, gibt es ja auch nicht erst seit gestern.)

        Geübte linke Agitatoren können nahezu jeden sachlichen Satz als Propaganda der Rechtsextremen auslegen. Aber es ist keine Propaganda, wenn jemand eine Wahrheit ausspricht, die einigen anderen Leuten nicht ins Weltbild passt.

        Eine These sollte empirisch belegbar sein, bisher habe ich jedoch dazu nichts gelesen.

      • stefanolix sagt:

        Wenn man dazu nichts lesen will, wird man auch nichts erfahren …


        Warum sind es in Dresden mehr gestohlene Fahrzeuge als in den genannten Städten?

        • Dresden ist größer.
        • Dresden liegt in der Nähe zweier östlicher Staaten.
        • Von Dresden führen relativ gute Straßen nach Osten.
        • In Dresden sind relativ viele »interessante Autos« zugelassen.
        • In Sachsen fehlt es an wirksamen Kontrollen durch die Polizei.

      • Lenbach sagt:

        Woher kommen die Täter? Oberstaatsanwalt Wolfgang Schwürzer aus Dresden berichtet. Dresden ist längst Deutschlands Hauptstadt des Autodiebstahls geworden. „Wir können das Problem der osteuropäischen Bandenkriminalität nicht lösen“, sagt er. „Sie sind das Hauptproblem. Sie kommen und stehlen auf Bestellung.“ Es seien Banden aus Litauen oder Polen. Sie suchten im Internet auf Autoseiten, dann würden Trupps losgeschickt. Nicht nur ins Grenzgebiet, obwohl das einfacher sei. Mittlerweile würden auch Autos in Portugal gestohlen.

        http://www.berliner-zeitung.de/berlin/osteuropaeische-bandenkriminalitaet-im-grenzbereich,10809148,16627458.html

        Und nicht vergessen, Antifa und Co.: Immer schön die Augen geschlossen halten. Niemals Quellen Beachtung schenken, die das eigene Weltbild torpedieren könnten. Und sollten die Tatsachen in einer „Diskussion“ erdrückend gegen einen sprechen, hilft immer noch dummstellen. Insofern: Alles richtig gemacht!

      • stefanolix sagt:

        Danke. Ich hatte ja einen Augenblick gehofft, dass »Antifa« sich selbst um Informationen kümmern würde …

        Es gibt immer wieder Berichte in der Presse, wenn einzelne Täter aus den Banden festgenommen werden oder wenn besonders spektakulär vorgegangen wird. Aber wenn man das alles verdrängt und stattdessen lieber die Keule »NPD-Verdacht« herausholt …

      • Antifa sagt:

        Es gibt immer wieder Berichte in der Presse, wenn einzelne Täter aus den Banden festgenommen werden oder wenn besonders spektakulär vorgegangen wird.

        Richtig, „einzelne Täter“. Es ist Kriminalität, die es immer gegeben hat, immer geben wird und die nicht an irgendwelchen Ländergrenzen halt macht, geschweige denn von einer bestimmten Personengruppe begangen wird. Reichtum schafft eben Begehrlichkeiten. Aber in Deutschland war und wird es immer so sein, dass Kriminalität in erster Linie von denen verursacht wird, die von woanders herkommen.

        Es ist wie mit den zahlreichen Bordellen hier in Deutschland. Da könnte auch jemand kommen und die Behauptung aufstellen, die Frauen würden aus anderen Ländern nach Deutschland verschleppt, damit sich irgendwelche deutschen Männer auf Kosten von Menschenleben ihren sexuellen Phantasien hingeben können.

        Woher kommen die Täter? Oberstaatsanwalt Wolfgang Schwürzer aus Dresden berichtet. Dresden ist längst Deutschlands Hauptstadt des Autodiebstahls geworden. “Wir können das Problem der osteuropäischen Bandenkriminalität nicht lösen”, sagt er. “Sie sind das Hauptproblem. Sie kommen und stehlen auf Bestellung.” Es seien Banden aus Litauen oder Polen.

        Auch da wieder, nichts als Phrasen. Ist es denn zuviel verlangt, einfach nur Zahlen zu bekommen?

      • stefanolix sagt:

        Dann verstehen Sie mich mit Absicht falsch: Ich behaupte nicht, »dass Kriminalität in erster Linie von denen verursacht wird, die von woanders herkommen. «

        Noch einmal: Am Anteil von Autodiebstählen mit Tätern deutscher Staatsbürgerschaft gibt es nichts zu beschönigen.

        In den Zeitungsmeldungen von gestern ging es aber um die besonders hohen Zahlen in Dresden. Und die erklären sich eindeutig durch das Verschieben der Fahrzeuge ins östliche Ausland. Es gibt dabei eine bandenmäßige Kriminalität mit perfekter Arbeitsteilung.

  4. Antifa sagt:

    Ich merk schon, sehr viel substanzielles kommt da nicht mehr.

    • stefanolix sagt:

      Welchen substantiellen Beitrag haben Sie bisher gebracht?

    • Rayson sagt:

      Ich glaube, da hat jemand das Wort „These“ nicht begriffen. Eine These stellt man auf, weil man aufgrund bestimmter Überlegungen dazu gekommen ist.

      *Belegbar* sollte sie schon möglichst sein, aber der Umstand, dass derjenige, der die These mit nachvollziehbaren Begründungen aufstellt, diese Belege nicht gleich mitliefert, spricht nicht gegen sie. Im Gegenteil: Zunächst ist mal von jemandem, der die Gegenthese aufstellt (zumal, wenn diese vom beliebten Nazi-Vergleich gekrönt ist), zu fordern, dass er dies ebenfalls mit nachvollziehbaren Begründungen tut. Das Palmström-Verfahren reicht hier nicht aus.

      Gerade in der Blogosphäre ist die Forderung nach Belegen ja nicht selten – was meist weniger dem Wahrheitshunger des Fordernden geschuldet ist als der Hoffnung, der jeweilige Blogger verfüge nicht über die nötigen Ressourcen, was seiner These – so die Hoffung weiter – dann die gewünschte Unglaubwürdigkeit verleihen müsse.

      Das doch reichlich konkrete Zitat eines Oberstaatsanwalts, das selbstverständlich die NPD auch nicht besser hätte formulieren können, sollte außerhalb von kriminologischen oder soziologischen Seminaren aber als hinreichender Beleg taugen, auch wenn bedauerlicherweise und entgegen der uns bekannten allgemeinen journalistischen Praxis keine Datensätze als auswertbarer Anhang mitgeliefert wurden.

  5. Wolf sagt:

    Ich finde nichts Rechtes an einem Argument, das Bedingungen angibt, die nicht auf Nationalität „an sich“ abzielen. Ein rechtes Argument wäre für mich etwas in der Art: Ausländer sind „per se“ krimineller („weil sie Ausländer sind“).

    • stefanolix sagt:

      Übrigens habe ich geschrieben: »es hängt mit der Grenznähe und mit den Beutezügen ausländischer Autodiebe zusammen«. Dass die Grenznähe auch Tätern aus Sachsen die Beihilfe oder Beteiligung erleichtert, steht außer Frage. Schmuggel war ja auch noch nie auf eine Seite begrenzt.

  6. Erling Plaethe sagt:

    Antifa:

    Reichtum schafft eben Begehrlichkeiten.

    Besten Dank für die Bestätigung!

    Autodiebe, ähnlich wie einst Pferdediebe, werden natürlich nicht von Begehrlichkeiten getrieben.
    Sie stehlen das Auto, oder das Pferd, nicht, weil sie es fahren oder reiten wollen, sondern weil sie mit dem Verkaufserlös oder mit der Provision als Bandenmitglied, ihren Lebensunterhalt bestreiten.

    • stefanolix sagt:

      Reichtum schafft bei mir auch eine Begehrlichkeit: Tu etwas. Verdiene Geld. Definiere, was dir Nutzen bringt. Kaufe dir, was dir nutzt.

      Offenbar kennen das Leute wie Antifa gar nicht mehr. Sie denken vom »Reichtum« [ich würde allerdings nicht von Reichtum reden, nur weil jemand einen Skoda vor der Tür stehen hat] über Begehrlichkeit zum Diebstahl.

      Nur mal am Rande: Der Autobesitzer muss gar nicht unbedingt ein kapitalistischer Ausbeuter sein. Möglicherweise braucht er das Auto ganz dringend, um seinen Lebensunterhalt erarbeiten zu können.

      • Antifa sagt:

        Reichtum schafft bei mir auch eine Begehrlichkeit: Tu etwas. Verdiene Geld. Definiere, was dir Nutzen bringt. Kaufe dir, was dir nutzt.

        Offenbar kennen das Leute wie Antifa gar nicht mehr. Sie denken vom »Reichtum« [ich würde allerdings nicht von Reichtum reden, nur weil jemand einen Skoda vor der Tür stehen hat] über Begehrlichkeit zum Diebstahl.

        Ich weiß jetzt nicht welchen Bezug der Autor zur Situation der Menschen in nahezu allen Ländern Osteuropas hat. Ich bin immer wieder dort und das was da als Armut bezeichnet wird und durch „erforderliche Strukturmaßnahmen“ auf den Kosten der Ärmsten der Armen durchgesetzt wird, ist alles, wirklich alles hier unvorstellbarer Luxus.

      • Rayson sagt:

        Ich bin immer wieder dort und das was da als Armut bezeichnet wird und durch “erforderliche Strukturmaßnahmen” auf den Kosten der Ärmsten der Armen durchgesetzt wird, ist alles, wirklich alles hier unvorstellbarer Luxus.

        Wollen wir mal nicht vergessen: Die Armut in Osteuropa ist vor allem eine Folge der sozialistischen Misswirtschaft.

        Aber davon abgesehen: Klar sind die Anreize für Osteuropäer groß, in Deutschland zu klauen. Hier gibt es das Zeugs schließlich. Das Risiko, erwischt zu werden, erreicht dabei anscheinend den erwartbaren Gewinn so schnell nicht. Das ist bei Deutschen schon etwas anders.

        Und nur, um mal diesen ganz und gar dämlichen NPD-Einwurf zu beantworten: Es gibt zig Gründe, warum alles andere als eine weit überproportionale Täterbeteiligung von Ausländern bei Autodiebstählen in Ostdeutschland eine Überraschung wäre. Nicht, weil irgendwas dem „Osteuropäer an sich“ inhärent wäre, sondern schon allein aus der Kombination von Anreizen, Gelegenheiten und Wettbewerbsvorteilen.

      • Erling Plaethe sagt:

        Genau. So wie man mal ohne Pferd aufgeschmissen war.

        Die Täterperspektive erscheint deshalb wie eine Verharmlosung des Rechtsbruchs. In dem teleologisch eine über die Maßen wohlwollende Betrachtung des Zieles der Strafbaren Handlung angenommen wird.
        Nicht Habgier und Verachtung der Mitmenschen, sondern die Ungleichheit der Lebensverhältnisse oder andere gesellschaftliche Gegebenheiten werden zur Ursache.
        Die individuelle Verantwortung verschiebt sich auf eine kollektive.
        Dies ist m.E. eines der großen Probleme in der hiesigen Rechtsprechung.

      • Antifa sagt:

        Die Armut in Osteuropa ist vor allem eine Folge der sozialistischen Misswirtschaft.

        Ist das so? Gibt es dazu irgendeine (seriöse) Quelle?

        Es gibt zig Gründe, warum alles andere als eine weit überproportionale Täterbeteiligung von Ausländern bei Autodiebstählen in Ostdeutschland eine Überraschung wäre.

        105 vs. 129. Die Mehrheit der Täter ist scheinbar deutscher Herkunft, „überproportional“ ist also auch hier wieder Auslegungssache. Von „Beutezügen ausländischer Autodiebe“ würde ich da aber definitiv nicht sprechen wollen, aber das kann ja hier selbstverständlich anders eingeschätzt werden.

      • Rayson sagt:

        Ist das so? Gibt es dazu irgendeine (seriöse) Quelle?

        Jede Vermögens- und Einkommensaufstellung nach der jeweiligen „Wende“. Mir reichen dazu auch meine persönlichen Erfahrungen in völlig maroden mitteleuropäischen Betrieben.

        Ernsthaft: Das zu bezweifeln, ist wirklich lächerlich. Und es ist erschütternd, dass wir schon wieder so weit sind. Demnächst glaubt auch noch einer das Märchen von der DDR als einer der führenden 10 Industrienationen.

        105 vs. 129. Die Mehrheit der Täter ist scheinbar deutscher Herkunft, “überproportional” ist also auch hier wieder Auslegungssache.

        Selbst wenn es nicht so wäre, dass die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen fast ein Drittel höher ist als die der deutschen (du hast mal eben locker die Werte vertauscht): Ich wage zu bezweifeln, dass in Dresden mehr als 10% Ausländer leben (2006 waren es lt. Wikipedia 5,4%). Dann ist alles über 20% aber sowas von überproportional und meilenwert entfernt von jeder Auslegungssache, geschweige denn 130%.

        Von “Beutezügen ausländischer Autodiebe” würde ich da aber definitiv nicht sprechen wollen, aber das kann ja hier selbstverständlich anders eingeschätzt werden.

        Wo kommen die 129 ausländischen Tatverdächtigen dann sonst her? Ist etwa die Kriminalitätsquote unter den vergleichsweise wenigen in Dresden lebenden Ausländern so extrem hoch?

        Wenn wir die Zahl der 1.155 Kfz-Diebstähle proportional aufteilen, hätten wir über 630 durch Ausländer begangene Taten. Und wenn man darüber hinaus weiß, wo die Fahrzeuge hingehen, braucht man schon wieder einen guten Schuss Glaubensstärke, hier keine Organisationen am Werk zu sehen, sondern spontane Taten einzelner Amateure.

      • stefanolix sagt:

        Ich vermute stark, dass die Kriminalitätsquote der hier lebenden Ausländer in Sachen Autodiebstähle eher gering ist. Hier leben viele hochqualifizierte ausländische Fachkräfte, die nicht im Traum an das Stehlen und Verschieben von Fahrzeugen denken. Das Problem entsteht doch vornehmlich durch Autoschieberbanden, die vom Ausland aus operieren.

        Im Übrigen sollte man bedenken, dass es zwei Arten des Autodiebstahls gibt: Diebstahl mit temporärer unbefugter Benutzung (das Auto wird irgendwo abgestellt und wieder aufgefunden) und Diebstahl mit anschließendem Verschieben ins Ausland. Die zweite Art stellt ja wohl das größere Problem dar.

        Leider klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden der beiden Nachbarstaaten Polen und Tschechien noch nicht so gut, dass es für eine effektive Strafverfolgung reicht. Gerade wurde wieder ein ausländischer Täter verurteilt, den man hier mit einem gestohlenen Auto erwischt hat. Er wurde nur für seinen Tatanteil zur Verantwortung gezogen. Die Zusammenhänge innerhalb der Bande konnten durch das Dresdner Gericht nicht aufgeklärt werden, weil Informationen aus dem Nachbarland gefehlt haben.

      • Antifa sagt:

        […] du hast mal eben locker die Werte vertauscht […]

        Nein habe ich nicht, sie sind nur im richtigen Verhältnis ;)

        Im Übrigen sollte man bedenken, dass es zwei Arten des Autodiebstahls gibt: Diebstahl mit temporärer unbefugter Benutzung (das Auto wird irgendwo abgestellt und wieder aufgefunden) und Diebstahl mit anschließendem Verschieben ins Ausland. Die zweite Art stellt ja wohl das größere Problem dar.

        Mag sein. Aber ist das für diese Zahlen der Fall?

        Leider klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden der beiden Nachbarstaaten Polen und Tschechien noch nicht so gut, dass es für eine effektive Strafverfolgung reicht.

        Wie unser werter Herr Innenminister schon gesagt hat (und ich stimme ihm nur wahrlich so gut wie nie zu), es ist nicht alleinige Aufgabe der Polizei, so etwas zu verhindern. Mir persönlich machen die gestohlenen Fahrräder mehr Sorgen, aber das ist eben je nach Interessenslage. Woher die Täter kommen ist mir dabei jedoch völlig egal. Ich gehe auch nicht, wie scheinbar viele Autofahrer, davon aus, dass die Polizei diese Taten verhindert.

      • Rayson sagt:

        Nein habe ich nicht, sie sind nur im richtigen Verhältnis ;)

        Hä?

        Du schriebst: „105 vs. 129. Die Mehrheit der Täter ist scheinbar deutscher Herkunft“

        Die Zahl 129 betrifft die nichtdeutschen Täter. Bei mir sind 129 größer als 105. Ich weiß aber nicht, wie das nach der Revolution aussieht.

      • Antifa sagt:

        Ausländer ist halt ein sehr weiter Begriff.

      • Rayson sagt:

        Ausländer ist halt ein sehr weiter Begriff.

        Nur oberflächlich. Schon jetzt wage ich die Behauptung, dass unter den ausländischen Tatverdächtigen sehr wenige Afrikaner, aber reichlich viele Mittel-/Osteuropäer zu finden sein werden. Es gibt eben nur wenige Nationen, deren Angehörige von den speziellen Standortvorteilen Dresdens profitieren können.

    • Antifa sagt:

      … sondern weil sie mit dem Verkaufserlös oder mit der Provision als Bandenmitglied, ihren Lebensunterhalt bestreiten.

      Da fallen mir spontan noch so einige andere Berufsgruppen ein.

      • Erling Plaethe sagt:

        Da habe ich direkt drauf gewartet.
        Ja klar, all die Schacherer und Wucherer welche sich ehrlicher Arbeit entziehen.
        Finden Sie auch alles bei der NPD und ihrer Vorläuferpartei.

      • Antifa sagt:

        Äh, ja?

      • stefanolix sagt:

        Zum geschichtlichen Aspekt: Ich kannte den Begriff (unter anderem aus »LTI« von Victor Klemperer und aus Götz Alys »Hitlers Volksstaat«). Es ist ein übles und perfides Konzept, die gesamte »jüdische« Arbeit der gesamten »deutschen Arbeit« gegenüberzustellen: auf der einen Seite »unehrliche« und auf der anderen Seite »ehrliche« Arbeit.

        Dieses ideologische Konzept ist aber in sich völlig unlogisch und man versteht nicht, wie die Leute damals darauf hereinfallen konnten (auch wenn man die Situation nach Inflation und Wirtschaftskrise mit bedenkt).

        Nimmt man für einen Augenblick an, dass Geldverleihen, Geldanlage und Spekulation »unehrlich« seien, dann muss doch jeder einigermaßen denkende Mensch gesehen haben, dass auch Deutsche solche Geschäfte getätigt haben. Nimmt man andererseits an, dass alle anderen Tätigkeiten »ehrlich« sind, dann muss doch jeder einigermaßen denkende Mensch auch von »ehrlicher« Arbeit jüdischer Bürger gewusst haben.


        Ist eine saubere Abgrenzung von Tätigkeiten überhaupt möglich? Könnte man es daran abgrenzen, ob reale Werte geschaffen werden und ob ein Nutzen entsteht? Das wäre wiederum von der Definition der realen Werte und des Nutzens abhängig.

      • Antifa sagt:

        Schön, dass ihr darüber geredet habt. Eine wunderschöne Verteidigungsschrift für Waffenhersteller, Bordellbesitzer und Lebensmittelspekulanten.

      • Erling Plaethe sagt:

        @Antifa
        Die Herstellung von Waffen, käuflicher Sex und das Spekulieren auf höhere Gewinne stielt niemandes Eigentum.
        Alle drei Tätigkeiten unterliegen Gesetzen in dessen Rahmen sie legal sind.
        In keinem Land der Welt gilt dies für Diebstahl. Diesen mit irgendeinem Handel gleichzusetzen, welchen man aus moralischen Gründen verurteilt, ist nicht logisch, weil er kein Handel ist.

      • stefanolix sagt:

        @Erling Plaethe: Wenn der Kommentator Antifa über Marktwirtschaft schreibt, klingt das manchmal ein klein wenig wie im Staatsbürgerkunde-Unterricht der DDR ;-)

      • Antifa sagt:

        Diesen mit irgendeinem Handel gleichzusetzen, welchen man aus moralischen Gründen verurteilt, ist nicht logisch, weil er kein Handel ist.

        Ein Vergleich ist keine Gleichsetzung. Ach und es gibt auf der Mikroebene durchaus Beispiele in denen Eigentumsverhältnisse so gehandhabt werden, wie es juristisch wohl „kriminell“ werde. Und wenn Heckler&Koch Waffen nach Mexiko liefert und damit Menschen umgebracht werden oder Siemens die Technik zur Überwachung demokratischer Oppositioneller in den Iran liefert, dann ist das keine „moralische“, sondern eine strafrechtliche Diskussion.

      • Erling Plaethe sagt:

        Naja Antifa, der Kommentar vom 28.03., 18:42, ist m.E. eine Gleichsetzung. Aber ich nehme gern zur Kenntnis, dass er als Vergleich gemeint war.

        Ach und es gibt auf der Mikroebene durchaus Beispiele in denen Eigentumsverhältnisse so gehandhabt werden, wie es juristisch wohl “kriminell” werde. Und wenn Heckler&Koch Waffen nach Mexiko liefert und damit Menschen umgebracht werden oder Siemens die Technik zur Überwachung demokratischer Oppositioneller in den Iran liefert, dann ist das keine “moralische”, sondern eine strafrechtliche Diskussion.

        Wenn die Waffen im rechtlich zulässigen Rahmen, und dieser wird recht streng kontrolliert, geliefert werden, ist das eine ausschließlich moralische Diskussion. Heckler&Koch sind nicht kriminell weil sie Ihr Produkt ausliefern, noch sind sie verantwortlich, wer damit verletzt oder umgebracht wird. Wenn die Waffen an die Polizei geliefert werden, um damit die Massenmorde der Drogenmafia zu begrenzen, kann ich da nichts anrüchiges erkennen.
        Bei Siemens sieht es ganz ähnlich aus. Wenn ihre Technik nicht den Embargobestimmungen gegen den Iran zuwiderlaufen ist das rechtlich zulässig, moralisch gesehen sicher nicht. Nur eben kein strafrechtlicher Grund für eine Diskussion.
        Überhaupt sind moralische Ansprüche an geschäftliche Tätigkeiten sehr bigott. Zum einen divergieren moralische Vorstellungen und zum anderen machen Geschäfte mit Diktaturen die Welt nicht unbedingt gefährlicher, nicht für die Bürger im Inneren und nicht für die Nachbarn. Der Handel bringt die Diktaturen meist ihrem Ende näher als Embargos und die Kriegsgefahr in größere Ferne.

      • Antifa sagt:

        Wenn die Waffen im rechtlich zulässigen Rahmen, und dieser wird recht streng kontrolliert, geliefert werden, ist das eine ausschließlich moralische Diskussion. Heckler&Koch sind nicht kriminell weil sie Ihr Produkt ausliefern, noch sind sie verantwortlich, wer damit verletzt oder umgebracht wird. Wenn die Waffen an die Polizei geliefert werden, um damit die Massenmorde der Drogenmafia zu begrenzen, kann ich da nichts anrüchiges erkennen.

        Erzählen sie diese Begründung mal den zehntausenden Opfern des mexikanischen Drogenkrieges, die wird das sicherlich beruhigen. Aber so lange eine Schweinerei der deutschen Wirtschaft hilft, war sie schon immer in Ordnung. Zumal das Strafverfahren nach meinem Kenntnisstand noch immer läuft.

        Bei Siemens sieht es ganz ähnlich aus. Wenn ihre Technik nicht den Embargobestimmungen gegen den Iran zuwiderlaufen ist das rechtlich zulässig, moralisch gesehen sicher nicht. Nur eben kein strafrechtlicher Grund für eine Diskussion.

        Auch hier die gleiche Argumentation: Schweinereien bleiben auch bei „divergierenden moralischen Vorstellungen“ Schweinereien.

      • Erling Plaethe sagt:

        Erzählen sie diese Begründung mal den zehntausenden Opfern des mexikanischen Drogenkrieges, die wird das sicherlich beruhigen. Aber so lange eine Schweinerei der deutschen Wirtschaft hilft, war sie schon immer in Ordnung. Zumal das Strafverfahren nach meinem Kenntnisstand noch immer läuft.

        Tja, jetzt frag ich mich wen Sie mit Opfer meinen. Die Waffen gingen an die mexikanische Polizei.

        Auch hier die gleiche Argumentation: Schweinereien bleiben auch bei “divergierenden moralischen Vorstellungen” Schweinereien.

        Genau, die gleiche Argumentation. Legal wenn sie nicht gegen die Embargobestimmungen verstoßen, wenn doch – illegal.
        Aber etwas ganz anderes als Diebstahl.
        Überwachungskameras zu verkaufen, ist das Geschäft der Firmen die sie herstellen. Es ist eine politische Frage, Regime mit einem Wirtschaftsembargo zu belegen, keine wirtschaftliche, keine welche die Firma zu treffen hat, nur eine die sie einhalten muss.
        Die „Schweinerei“ liegt nicht in der Herstellung und dem Verkauf bestimmter Produkte, sondern in einem evtl. Verstoß gegen Gesetze und internationale Abkommen. Und schon gar nicht ist sie Firmen immanent, nur weil ihre Produkte nicht nur für den Schutz von Menschenleben benötigt werden, sondern auch für das genaue Gegenteil.

      • Antifa sagt:

        Tja, jetzt frag ich mich wen Sie mit Opfer meinen. Die Waffen gingen an die mexikanische Polizei.

        Na bloß gut.

        Die “Schweinerei” liegt nicht in der Herstellung und dem Verkauf bestimmter Produkte, sondern in einem evtl. Verstoß gegen Gesetze und internationale Abkommen. Und schon gar nicht ist sie Firmen immanent, nur weil ihre Produkte nicht nur für den Schutz von Menschenleben benötigt werden, sondern auch für das genaue Gegenteil.

        Das sehe ich selbstverständlich anders. Aber ja, es ist eine Frage von Gesetzen und natürlich auch von wem diese gemacht und wie umgesetzt werden. Denn Konsequenzen haben Anti-Personenminen aus deutscher Produktion in Ex-Jugoslawien nur für die Menschen, die davon betroffen sind und die sich in aller Regel nicht dagegen wehren können.

      • Erling Plaethe sagt:

        Denn Konsequenzen haben Anti-Personenminen aus deutscher Produktion in Ex-Jugoslawien nur für die Menschen, die davon betroffen sind und die sich in aller Regel nicht dagegen wehren können.

        Denke schon, dass sie das können. Soldaten gehen weder ungeschützt, noch unbewaffnet, noch ohne Kenntnis auf ein Schlachtfeld. Wenn sie dann doch durch eine Mine schwer verletzt werden ist das nichts anderes als wenn das durch eine gegnerische Kugel geschieht – oder eine Streitaxt.

  7. Lenbach sagt:

    Mir wurde mal erzählt, Skoda sei bei den Dieben deshalb so beliebt, weil die in Tschechien gefertigt werden, und der eine oder andere kleine Skoda-Arbeiter, der am Fließband ausgebeutet wird, sein Gehalt aufbessert, indem er die Sicherheitscodes, welche zum Öffnen oder Starten des Gerätes notwendig sind, gegen ein kleines Bakschisch an andere bedürftige Tschechen weitergibt.

    Eine ungeheuerliche Behauptung, für die es selbstverständlich nicht den geringsten Beweis gibt und die das Verhältnis zu unseren Nachbarn nur unnötig belastet. Daher gar nicht weiter drüber nachdenken.

    Ebenso geht das Gerücht, der eine oder andere Bedürftige aus unseren noch östlicheren Bundesländern nutzte das gute Schengen-Abkommen, um sich in unserem schönen Dresden „die Taschen vollzustopfen“. Auch hier gilt: Nichts als Propaganda von „interessierten Kreisen“.

    Die Polizei konnte gestern Abend vier Ladendiebe (21/30/35/41) nach einer „Tour“ in der Dresdner Innenstadt vorläufig festnehmen.

    Beamte der Bundespolizei hatten gegen 17.00 Uhr einen Skoda Octavia nach dem Grenzübertritt aus Tschechien kontrolliert. Dabei fiel ihnen auf, dass die vier Insassen des Pkw viele leere Taschen dabei hatten. Als Ziel ihrer Reise gaben die Männer Dresden an(…)

    http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2013_21256.htm

    Da die Polizei, inbesondere die sächsische, ja nun hinlänglich als rechts bekannt ist („zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen,,,“usw.), sollte man diesem Quatsch auch keinesfalls irgendeine „Plattform bieten“. Venceremos!

    • Antifa sagt:

      Jetzt sind wir bei Ladendiebstahl angelangt und nun? Das sind auch alles Ausländer, nicht wahr? Im Geiste bleibt der Deutsche eben immer Deutscher, ganz im Sinne der aktuellen deutsch-europäischen Krisenpolitik, die mit dazu beigetragen hat, ganze Bevölkerungsteile in Armut zu stürzen. Ich verstehe mich im Unterschied zu einigen anderen Menschen hier wahrscheinlich viel mehr als Europäer und sehe Armut und deren Folgen als Problem, welches in meinen Augen gerade immer größer wird und deren Folgen bekommen wir nun auch vor unserer Haustür zu sehen.

      Da die Polizei, inbesondere die sächsische, ja nun hinlänglich als rechts bekannt ist …

      Abgesehen davon, dass die sächsische Polizei der weißrussischen Polizei beibringt, wie sie am effektivsten die junge Demokratiebewegung niederschlägt, ist mir im Augenblick keine Studie zu Einstellungsmustern der sächsischen Beamtinnen und Beamten bekannt?

      • stefanolix sagt:

        Verzeihen Sie meinen Einwand, aber: Könnte es sein, dass die Griechen und Zyprioten in erster Linie selbst für den Zustand ihrer Länder verantwortlich sind?

        Wir haben im Verlauf der Krise gelernt, dass z. B. in Griechenland von einem Steuersystem in unserem Sinne niemals die Rede sein konnte. Der Anteil der Schattenwirtschaft und der Grad der Korruption waren so hoch, dass der Staat sich völlig überschuldet hatte.

        Es kann in einer Währungsgemeinschaft aber nicht zwei völlig unterschiedliche Besteuerungskonzepte geben (ein sehr strenges System wie in Deutschland und ein Laissez-faire-System wie in Griechenland). Entweder die Griechen stellen ihr System um oder wir stellen unser System um. Es ist völlig unerträglich und inakzeptabel, dass wir immer höhere Steuern und Abgaben zahlen, während andere Länder sich um das korrekte Einziehen von Steuern und Abgaben drücken.

      • Antifa sagt:

        Verzeihen Sie meinen Einwand, aber: Könnte es sein, dass die Griechen und Zyprioten in erster Linie selbst für den Zustand ihrer Länder verantwortlich sind?

        Was hat denn die zypriotische Situation jetzt im Augenblick mit der in Griechenland zu tun und wie passen Portugal, Spanien, Irland und Italien dazu? In Zypern haben sich Banken mit Papieren ohne Wert eingedeckt und waren letztlich hoch verschuldet, diese Situation hat es in anderen Ländern (mit sehr viel schlimmeren Zahlen) auch gegeben, nur wurden die eben mit Hilfsmilliärdchen gerettet. In Zypern wurden politisch bewusst jetzt neue Strategien von Enteignung im sozialistischen Sinne durchgesetzt und Deutschland gehörte zu den Ländern, die auch Kleinstsparer dafür in Haftung nehmen wollten.

        Wir haben im Verlauf der Krise gelernt, dass z. B. in Griechenland von einem Steuersystem in unserem Sinne niemals die Rede sein konnte. Der Anteil der Schattenwirtschaft und der Grad der Korruption waren so hoch, dass der Staat sich völlig überschuldet hatte.

        Was Korruption angeht, braucht sich Deutschland jedoch auch nicht zu verstecken.

      • stefanolix sagt:

        Die Situation in Zypern hat eine Menge mit der Situation in Griechenland zu tun: Korrupte Eliten, Schattenwirtschaft, schwache wirtschaftliche Basis.

        Es kommen jetzt die ersten Meldungen, nach denen auch die AKEL-Partei (vergleichbar mit unserer LINKEn) korrupt gewesen sein soll.

        http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zyperns-banken-sollen-politikern-millionenkredite-erlassen-haben-a-891726.html

        Auch ohne diese Meldung kann man an der Angelegenheit viel zu linken Regierungen und linken Regierungskonzepten lernen: Die AKEL spielte in Zyperns Regierungen seit 2001 eine wichtige Rolle. Die Folgen sieht man jetzt …

        Es führt kein Weg an einer seriösen Wirtschaftspolitik vorbei. Man kann viel gegen unsere aktuelle Regierung sagen, aber Tatsache ist: Wir sind deutlich besser als viele andere Staaten durch die Krise gekommen.

        Dass Deutschland auch nicht frei von Korruption ist – wer wollte das bestreiten. Das kann wohl kein Staat von sich behaupten. Aber zwei Effekte sollten beim Vergleich nicht außer Acht gelassen werden: Erstens wird hierzulande wesentlich genauer hingesehen als in Griechenland oder Zypern und zweitens werden die Delikte wesentlich konsequenter verfolgt.

      • Antifa sagt:

        Immer nur schön auf das zu antworten, was passt, ist auch eine Form der Realitätsverweigerung und dass die Schuld für die Situation in den Krisenländern bei den so genannten „Linken“ liegt, ist einfach nur vollkommener Blödsinn.

      • Rayson sagt:

        Und immer wieder neue Themen in die Diskussion einzuführen, ist einn beliebter Versuch, Gegenargumenten auszuweichen und trotzdem weiter die Diskussion zu dominieren. Sollte ich schon längst in unsere „Goldenen Diskussionsregeln“ aufgenommen haben.

      • Antifa sagt:

        Der Einwurf mit den Ladendiebstählen kam nicht von mir. Das einzige was mich interessiert hat, war eine Antwort auf die Frage, wieso von „ausländischen Autodieben“ gesprochen wurde. Die Zahlen können nun sicherlich von beiden Seiten als Grundlage für eine Argumentation verwendet werden.

        Ich rechtfertige keine Kriminalität, nur gehe ich nicht soweit mir irgendeinen beliebigen Aspekt aus der Kriminalitätsstatistik zu ziehen und daraus Schlüsse zu ziehen, die einer nationalistischen Ursachenargumentation (In diesem Fall Autodiebstahl als Folge offener Grenzen.) die Türen zu öffnen.

        Es sollte doch vollkommen klar sein, daß man mit offenen Grenzen zusätzlich eben noch gewöhnliche Berufsverbrecher anlockt, die diese Situation ausnutzen.

        Es sind keine „offenen Grenzen“. Das ist das Projekt Europa, welches für Deutschland offenbar nicht Vor- (wachsende Exportüberschüsse, effektiverer Zuzug von Fachkräften) sondern auch (einige wenige) Nachteile mit sich gebracht hat.

      • Rayson sagt:

        nationalistischen Ursachenargumentation (In diesem Fall Autodiebstahl als Folge offener Grenzen.)

        Sorry, aber dass offene Grenzen auch ausländische Gängster anziehen, hat mit Nationalismus überhaupt nichts, mit rationalen Erwartungen aber sehr viel zu tun.

        Es sind keine “offenen Grenzen”. Das ist das Projekt Europa, welches für Deutschland offenbar nicht Vor- (wachsende Exportüberschüsse, effektiverer Zuzug von Fachkräften) sondern auch (einige wenige) Nachteile mit sich gebracht hat.

        Im Rahmen dessen, was für die Diskussion hier erforderlich ist, sind die Grenzen offen. Wer aus anderen Gründen andere Ansprüche hat, möge mit denen kommen, wenn sie relevant werden. Und dass „wachsende Exportüberschüsse“ ein Vorteil für ein Land wären, ist so ziemlich 17. Jahrhundert.

      • stefanolix sagt:

        @Antifa: Das ist in keiner Weise eine nationalistische Argumentation. Eine nationalistische Argumentation werden Sie weder in dem Artikel noch in meinen Kommentaren finden. Noch mal für Sie zum Mitschreiben: Keine Nation steht »über« oder »unter« einer anderen Nation.

        Doch es gibt eindeutige Fakten zu unserem Thema: Ein entscheidender Teil der in Dresden gestohlenen Fahrzeuge wird über zwei offene Grenzen ins Ausland gebracht. Ein Großteil der in Dresden ermittelten Tatverdächtigen stammt aus dem Ausland (das ist durch die Kriminalstatistik belegt).

        Wenn man gegen diese Diebstähle etwas tun will, muss man die Ursachen und die Auswirkungen analysieren. Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Dann ist es verharmlosend und falsch, wenn eine Zeitung Dresden als »beliebt« bei Autodieben und eine andere Zeitung Dresden als »Hochburg der Autodiebe« bezeichnet. Nichts anderes als der Hinweis auf diese falschen Formulierungen war beabsichtigt.

        Wenn das alles nicht in Ihr Weltbild passt, dann liegt es nicht an den Tatsachen, sondern an Ihrem Weltbild ;-)

      • stefanolix sagt:

        Und zum Thema Zypern: Ich schätze es ja, wenn Herr Antifa bohrende Fragen zur Sache stellt. Das Thema mit den Autodieben hätte ich sonst nie so weit verfolgt.

        Aber es ist vielleicht nicht unbedingt sachdienlich, wenn sich Antifa zu volkswirtschaftlichen Problemen aus Artikeln informiert, die zu 90 Prozent aus Ideologie und zu 10 Prozent aus ideologisch gefilterten Informationen bestehen.

        Ein Lacher des Tages aus dem von ihm verlinkten Artikel:

        Die Realisierung dieser Forderung käme einer Zerstörung der zypriotischen Ökonomie gleich, deren Kernsektor die Finanzindustrie bildet.

        Nein. Die »zypriotische Finanzindustrie« hat sich selbst zerstört. Und das ist auch ganz einfach nachvollziehbar: Jede Spekulationsblase muss irgendwann platzen. Seriöse Bankgeschäfte sehen anders aus.

        Wenn man irgendwo auf der Welt überhaupt von »Finanzindustrie« sprechen kann (eigentlich gehört der Begriff ins Wörterbuch des Neusprech, allenfalls gibt es Finanzdienstleistungen), dann gehört dazu Vertrauen in die Banken und in die Rahmenbedingungen. Welcher Investor vertraut heute noch den Banken und den Rahmenbedingungen auf Zypern?

      • Antifa sagt:

        Nein. Die »zypriotische Finanzindustrie« hat sich selbst zerstört. Und das ist auch ganz einfach nachvollziehbar: Jede Spekulationsblase muss irgendwann platzen. Seriöse Bankgeschäfte sehen anders aus.

        Nur werden in anderen Ländern Banken trotz „unseriöser“ Bankgeschäfte als „systemimmanent“ auf Kosten sozialer Errungenschaften gerettet. Und wenn es selbst für Bankexperten wie hier im Forum so „einfach nachvollziehbar“ ist, wieso haben die zypriotischen Banken noch vor wenigen Jahren das beste Ranking bekommen?

      • Antifa sagt:

        Meinetwegen wird die Einschätzung hier im Forum nicht geteilt, muss sie auch nicht. Ich bleibe dabei, dass es in der hier dargelegten Argumentation nicht um Ursachen ging, sondern Kriminalität lediglich als Folge „offener Grenzen“ gesehen wird, was im übrigen nicht einmal ein sächsischer Innenminister so darstellt.

      • stefanolix sagt:

        Dann schauen Sie bitte noch mal ganz genau hin: Es geht in meiner Begründung um das Mehr an Autodiebstählen in Dresden im Vergleich mit anderen Großstädten. Nicht um die gesamte Kriminalität und auch nicht um die Gesamtheit der Autodiebstähle.


        Und zu den zypriotischen Banken: Am Anfang einer Blasenbildung gibt es immer die allerbesten Einschätzungen der Rating-Experten. Das ist ganz einfach nachvollziehbar: Die Experten bewerten die Zahlen, die ihnen zu diesem Zeitpunkt vorliegen. Und solange es aufwärts geht, kann niemand schlechte Ratings vergeben.

        Ähnlich ist es bei der Verschuldung von Staaten. Solange keine Überschuldung daraus wird, gibt es eigentlich auch keinen Grund für ein schlechtes Rating.


        Und vielleicht noch eine Anmerkung zur weißrussischen Demokratiebewegung, die Ihrer Meinung nach mit Hilfe der Hospitationen bei der sächsischen Polizei unterdrückt wurde: Würden die Oppositionellen in Weißrussland genau so behandelt wie die Oppositionellen in Sachsen, dann würden sie sich im Vergleich mit ihrer jetzigen Situation wohl glücklich schätzen.

        In Weißrussland werden Menschen bereits verfolgt und ins Gefängnis geworfen, weil sie ihre Meinung sagen oder freie politische Parteien gründen wollen. Wenn sie offen schwul oder lesbisch leben, haben sie mit massiver Repression zu rechnen. Demonstrationen, Meinungsäußerungen, Parteigründungen oder homosexuelles Leben – in Deutschland ist das alles selbstverständlich.

        In Dresden kann ziviler Ungehorsam beim Widerstand gegen die Polizei mit einer Geldbuße in Höhe von wenigen hundert Euro belegt werden. Selbst massive Angriffe gegen die Polizei werden oft nur mit Bewährungsstrafen geahndet.

        Will sagen: Wenn die weißrussische Polizei und Justiz so arbeiten würden wie die Polizei und Justiz in Sachsen, wäre es dort wahrlich noch nicht perfekt. Aber es wäre zwei Größenordnungen besser als in der Gegenwart.

        Einen perfekten Rechtsstaat hat es noch niemals gegeben, weil jeder Rechtsstaat durch Menschen getragen wird und weil Menschen werden immer Fehler machen. Ich bin aber nach wie vor sehr froh, dass ich nicht mehr in der DDR leben muss und dass Zustände wie in Weißrussland weit weg sind. Das sollte Ihnen vielleicht auch bewusst sein, bevor Sie sich über einen Aufenthalt weißrussischer Beamter in Sachsen auslassen.

      • Lenbach sagt:

        @Antifa

        (…)sondern Kriminalität lediglich als Folge “offener Grenzen” gesehen wird, was im übrigen nicht einmal ein sächsischer Innenminister so darstellt.

        Danke für den Link zur LVZ. Dort sagt der Innenminister:

        Bei teuren Rädern, die teilweise 2000 Euro oder noch mehr Kosten, brachte er am Montag GPS-Empfänger ins Gespräch. Dies sei erfolgversprechender als bei Autos, die meist binnen einer Stunde im Ausland sind.

        Wie man trotz dieser Aussage nun das Gegenteil konstruieren kann und behaupten kann, der Innenminister sehe offene Grenzen nicht als Problem, ist mir schleierhaft.

        Dankenswerterweise gibt es dort einen weiteren Bericht, den man hätte verlinken können. Dort lesen wir:

        Bei den Autodieben sieht sich die Polizei Spezialisten gegenüber. Ulbig zufolge braucht ein Profi im Schnitt maximal 2 Minuten und 20 Sekunden, um ein Auto der neuesten Generation ohne sichtbare Schäden zu knacken. Der Minister forderte die Hersteller und Versicherungen auf, sich mehr um dieses Thema zu kümmern. Die sächsische Polizei geht davon aus, dass die meisten entwendeten Wagen Richtung Osteuropa verschwinden.

        Gestohlen werden vor allem Autos aus dem Sortiment der gesamten VW-Gruppe und teure Limousinen von BMW und Mercedes. Die meisten Diebstähle wurden 2012 in Dresden (1155) erfasst, gefolgt von Leipzig (627) und Chemnitz (214). Großstädte sein wegen des großen „Angebotes“ bei Autodieben beliebt, Dresden sei als letzte große Stadt vor der Grenze ein bevorzugtes Terrain, hieß es.

        http://www.lvz-online.de/leipzig/polizeiticker/polizeiticker-mitteldeutschland/kriminalitaet-in-leipzig-steigt-um-67-prozent–nicht-einmal-jeder-zweite-fall-wird-aufgeklaert/r-polizeiticker-mitteldeutschland-a-181415.html

        Es ist genau die Argumentation, die stefanolix oben gebracht hat. Was ist daran nicht zu verstehen?

      • stefanolix sagt:

        @Lenbach: Ich verstehe es auch nicht. Sollte man hier an die Formel denken, dass im linken Weltbild »nicht sein kann, was nicht sein darf«?

        Ohne Analyse und ohne Ursachenforschung kann man die Probleme nicht lösen. Verdrängen hilft nicht.


        Kein Politiker wird die (weitgehend) offenen Grenzen in Frage stellen. Das ist auch gut so – wenn die Polizei über die notwendigen Ressourcen zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten verfügt. Ich denke, dass man an dieser Stelle nicht sparen darf.

        Dem Innenminister wünsche ich eine stärkere Position und eine wenigstens einigermaßen faire Presse. Wie die »Sächsische Zeitung« mit Ulbig umgegangen ist [Beispiele: Falschmeldungen über den nicht existenten »Sachsen-Trojaner« und über die Kennzeichenscanner] – das war eine Schande für den Journalismus. Damit wird der Rechtsstaat geschwächt. Aufgabe der Presse wäre aber eine Kontrolle des Rechtsstaats.

      • Antifa sagt:

        Wie man trotz dieser Aussage nun das Gegenteil konstruieren kann und behaupten kann, der Innenminister sehe offene Grenzen nicht als Problem, ist mir schleierhaft.

        Ich konstruiere nicht das Gegenteil, sondern weise darauf hin, dass überhaupt nicht klar ist, was mit diesen Autos tatsächlich passiert und wer sie stiehlt. Das mit dem Ausland hatte ich tatsächlich überlesen, Danke. aber wenigstens schlägt er unabhäbgig von immer neuer Überwachungstechnologie Sachen vor, die meiner Ansicht nach recht sinnvoll erscheinen.

        Ohne Analyse und ohne Ursachenforschung kann man die Probleme nicht lösen. Verdrängen hilft nicht.

        Wo findet denn hier eine „Ursachenforschung“ statt? Die Ursache von Autodiebstahl ist eine Nachfrage nach solchen Wagen, selbst als es eine Grenze gab, wurden Fahrzeuge gestohlen.

        […] das war eine Schande für den Journalismus. Damit wird der Rechtsstaat geschwächt.

        Mit einer Zeitungsmeldung wird doch der Rechsstaat nicht geschwächt?!?

      • Rayson sagt:

        Wo findet denn hier eine “Ursachenforschung” statt? Die Ursache von Autodiebstahl ist eine Nachfrage nach solchen Wagen, selbst als es eine Grenze gab, wurden Fahrzeuge gestohlen.

        Es ging hier nie um das „ob“, sondern immer nur um das „wieviel“.

    • stefanolix sagt:

      @Lenbach: Tatsache ist doch, dass man für den bandenmäßig organisierten Autodiebstahl Fachkräfte benötigt (geschickte Mechaniker, Fachleute für Auto-Elektronik). Und diese Fachkräfte finden momentan sowohl in Tschechien als auch in Polen oder in Deutschland sicher eine gut bezahlte Arbeit. An materieller Not kann es also nicht liegen.

      • Lenbach sagt:

        Natürlich liegt es nicht an materieller Not, was ich geschrieben hatte war ironisch gemeint. Anders kann ich auf die Realitätsverweigerung gewisser Zeitgenossen nicht mehr reagieren. Es liegt einfach an der Verlockung, den schnellen Euro zu machen.

        Niemand bestreitet, daß es auch deutsche Autodiebe, Ladendiebe etc. gibt. Es hat sich leider eingebürgert, diese Selbstverständlichkeiten immer explizit erwähnen zu müssen, um nicht in den Ruch von Ausländerfeindlichkeit zu geraten. Es sollte doch vollkommen klar sein, daß man mit offenen Grenzen zusätzlich eben noch gewöhnliche Berufsverbrecher anlockt, die diese Situation ausnutzen. In bestimmten Bereichen haben wir es inzwischen mit knallharter organisierter Kriminalität zu tun. Um aber ja nicht in irgendeiner Weise „rechts“ argumentieren zu müssen, verteidigen dann gewisse Genossen lieber krampfhaft ausländische Kriminelle (was sie bei deutschen Kriminellen nie tun würde, es sei denn, die Tat geschieht aus ideologisch genehmen Gründen) und argumentieren mit „materieller Not“.

  8. Tigger sagt:

    Würde vielleicht auch helfen, wenn die Polizei grenzübergreifend ermitteln könnte. Aus Sicht der Autodiebe scheint die Grenze immer noch semipermeabel.

    • Alreech sagt:

      Man könnte ja mal einen Blick in die USA werfen.
      Das sich da Kriminelle gerne über die Staatsgrenze in den nächsten Bundesstaat absetzen um die Strafverfolgung zu erschweren ist nicht so ungewöhnlich, ohne das deswegen gleich Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit gewittert wird.

    • stefanolix sagt:

      Oder wenn Polizei und Justiz der beiden Nachbarstaaten kooperativer wären. Bekannt ist mindestens ein Fall, in dem ein wertvolles Nutzfahrzeug mittels GPS bis in ein bestimmtes Gehöft im grenznahen Ausland verfolgt werden konnte – leider fühlte sich dort niemand zuständig und das Fahrzeug verschwand schließlich doch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: