Fester Klassenstandpunkt

Dem Vernehmen nach hat der DGB die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands von der Demonstration am 1. Mai 2013 ausgeschlossen. Jetzt sind die Genossen sauer: Es handle sich um eine »undemokratische Entscheidung des DGB Dresden«.

Nun könnte man einwenden: Worüber regen sich die Stalinisten und Kommunisten eigentlich auf? Hat es unter der Diktatur des Proletariats in der Blütezeit des Marxismus-Leninismus jemals Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung gegeben?

Der DGB kann prinzipiell selbst bestimmen, wer zur DGB-Maikundgebung eingeladen wird und wer draußen bleibt. In einer freien Gesellschaft müssen radikale Ansichten vertreten werden dürfen. Aber wenn auf einem Platz für den ersten Mai schon eine Kundgebung angemeldet ist, dann müssen sich die Stalinisten eben einen anderen Platz suchen.


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