Mein Kürbis-Risotto 2014

Die Zutaten für zwei Personen:

  • 250g Carnaroli-Reis
  • 1 kleine Tasse Olivenöl
  • 2 große frische Knoblauchzehen
  • 1 kleine, scharfe, frische Paprikaschote
  • 2 große Tassen heißer, milder Gemüsefond
  • Meersalz
  • 250g festes Kürbisfleisch (Hokkaido) grob geraspelt

Die Zubereitung:

  1. Knoblauch und Paprika werden geputzt und in ganz kleine Stücken geschnitten.
  2. Der Boden eines dickbödigen Topfs wird gut mit Olivenöl bedeckt.
  3. Knoblauch und Paprika werden bei mittlerer Hitze ganz kurz leicht angedünstet.
  4. Der Reis kommt hinzu. Jetzt wird alles vorsichtig gerührt, damit der Reis von allen Seiten mit Öl umhüllt ist. Es beginnt nach Öl, Knoblauch und Paprika zu duften.
  5. Das geraspelte Kürbisfleisch wird untergehoben und eventuell noch etwas Öl zugegeben. Dabei wird weiter gründlich gerührt.
  6. Nach etwa 3 bis 4 Minuten wird schrittweise mit einer kleinen Kelle etwas heißer Gemüsefond zugegeben. Und gerührt!
  7. Das Risotto im Auge behalten. Wenn die Flüssigkeit aufgebraucht ist: Eine Kelle zugeben und Rühren nicht vergessen!
  8. Das Kürbis-Risotto ist nach etwa 10 bis 12 Minuten cremig. Wenn zum letzten Mal Flüssigkeit zugegeben wird, kann man es nach dem Rühren mit etwas Meersalz abschmecken.

11 Antworten zu Mein Kürbis-Risotto 2014

  1. Gerlinde sagt:

    Jummmmm; rueck‘ mal bitte etwas – ich komme auch dazu.
    Weisswein, Blauwein, Rotwein als Gastgeschenk oder sonst. Wuensche ;-) ?
    Werde mir wohl eine der asiatischen Spezialitaeten-Reis-Varianten zur Rezept-Eignung ansehen muessen, denn ausser ‚Arborio‘ (wohl zu gering in Staerke/Klebefaehigkeit) stehen mir eher DIEse in mehr Variationen zur Verfuegung = denke da gerade an Koshihikari.

    • stefanolix sagt:

      Diesen Reis habe ich am Sonntag verwendet, allerdings im Einzelhandel gekauft. Der Preis auf der Website ist für ein Kilogramm:

      http://www.garda-gourmet.com/risotto-ferron-riso-superfino-carnaroli.html

      Diesen hatte ich auch schon:

      http://www.garda-gourmet.com/delikatessen/risotto-ferron-riso-vialone-nano.html


      Das Risotto kann man auch mit Arborio-Reis kochen – ich kenne natürlich nicht das Angebot in Australien, aber ich habe auch schon mit dem Arborio-Reis gekocht, den man hierzulande bekommt.

      Man sollte den Reis für das Risotto nicht abspülen.


      Koshihikari sagte mir bis eben noch nichts, da ich gar kein Sushi-Fan bin. Ob man Sushi-Reis auch für ein Risotto nehmen kann, weiß ich leider nicht.

      • Gerlinde sagt:

        Sushi … geht auch mit Arborio ;-) = aus meiner Sicht eigentlich DER Allzweck-Reis nur mit unterschiedlichen Kochzeiten und notfalls vorher waschen.
        Ansonsten: ne ne, f. kostspielige Versand-Spiele f. NICHT Lebensnoetiges ist Gerlinde (und ihr Geiz) leider nicht gut zu locken. G.2 sag‘ ich vorsichtshalber nichts von dieser Moeglichkeit = die Leute auf dem Postamt wundern sich ohnehin immer, dass bei uns fast aaaller Paket-Versand an G.2 gerichtet ist, was eindeutig als Maenner-Name identifizierbar ist und denen seeehr ungewoehnlich erscheint ^^!
        Ich hatte ja schon befuerchtet, dass Du mir meine kesse Selbsteinladung genehmigst unter der Bedingung von ‚Blauwein als Gastgeschenk‘ = nicht dass ich damit negativ von Dir denken wuerde (weder aus dem Einen noch dem Anderen Grund).

        Btw., auch Kuerbis-Muffins schmecken recht gut uuuund sehen aufgrund ihrer supersonnigen Farbe so uuunheimlich freundlich aus ;-) ! Habe hierzulande Kuerbis (= viele Arten und in vielen Varianten) lieben gelernt!

      • stefanolix sagt:

        Oh, das war ein Missverständnis. Ich habe den Preis deshalb erwähnt, weil das Pfund bei uns die übliche Abpackung ist – damit niemand denkt, ich verwendete Reis für so viel Geld pro Pfund. Die Tüten mit einem Pfund sehen exakt genauso aus. Und ich werbe wirklich nicht. Ich sage nur dann und wann, wenn mir etwas gut geschmeckt hat.

        Ich könnte mir gut vorstellen, mit Dir gemeinsam ein leckeres Risotto für uns und die anderen Gäste zu kochen [Du klingst kompetent ;-)], aber mit Wein/Alkohol kann ich seit einigen Jahren leider nichts mehr anfangen.

      • stefanolix sagt:

        PS: Habe nachgerechnet. Der Materialwert des Essens hält sich wirklich in Grenzen.

        250g Reis: ca. 2€
        250g Kürbis: < 1€
        Knoblauch & Paprika: <1€
        Olivenöl und Gewürze: <1€

        Selbst wenn man wirklich den besten Reis im Feinkostladen kaufen würde (der kostet etwa 4 Euro in dieser Menge), bliebe es ein sehr günstiges Essen für zwei Personen.

        Was wirklich zu Buche schlägt, ist die Arbeits- und Einkaufszeit.

  2. Gerlinde sagt:

    Entschuldige, ich kann mir das schon rechnen/umrechnen, aber wenn Arborio ‚ein Massstab‘ ist, kann ich damit schon mal auch die Geschmacksrichtung eeetwas abschaetzen.
    Habe ja bei mir danach mal in den Schrank gesehen: ohnehin schon 5 verschiedene Reissorten dort; Ende noch nicht abzusehen.
    Was bei Versand (speziell ins sooo entfernte Ausland) immer schlimmstens zu Buche schlaegt sind ja ueberwiegend die Versandkosten – seufz. Es ist da auch so ein Trick im Packet-Versand, welcher einen Fix-Preis festlegt fuer eine gewisse Gewichtsflexibilitaet; z.B.: bis 2 kg; soundsoviel; 2 – 4 kg soundsoviel. Dabei ist es egal, ob nun nur 1,5 kg wirklich im Einen oder nur 2, 36 kg im Anderen drinnen sind = kenne ‚Deine Pappenheimer‘
    Was ich allerdings jetzt aufgrund Deiner Vorstellung DIEser Sorte Reis machen werde: gehoerig im Gedaechtnis notieren und die Augen aufhalten in manchen dafuer geeigneten Geschaeften.
    (= Hierzu finde ich die Smartphones mit ihrer ’notes-ability‘ ja super geeignet, da immmer dabei und NICHT in loser Zettelform zu suchen/finden. In Umkehr: KEIN Aufnotieren/Suchen nach Papier und Bleistift mehr: „smartphone wo bist Du“ und fix ein Photo machen oder dorthin eine Note. DAfuer finde ich die Dinger wirklich super – zum eigentlichen Telefonieren finde ich sie dafuer ‚towards XYZ‘ ;-) !)

    Ja, doch, Gaeste bekochen tue ich schon sehr gerne und gaaanz doof bin ich wirklich nicht auf diesem Sektor. Bei mir steht gerade an eine ‚Rote-Rueben-Krokette‘ zu kopieren versuchen = Mann schmeckte DIE lecker ^^.
    Das mit dem Alkohol ist eindeutig kein Problem sondern eher ein Bonus :-D !
    Es hat noch niiie jemanden gegeben, dem ich nicht dann doch mit einem massgeschneiderterem Gastgeschenk eine Freude bereiten konnte. Ich frage allerdings schon gerne an oder halte die Dinger eher ‚recycle-faehig‘. Die ab-so-lut ‚Gesund-Fan-Ehefrau‘ eines Arbeitskollegen meines Mannes freute sich koeniglich ueber ein huebsch abgepacktes Sortiment von div. (hier teuren) Bio-Grains/Koernern = ist doch selbst f. ‚Gewoehnlichkeiten‘ auch nur eine Frage der ‚Verpackung/Praesentation’*= Hauptsache dem Beschenkten steht’s zur Nase!
    Bei mir gab’s ja – zu ‚bootcamp-Wohnzeiten‘ immer Gelaechter, wenn die Bitte war: aaalles Kompostierbare inkl. Saecke voll Erde sind bei mir als Gastgeschenk jeeeederzeit herzlichst willkommen.
    Mein Mann lacht auch oefter mal, wenn er von seinem ‚Nachmittags-Brotzeit-Apfel‘ den Strunk schon mal unterwegs wegwirft und NICHT mit nachhause bringt = DAS traurige Gesicht von Gerlinde ^^!

    Zurrueck zu Reis: einige Asiaten (= Thailaender ?) haben da ein uuunheimlich tolles Rezept f. stinke-einfach erscheinenden braunen Sticky-Reis:
    a) suess und wirklich klebrig-trocken (ohne zuuu suess zu wirken)
    b) kann man doch glatt mit den Fingern aus der Schuessel nehmend zusammenknautschen und futtern. Schaut allerdings ’schrecklich‘ aus – beides mitunter (Ess-Stil wie Reis-Gericht ;-) )

    Alles klar – no RSVP noetig.

    * innerhalb der Familie einmal einen Blumenstrauss mit Geldnoten verschenkt = Riiiesenfreude beim Beschenkten

  3. Gerlinde sagt:

    PS noetig – sorry:

    Kennst Du eigentlich die ‚oesterreichische Variante‘ normal langweiligen Langkorn-Reis mit einer mitgekochten halben Zwiebel, welche auf der Schnittflaeche mit einem kleinen Lorbeer-Blatt und dieses mit 2 – 3 Nelken fest gespickt ist, zu ‚beduften‘ ?
    Koennte allerdings ohnehin aus dem oestlichen Bereich des frueheren Kaiserreiches kommen = kochen konnten/koennen sie schon (trotz ‚Titel-Wahn‘ ;-) !)

  4. Gerlinde sagt:

    Kicher – DEEEN gab’s und konntet ihr euch leisten? Wir nicht!
    Aber Schwamm drueber, denn mit/in/aufgrund u/Vergangenheit hatten beide Seiten schliesslich geHOERIG Abbau von Mis(t)verstaendnissen zu bewaeltigen; GsD jetzt ueberwiegend nur noch ein Kicher-Item!
    Ich musste ja auch lernen, dass ‚Spargel‘ ein ‚Armutsgemuese‘ im Osten war (= wohl wegen seiner zaehen Wurzelei) und auf der westlichen Seite stattdessen ein ueberkandideltes hoch-zu-bezahlendes Nahrungsmittel war.
    Manno, war ich immer froh um meine (Ost)-‚Uebersetzer‘, da sonst viiieles wirklich unverstaendlich gewesen waere und zumindest zu ‚unverstaendigem Blut‘ gefuehrt haette aufgrund der restlichen ‚Jammerei‘ = 25 Jahre jetzt gemeinsame Vergangenheit – auch Australien feierte mit!

  5. stefanolix sagt:

    Der Reis im Kochbeutel hieß (wenn ich mich richtig erinnere) Kuko-Reis und kam aus Sachsen. Er wird als eine Art Nostalgieprodukt bis heute verkauft. Ich bin jetzt nicht der große Freund solcher Produkte, aber für den Notfall geht’s schon mal.

    Am Ende der DDR-Zeit oder in der Wendezeit gab es (nach meiner Erinnerung) einen Laden, der sonntags geöffnet hatte. Da konnte man dann z. B. so einen Kuko-Reis bekommen, um das Sonntagsessen zu retten, wenn vielleicht die Kartoffeln angebrannt waren oder wenn man schlicht die »Beilage« beim Einkaufen vergessen hatte.

    Spargel: War wohl eher ein Verteilungsproblem. Ich kann mir vorstellen, dass Spargel in Brandenburg zu bestimmten Zeiten gut zu bekommen war. Aber in Sachsen sicher nicht. Wir hatten sowieso selbst Gartenland und haben etliches Gemüse angebaut, aber Spargel wächst hier in Dresden auf dem meist eher schweren Boden nicht.

    Zum Leisten können: Ich muss sagen, dass ich in der DDR keine so großen materiellen Sorgen kannte – wobei es natürlich nur die Zeit bis 22 betrifft. Es war unter den aktiveren Leuten ein Geben und Nehmen, es wurde in den 1980ern eine Art inoffizielle Marktwirtschaft auch geduldet. Klar: damit war das Volk beschäftigt und hatte weniger Zeit, sich um Politik zu kümmern.

    Subjektive Erinnerungen: https://stefanolix.wordpress.com/?s=Schurwerken


    (Ergänzung)

    Mein größtes Problem als sehr junger Mensch mit der DDR war: Man durfte sich nicht frei entscheiden, was man lesen will und was man sagen kann. Es gab zwar Ende der 1980er viele Bücher und die DDR war auch ein Leseland, aber es gab auch (teils absurde) Einschränkungen und man konnte wegen eines falschen Buches sein Studium riskieren [es wurden wirklich Studenten zwangsweise wegen Büchern bzw. Zeitschriften exmatrikuliert]. In zweiter Linie dann die Reisefreiheit, aber wenn man ehrlich ist: Auch im Ostblock hätte es viele sehr schöne Ziele gegeben.

  6. Gerlinde sagt:

    Danke, bestaetigt einige Aussagen ‚meiner Ossies‘.
    Was Kochbeutel-Reis betrifft: war lt. Aussagen m/Mutter ziemlich teuer. Ich selbst ‚hatte‘ es laaange Jahre nicht so sehr mit Reis = darum klaffende Wissensluecke eiiiniger Jahre dazwischen; sorry. D.h.: es beduerfte Forschungsaufwand der Preisgestaltung von Kochbeutel-Reis einst und jetzt. Habe ich aber derzeit weder Zeit noch zuuu viel Lust; sorry.
    Du, ich hoffe, Du nimmst mir meine ‚ollen Kamellen‘ bzgl. Ost/West von einst nicht uebel – immerhin sind WIR noch DIEjenigen, welche da einfach zwangsweise unterschiedliche ‚Vergangenheit‘ diesbezueglich haben. Zukunft laeuft hoffentlich harmonischer gemeinsam, durch, aehem, neue gemeinsame Probleme ;-) !
    Ich koennte Dir noch viiiieles Lachhaftes erzaehlen, vom ‚Einander Kennenlernen‘ mit ‚meinen Ossis‘, aber DAS ist denn doch nicht alles blog-geeignet (= dass ich selbst dabei nicht immer ‚gut‘ wegkam, wuerde die Sache zwar eetwas amuesanter machen, aber: lieber nicht!)

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