Grüner Mai

Auch wenn das Wetter in diesen Tagen etwas durchwachsen ist: In und um Dresden gibt es eine gute Mischung aus Sonne und Regen. Die folgenden Bilder sind gestern und heute in und um Bad Schandau entstanden …

Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

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Mai 2013

Mai 2013

Mai 2013

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22 Antworten zu Grüner Mai

  1. Elisabeth Kreisl sagt:

    Mai, wie bist du schön!

    Mai, du sprießende Herzenszeit,
    bist so grün, so duftend frisch,
    so voller Blütenfarbigkeit,
    jung und verführerisch.

    Unter Himmels blauen Weiten
    breitest du den Frühling aus,
    zauberst uns im Sonnengleiten
    meisterlichen Maienrausch.

    Nah und fern, wohin ich blick,
    ist klar dein Bild zu sehn,
    blühende Landschaft – Erdenglück.
    Wie bist du, Mai, so schön!

    © Elisabeth Kreisl, 22.05.2013

    • stefanolix sagt:

      Dankeschön! Das ist das erste Mal, dass unter meinen Fotos ein Gedicht veröffentlicht wird. Vielleicht lockt es an den letzten Maitagen doch noch ein wenig Sonne hervor?

  2. Elisabeth Kreisl sagt:

    Oh, sind diese Bilder schön! Herzlichen Dank! Ich liebe den Mai mit seinem zartenfrischen Grün. Zum heutigen Wetter und zu den herrlichen maigrünen Fotos habe ich ein kleines Gedicht geschrieben, dass auch sofort in „Deutsche Gedichtebibliothek“ erschien.

    Grüner Mai

    Regen macht die Erde nass,
    große graue Wolken ziehn
    über Baum und Weidegras,
    über frisches Maiengrün.

    Maien lässt die Pflanzen sprießen,
    lässt sie wachsen stark und schön,
    Licht grünt Blätter und die Wiesen,
    bringt die Blumen zum Erblühn.

    Bald schon sehen wir die Sonne,
    sehn den Himmel wieder frei,
    strahlen wird in Frühlingswonne
    jugendfrisch der grüne Mai.

    © Elisabeth Kreisl, 28.05.2013

    • So manche gern gewesene Biene
      wird im Alter zur Reimmaschine.
      Ich gönn mir den Tick
      und bau einen Limerick
      mit Schlussatz. Noch besser kämen Delfine.

      • Frank sagt:

        @Peter: Ich hatte jetzt gerade viel Spaß. Danke!

      • stefanolix sagt:

        @Frank, Peter: Ich weiß jetzt nicht, was an einem verbalen Tritt ans Schienbein so spaßig sein soll. Aber vielleicht habe ich auch einen anderen Sinn für Humor.

        Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Ich fände es jedenfalls fair, wenn jeder so dichten und schreiben würde, dass er niemanden anders damit verletzt.

      • Wer hat Sie denn getreten und verletzt?

      • stefanolix sagt:

        Mich hat niemand verletzt oder ans Schienbein getreten.

        Aber jemand hat gestern um 22:18 Uhr unter Ihrem Namen ein paar merkwürdige Zeilen veröffentlicht ;-)

      • Frank sagt:

        merkwürdig = des Merkens würdig

      • Meine Oma, stolze 86, reimt auch bei jedem erdenklichen Anlass. Sie kann, trotz in dieser Generation üblich krasser Biografie, über sich herzlich lachen. Ich habe ihr extra den Limerick mal vorgelegt. Sie fand den weder verletzend noch schienbeintretend. Sie hätte nur in ‚Ich gönn ihr den Tick‘ geändert – ich dagegen im Nachhinein in ‚und bau ihr einen Limerick‘.
        Dieses Bild meiner Oma kam mir beim Lesen der Gedichte von Frau Kreisl in den Sinn – und wenn Frau Kreisl meine Oma kennen würde, hätte sie sich geehrt gefühlt. Warum stefanolix da einen Angriff vermutet, bleibt Geheimnis seiner Erfahrungen mit anderen Menschen. Dem Markt tut diese Vielfalt gut.

      • stefanolix sagt:

        Man bezeichnet eine Dame, die man überhaupt nicht kennt, nicht einfach so als »gewesene Biene«.

        Es gibt Leute, die den Spruch als sexistisch bezeichnen würden (ich nicht, aber ich denke, er kann zumindest als verletzend empfunden werden).

  3. Elisabeth Kreisl sagt:

    Mich faszinieren hier die wirklich professionellen Fotos,
    nicht eigentümliche Kommentare.
    Fotocommunity wäre das richtige Fenster für diese Bilder.

    Wünsche einen freundlichen Tag,
    Elisabeth Kreisl

    Jugend, oft im Übermut,
    scherzt und spottet – welcher Mut!!!
    Sie sollte Geist und Kräfte messen
    dort, wo’s wirklich angemessen.

    Ein Glück, es gibt auch and’re Typen
    in Verlagen, Schulen und Foren;
    explizit für sie – unter Synonymen –
    schreib ich, nicht für die Selbsterkor’nen.

    • Michael sagt:

      Kunst als Waffe

      Elisabeth Kreisl sagt:
      Jugend, oft im Übermut,
      scherzt und spottet – welcher Mut!!!
      Sie sollte Geist und Kräfte messen
      dort, wo’s wirklich angemessen.

      Ob mein Ausflug in die Dichtkunst wohl angemessen war?
      Ich gab mir Mühe.
      Dabei habe ich nicht wie E.K. aus lauter Spaß an der Freude gedichtet, sondern ich war gegen was. Kunst als Waffe sozusagen.

  4. Elisabeth Kreisl sagt:

    Das Thema lautet: „Grüner Mai“, nicht „Kunst als Waffe“.

    Glücklich, wer staunen kann wie ein Kind,
    unbefangen die Wunder des Mai entdeckt
    und jeden Tag sagt: Oh, guck mal!

    © Elisabeth Kreisl

    Ich wünsche eine sonnenschöne Zeit,
    Elisabeth Kreisl

    • stefanolix sagt:

      Der Mai scheint mir deshalb so grün zu sein, weil es so viel regnet. Meinetwegen kann es noch eine Weile so bleiben. Ich bin jetzt abgehärtet.

      Es kann auch im Sommer schön aussehen, wenn es auf die Blüten regnet. Vor einigen Jahren tat es das sehr intensiv (nach unten scrollen):
      https://stefanolix.wordpress.com/?s=Mohn

      PS: Den ersten Satz werde ich rahmen lassen ;-)

    • Michael sagt:

      Um angesichts dieser Dichtkunst mal bei James Bond zu klauen :
      Ich bin geschüttelt, nicht gerührt.

    • Michael sagt:

      Danke für die Belehrung. Schade diese Humorlosigkeit.
      Das Copyright für obige Zeilen ist wirklich angebracht.

  5. Elisabeth Kreisl sagt:

    Ich kann Ihnen ein wundertätiges Rezept empfehlen, garantiert alkoholfrei:
    Schreiben Sie mal ein Kinderbuch! Beste Waffe gegen das Altern.
    Die jüngste Generation wird es Ihnen danken und sie lange in Erinnerung behalten. :/)

    Der Plausch mit Ihnen brachte mir ein neues Thema – natürlich für Kinder!

    Bleiben Sie schön neugierig im Interesse Ihrer Leser. Beste Gedanken und Zeilen plätschern bei Regenklang.

    Kommen Sie gut in den Rosenmonat Juni. :-))
    Ciao,
    Elisabeth Kreisl

    • stefanolix sagt:

      War das jetzt eine Empfehlung an mich oder an Michael?

      Ich denke, dass die Gaben unterschiedlich verteilt sind: Manche Leute dichten sehr gern und sehr rasch. Andere können es überhaupt nicht. Ich gebe freimütig zu, dass ich nicht dichten kann. Vielleicht könnte ich es lernen.

      Die alten Römer sollen diesen Spruch geprägt haben: »Über Geschmack lässt sich nicht streiten.« – Freilich lässt sich in der Praxis doch über Geschmack streiten, aber es wird nichts Zählbares dabei herauskommen.


      @Michael: Wen ein Mai-Gedicht nicht berührt, der kann eine Vielzahl andere Gedichte lesen. Oder einen Roman. Eine Zeitung. Ein Fachbuch.

      Aber ich finde es wirklich nicht passend, einer Autorin mehr oder weniger elegant an das Schienbein zu treten, weil sie sich mit einem Gedicht vorgewagt hat.

  6. Michael sagt:

    Nicht berührt aber angemessen

    Nun war ich i.d.T. von dem Mai-Gedicht nicht berührt, aber Danke für die ausführlichen Hinweise zur Freizeitgestaltung. Ich kam in´s Spiel, als das Wort „angemessen“ verreimt wurde und versuchte, der Kunst der Dichterin mit Humor zu begegnen. Dafür erntete ich eine Belehrung, daher meine Re-Aktion.
    Aber ich muß der Dichterin evtl. zugute halten, daß Sie eine Verehrerin von Rosenlöcher ist und /oder den Elbtunnel befürwortete. In diesen Fällen konnte meine „Dichtkunst“ nicht gut ankommen. Dem kann man dann aber auch anders begegnen.

  7. Elisabeth Kreisl sagt:

    So einfach: Jung gedacht – für junge Leute gemacht

    „Mai, wie bist du schön!“ ist ein Beispiel zu einer schriftlichen Anfrage einer Gymnasiastin vom 21.05.2013 rund um die Lyrik.
    Am 22.05.2013 habe ich den jungen Mai in Versform beschrieben.
    Dieses kleine Gedicht erhielt Nadine in einem freundlichen Antwortbrief.

    „Grüner Mai“ ist für sehr junge Leute entstanden.
    Zwillingsbuben, gerade vierjährig, waren zu Besuch und konnten nicht ins Freie. Sie schauten nach draußen und sagten: „Regen macht alles nass.“ Im Beisein der Buben entstand für Kinder „Grüner Mai“. Die Fotos von stefanolix hatten wir bereits entdeckt.

    Genießen Sie den jungen Sommer mit und ohne Natur.
    Ich wünsche viel Spaß,

    Elisabeth

    • Cornelia Niehus sagt:

      Hallo Frau Kreisl. Ich würde gerne Ihr Gedicht „Lustiger Herbst“ in einer Gedichtsammlung für Kinder auf meiner Internetseite präsentieren. Wie erreiche ich Sie? LG Cornelia Niehus

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