Penne Rotbarsch

Nachdem ich Ende der letzten Woche einigen Leuten via Twitter Appetit auf Penne Rotbarsch gemacht habe, möchte ich mein Rezept so beschreiben, wie es heute bei uns auf den Tisch kam. Die Zutaten sind für zwei Personen bestimmt:


250 g Penne aus Hartweizen (Pasta di semola di grano duro)

200 ml Krustentier-Fond oder Fischfond
100 g Garnelen oder Krabben
2 kleine Rotbarschfilets

1 mittlere rote Peperoni-Schote
1 mittlere grüne Peperoni-Schote
2 bis 3 große frische Knoblauchzehen

2 bis 3 EL Creme fraiche
2 EL grobes Meersalz + etwas feines Meersalz


  1. Rotbarschfilets abspülen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Peperoni und Knoblauch putzen. Peperoni in Streifen, Knoblauch ganz klein schneiden.
  3. In einem großen Topf zwei Liter Wasser und 2 EL grobes Meersalz zum Kochen ansetzen.
  4. Den Krustentier-Fond in einem kleinen Topf mit dickem Boden aufkochen lassen, die Garnelen zugeben. Hitze reduzieren und 10 bis 12 Minuten wallen lassen. Die Garnelen sind dann gar und bissfest. Vorerst noch etwas ziehen lassen.
  5. Jetzt die Nudeln in den Topf mit dem stark siedenden Wasser geben. Die Kochzeit der Nudeln (12 bis 14 min) sollte der restlichen Zeit für das Rezept entsprechen. Ich habe Penne aus Hartweizen gewählt, weil im Fisch und in den Garnelen schon reichlich Eiweiß enthalten ist.
  6. Rotbarschfilets ganz leicht mit Mehl bestäuben und ganz leicht salzen. In Butter vorsichtig braten (ein- oder zweimal wenden), bis die Stücke gar und appetitlich aussehen. In der warmen Pfanne belassen.
  7. Sud und Garnelen durch ein Sieb in eine Schüssel gießen, Garnelen wegstellen, Sud wieder in den Topf geben und mit Creme fraiche binden. Mit wenig Meersalz abschmecken.
  8. Währenddessen in einer kleinen Pfanne Peperoni und Knoblauch in ganz wenig Olivenöl relativ kurze Zeit bissfest anschwitzen. Die Peperoni bringen Schärfe und Farbe ins Spiel.
  9. Penne abgießen, in einer großen Schüssel mit der gebundenen Sauce und den Garnelen mischen, Peperoni und Knoblauch unterheben. Auf zwei Tellern (groß, flach, weiß) verteilen. Rotbarsch-Würfel darüber verteilen.
  10. Voila!

Ich habe die doppelte Menge Krustentierfond und Garnelen genommen. Die andere Hälfte der gegarten Garnelen habe ich für einen Salat verwendet (um ehrlich zu sein: damit habe ich gleichzeitig die Garzeit getestet).

Die Menge des Fonds hängt auch davon ab, wie stark er einkocht. Ein 400-ml-Glas Fond und 200 g Garnelen lassen Reserve für den Salat, ein 200- oder 250-ml-Glas Fond sollte auch reichen.

Vorbereitungszeit und Zubereitungszeit halten sich für ein Sonntagsessen in Grenzen. Als Nachtisch passten: Ein starker Kaffee und ein (vormittags vorbereitetes) Panna cotta mit dem letzten Rest Bitterorangen-Sirup.

Die Idee für das Rezept geht auf mehrere Besuche in der Gaststätte »Steuerbord« auf der Nordseeinsel Langeoog zurück. Leider war es in den letzten beiden Jahren nicht mehr auf der Speisekarte. Das Panna cotta gibt es auf der Insel übrigens mit Sanddornsirup.

Gutes Gelingen, gutes Variieren und guten Appetit!


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