Was geschah bei der Pegida-Demonstration am 21.09. vor dem Dresdner Schauspielhaus?

Die »Sächsische Zeitung« aus Dresden hat heute einen Artikel zu dem Vorfall veröffentlicht, der vor etwa zwei Wochen bundesweit Schlagzeilen machte: Damals hieß es, dass vor dem Dresdner Schauspielhaus aus einer #Pegida-Demonstration heraus junge Leute angegriffen und beschimpft worden seien.

Die damals veröffentlichten Artikel waren fast alle so einseitig wie dieser Artikel bei SPON: Alle Schuld an dem Vorfall wurde #Pegida zugewiesen. Dieses einseitige Bild lässt sich nicht aufrechterhalten.


Um den Vorfall beurteilen zu können, muss man wissen, wie das Dresdner Schauspielhaus aufgebaut ist: Es gibt vor den Ein- und Ausgängen Arkaden, die (aus dem Gedächtnis geschätzt) 30 bis 40 Meter lang sind. Auf der Website des Staatsschauspiels kann man sich ein Bild davon machen.

Wenn man als Teil des Publikums aus dem Theater kommt, kann man nicht den ganzen Bereich überblicken. Es ist also durchaus möglich, dass die Beteiligten am hinteren Ende der Arkaden etwas anderes wahrgenommen haben als die Beteiligten am vorderen Ende der Arkaden. Das gilt für #Pegida, Polizei, Schüler und Pädagogen.


Zu dem Vorfall kursierten in Dresden schon lange gegensätzliche Darstellungen und sie wurden (wie ich jetzt erst sehe) auch veröffentlicht. Wenn Sie den zweiten Teil dieses Berichts von »Radio Dresden« lesen, finden Sie etwa die Informationen, die heute in der »Sächsischen Zeitung« veröffentlicht wurden.

Es gab offenbar Provokationen von beiden Seiten. Auch erwachsene Beteiligte des Theaterprojekts sollen gegen #Pegida protestiert haben. Auf der anderen Seite wirkte die Reaktion der Demonstranten bedrohlich auf die Schüler. In der »Sächsischen Zeitung« ist nun zu lesen, dass selbst #Pegida-Demonstranten die Reaktion auf die Schüler im Nachhinein als zu hart empfanden. Um den Bericht von »Radio Dresden« zu zitieren:

Wie ein Polizeisprecher abschließend am Abend auf Nachfrage unserem Sender sagte, gebe es von keiner Seite eine Anzeige. Es gab verbale Auseinandersetzungen, es gab aber keine Bedrohung im Sinne des Strafgesetzbuches. Die Situation sei für die Kinder aber durchaus verstörend und bedrohlich gewesen.


Um den Vorfall in ein Gesamtbild einzuordnen: Die #Pegida-Demonstranten haben seitdem wiederholt Pressevertreter bedroht und schon seit Monaten ihre Verachtung gegenüber dem demokratischen Rechtsstaat gezeigt. Aber es muss trotzdem objektiv darüber berichtet werden, dass es Provokation und Gegenprovokation gegeben hat. Die Beteiligten des Theaterprojektes haben ihren Teil zu der verbalen Eskalation beigetragen.


10 Antworten zu Was geschah bei der Pegida-Demonstration am 21.09. vor dem Dresdner Schauspielhaus?

  1. Antifa sagt:

    Die ursprüngliche Quelle war doch Sprecherin des Schauspielhauses, die die Situation bei Radio Dresden wie folgt schilderte: „Kinder seien als „faules Pack“ beschimpft worden, Demonstranten riefen „macht euch in die Schule“ oder „schämt euch“. Zudem sind einige Teilnehmer aus dem Demonstrationszug auf Kinder zugegangen, haben vor ihnen ausgepuckt, hätten sie mit brennende Zigaretten bedroht und als Drohgeste Handschuhe angezogen.“

    Auch die von einem Mitglied des Organisationsteams beschriebene Reaktion der Kinder lässt für mich kaum Raum für Spekulationen, wonach „die Beteiligten des Theaterprojektes […] ihren Teil zu der verbalen Eskalation beigetragen haben“: „Zahlreiche Kinder haben körperlich heftig reagiert und bitterlich geweint, teilte Seifert mit. Man habe die Kinder dann schnell ins Schauspielhaus geholt und die Vorfälle diskutiert.“

    Der einzige Beleg den es für „wechselseitige Provokationen“ gibt, ist das durch einen PEGIDA-Anhänger bei Youtube hochgeladene Video, auf dem im Prinzip nichts zu erkennen ist. Vielmehr lassen sich eigentlich nur die durch die PEGIDA-Anhängerschaft gerufenen üblichen rechten Parolen vernehmen: „Volkverräter“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“. Im Video von Radio Dresden hört man zunächst auch nur „faules Pack“-Rufe.

    • stefanolix sagt:

      Es steht halt (wie so oft) Aussage gegen Aussage. In dem besagten Artikel der SäZ ist von Auseinandersetzungen zwischen zwei aktiven Seiten die Rede.

      Der Artikel ist von einem Journalisten (Tobias Wolf), der sicher ein Gegner von Pegida ist, aber journalistisch korrekt beide Seiten zu Wort kommen lässt. Die Arkaden sind ziemlich lang, so dass es mehrere Situationen und Sichtweisen gegeben haben kann.

      Was die #Pegida-Anhänger gegenüber den Schülern geäußert und getan haben sollen, klingt plausibel. Es sind (gegenüber Minderjährigen) inakzeptable Verhaltensweisen.

      Auf der anderen Seite klingt für mich auch plausibel, dass Schüler und Lehrer als Aktivisten gegen Pegida aufgetreten sind. Das ist im Sinne der Meinungs- und Redefreiheit absolut legitim.


      Das alles ist nun drei Wochen her. Seitdem wird es Woche für Woche schlimmer. Ich sehe bei Pegida Verhaltensweisen, die durch Extremisten aller Art leider »salonfähig« geworden sind.

      Linke TTIP-Gegner führen eine Guillotine mit sich, auf der SPD-Chef Gabriel geköpft werden soll. Rechte Pegida-Anhänger führen einen Galgen für die Kanzlerin Merkel mit sich.

      Fazit: Hassgebrüll gibt es schon lange – von Links wie von Rechts. Pegida ist allenfalls eine neue Erscheinungsform, aber nichts wirklich Neues …

      • Antifa sagt:

        „Linke TTIP-Gegner“ Ich habe mich mit der Demonstration nicht weiter beschäftigt, aber waren da nicht alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen vertreten?

        „Hassgebrüll gibt es schon lange – von Links wie von Rechts.“ Soweit wie ich das beobachten konnte, verorten sich die Menschen auf „asylkritischen“ Demonstrationen fast durchgehend in der Mitte der Gesellschaft.

      • stefanolix sagt:

        Ich habe es ja aufgegeben, Menschen danach zu beurteilen, wo sie sich »verorten«. Aber wenn bei der Demo gegen TTIP nach Deiner Aussage »alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen« vertreten waren, dann ist das vielleicht bei Pegida auch so?

  2. Antifa sagt:

    Ja klar, mit Ausnahme von einer „antinationalen“ Linken wird man da mit Sicherheit alles finden.

  3. Beobachter sagt:

    Eigentlich ist es ganz einfach.
    Als Dresdner musst Du ja nicht sooo viel Zeit opfern. Geh einfach zu den Pegida-Veranstaltungen. Wenn Du Dich damit nicht gemein machen willst, dann stell Dich (oder laufe) eben ein paar Meter daneben.

    Du wirst das Wunder erleben, dass Pegida ganz viele dolle Gewalttaten begeht, aber auf mirakulöse Weise immer dort, wo Du gerade nicht bist, weshalb Du die mit eigenen Augen nicht siehst und mit eigenen Ohren nicht hörst.

    Anders formuliert:
    Ich verstehe wirklich nicht, wie man den Horrormärchen der Pegida-Hasser auch nur ein einziges Wort glauben kann.
    Nachdem die Ausländerhatz im Kaufhaus und der Pegida-Mord an Khalid als Fake aufgeflogen sind, hätte man seitens der Verleumder eine Entschuldigung erwarten können und eine Beendigung der Verleumdungskampagne.
    Leider kam keine Entschuldigung. Und die Hetze geht weiter, nun aber so, dass die Beschuldigten die Unschuld beweisen müssen – was naturgemäß bei solchen Wischiwaschi-Beschuldigungen nicht geht.

    Man kann auch mal vergleichen.
    Wenn die „aufrechten Demokraten“ den sog. „friedlichen Widerstand“ praktizieren, da geht richtig die Post ab. Nur ist die Reaktion von Politik und Medien in diesen Fällen auch nach den übelsten Gewaltexzessen auffällig zurückhaltend.

    Wenn die dort den gleichen Maßstab anlegen würden wie bei den halluzinierten Pegida-Vergehen, die müssten wochenlang täglich 24 Stunden die Gewalttaten verurteilen.
    Tun die aber nicht. Stattdessen kommt nach solchen Ereignissen gerade mal zu den üblichen Stanze vom „friedlichen Gegendemonstrationen, an deren Rand …“
    Doppelstandards.

    • stefanolix sagt:

      Sortieren wir mal.

      1. Der Totschlag an dem jungen Asylbewerber Khaled wurde gegen Dresden instrumentalisiert. Urheber der Kampagne gegen Dresden war u. a. der mutmaßliche Täter, über den bald ein Gericht urteilen wird. Dieser überaus tragische Fall eignet sich nicht für Polemik und ich möchte wirklich jedem nahelegen: Lasst es ruhen. Immerhin ist da ein Mensch gestorben.

      2. Dass es extremistische Positionen von rechts und links gibt, ist hier bekannt und war öfter Thema; es kommt immer wieder zu Gewalttaten gegen politische Kontrahenten und die Polizei. Das Jahr 2011 mit dem linken Gewaltexzess ist noch in trauriger Erinnerung, ebenso aber auch rechte Gewalttaten.

      3. Zu den Demonstrationen von Pegida gibt es genügend Videomaterial. Jeder kann sich die Reden, Zwischenrufe und Sprechchöre anhören. Die Meinungsäußerungen aus den Demos heraus gehen bis hin zum Galgen für Politiker und zum An-die-Wand-Stellen von »Volksverrätern«. Das ist im Rahmen einer sehr, sehr weit gefassten Meinungsfreiheit legal, aber als Mittel in einer Demokratie nicht mehr legitim. Was soll es denn für eine Änderung oder Verbesserung bringen?

      4. Ich rede ja mit Menschen, die im Winter 2014/15 kurzzeitig zu Pegida-Demos gegangen sind und dann von den Vertretern der Demokratie empfangen wurden. Sie haben heute noch dieselben Sorgen und Ängste wie damals. Diese Sorgen sind: Überforderung des Sozialstaats, wachsende Kriminalität in Dresden und Ostsachsen, Angst um ihre kleinen Freiheiten und den erarbeiteten kleinen Wohlstand. Diese Leute sagen mir aber auch, dass sie in der stark radikalisierten Pegida von heute keinen Sinn mehr sehen.

      5. Bei den Rangeleien am Rande von Pegida-Demos muss man über das ganze Jahr Pegida-Geschichte differenzieren. Da gab es vor allem in den letzten Wochen handfeste Drohungen gegen Schwächere und Mobbing gegen Journalisten, die dort ihre Arbeit tun. Beides ist völlig inakzeptabel. In allen anderen Fällen verteilt sich die Verantwortung auf beide Seiten: Gegner und Anhänger von Pegida haben sich gegenseitig angebrüllt, verspottet und beworfen; in wenigen Fällen auch geprügelt.

      • Beobachter sagt:

        Danke für die Antwort, auf die ich wie folgt antworten möchte

        Zu 1.
        „Dieser überaus tragische Fall eignet sich nicht für Polemik und ich möchte wirklich jedem nahelegen: Lasst es ruhen. Immerhin ist da ein Mensch gestorben.“

        Ist vielleicht zu spät dafür
        Es waren Politik und Medien, die dieses Verbrechen für eine stürmerhafte Hetzkampagne gegen Pegida missbraucht haben. Mir ist nicht bekannt, dass wenigstens ein Hetzer um Entschuldigung gebeten hätte.

        Selbst darüber könnte man hinwegsehen, wenn die Hetzer wenigstens ab da die Klappe gehalten hätten. Tun die aber nicht. Die hetzen weiter, mehr denn je. Jetzt wird nicht mehr Mord unterstellt, sondern „Pegida spuckt auf Ausländerkinder“ oder „Pegida bedroht Journalisten“. Maas setzt noch einen drauf und behauptet ohne jede Evidenz
        „Pegida-Demonstranten mitverantwortlich für Brandanschläge“
        http://tinyurl.com/pd3kw39
        Besonders das letztere ist bemerkenswert. Gibt in Deutschland so eine Tradition von spektakulären Bränden, die die Machthaber den politisch Mißliebigen in die Schuhe schieben.

        Solche wüsten Beschuldigungen kann man nicht widerlegen. Wie denn, wenn die Behörden eine Bestrafung der Täter vereiteln?
        Deshalb bleibt einem nur zu sagen, dass die Lügen von den gleichen verbreitet werden, die uns erzählt haben, Pegida hat Khaled Idris ermordet und Pegida hat mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ arme Ausländerjugendliche durchs Kaufhaus gehetzt.

        Zu 3.
        „Zu den Demonstrationen von Pegida gibt es genügend Videomaterial. Jeder kann sich die Reden, Zwischenrufe und Sprechchöre anhören. Die Meinungsäußerungen aus den Demos heraus gehen bis hin zum Galgen für Politiker und zum An-die-Wand-Stellen von »Volksverrätern«. Das ist im Rahmen einer sehr, sehr weit gefassten Meinungsfreiheit legal, aber als Mittel in einer Demokratie nicht mehr legitim. Was soll es denn für eine Änderung oder Verbesserung bringen?“

        Ich bin ziemlich oft bei den Pegida-Veranstaltungen. Es gibt verbale Entgleisungen, aber das sind sehr wenige (sonst würde ich nicht mehr hingehen). Im Vergleich zu den Verbalinjurien, die von den Politikern („Ratten“ usw.) und sog. „Gegendemonstranten“ geäußert werden, ist es sowieso ein Klacks.
        Und wenn Bundesminister Maas die reichstagsartigen Brandstiftungen Pegida in die Schuhe schiebt, muss man über „Zwischenrufe und Sprechchöre“ nicht weiter nachdenken. Egal was bei Pegida verbal passiert, schlimmer als Maas ist dort keiner.

        Zum ach so furchtbaren Galgen:
        a)
        Dieser Artikel von Bettina Röhl http://tinyurl.com/ovd5jnu ist hier vermutlich schon bekannt.
        „Tötet Helmut Kohl!“ und „Tötet Jürgen Möllemann!“ sind gerichtlich für rechtlich unbedenklich erklärt worden. Und die heute so empörten fandens auch nicht weiter bemerkenswert.
        „I have a wonderful dream, Margret Thatcher under the Guillotin“.
        Aber ja, bloß keine Zurückhaltung.
        b)
        Die LINKE wahlkämpft auch ganz gern mit der Guillotine. http://tinyurl.com/peujkch
        Reiche köpfen!
        c)
        Überhaupt ist die Guillotine ein beliebtes Werkzeug zur Weltgerechtmachung. Letztes Wochenende haben die TTIP-Gegner eine mitgeführt. Nicht ein auf die Schnelle zusammengeklebtes Kleinteil wie der ach so furchtbare Galgen bei Pegida, sondern ein Gerät in Originalgröße, das die auf Rädern fahren mussten. Damit keine Missverständnisse entstehen, haben die drangeschrieben, wessen Kopf die Maschine vom Rumpf trennen soll. http://tinyurl.com/pe8kgac
        Im Demonstrationszug u.a. Maas´ Genossin Gesine Schwan, die damit kein Problem hat. Es kommt wohl nicht darauf an was, sondern wer es tut.
        d)
        Pegida-Spaziergänger als Ratten diffamieren, scheint unserer polit-medialer Komplex in Ordnung zu finden. http://tinyurl.com/nkxv95h
        Man stelle sich vor eine Karikatur mit einem Iman als Rattenfänger und den Gläubigen als Ratten.
        e)
        Hat in Dresden schon Tradition: Bomber Harris do it again!
        http://tinyurl.com/phs9wbf , was auch mal kreativ erweitert rüberkommt als „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer Frei!“
        http://tinyurl.com/ow4k22l
        Nach dieser Tat hat sie sich, Courage muss sich auch monetär lohnen, wahrscheinlich hier http://tinyurl.com/ohv53cd angestellt.
        f)
        Dass die Gewaltexzesse der Antifa keine Zufälle sind, ist bei der Menge ohnehin klar. Diese Verbrecherbande hält es gar nicht für nötig, das zu vertuschen.
        „Antifa heißt Angriff!“ http://tinyurl.com/pmy7pj6
        Damit keiner das „Angriff“ als Verbalangriff missdeuten könnte, haben diese Verbrecher auf dem Plakat dargestellt, wie die Angriffe ablaufen.
        g)
        Die Titanic ruft zur Bombardierung friedlicher Demonstranten auf
        http://tinyurl.com/nmaxf4v
        h)
        Mit drei Stoffpuppen von Theo Waigel, Jürgen Rüttgers und Helmut Kohl am Galgen marschierten Studenten am 04.12.1997 in Düsseldorf zum Landtag. Mit der Kundgebung in der Landeshauptstadt wollten die Demonstranten auf das nach ihrer Meinung unzumutbare neue Hochschulrahmengesetz aufmerksam machen
        http://tinyurl.com/p6od23w
        i)
        usw. usf.
        k)
        Mal abgesehen davon, ist die ganze Aufregung sowieso unangemessen. Das Tragen dieses Galgens ist eine Geschmacklosigkeit, aber keine Straftat. http://tinyurl.com/ocln7f3
        Was zur Frage führt, mit welchem Recht die Staatsanwaltschaft überhaupt ein Verfahren einleitet.

        Das sieht alles aus wie Doppelstandards, auf der ganzen Linie.

      • Beobachter sagt:

        Einer geht noch

        5.
        „Bei den Rangeleien am Rande von Pegida-Demos muss man über das ganze Jahr Pegida-Geschichte differenzieren. Da gab es vor allem in den letzten Wochen handfeste Drohungen gegen Schwächere und Mobbing gegen Journalisten, die dort ihre Arbeit tun. Beides ist völlig inakzeptabel. In allen anderen Fällen verteilt sich die Verantwortung auf beide Seiten: Gegner und Anhänger von Pegida haben sich gegenseitig angebrüllt, verspottet und beworfen; in wenigen Fällen auch geprügelt.“

        a)
        Es gab keine Drohungen gegen Schwächere.

        b)
        Pegida hat niemand verprügelt. Sowie dort eine einzige Gewalttat von Pegida initiiert stattfindet, geh ich nicht mehr hin.

        c)
        Die Äquidistanz („gegenseitig“) ist in diesem Fall genauso redlich wie wenn unsere Medien über „Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen in Ägypten“ schreiben.
        Es ist nicht zu viel verlangt, zu benennen, wer Angreifer und wer Angegriffener ist. Wie viele Kirchen sind abgebrannt, wie viele Moscheen?

        Zu Pegida:
        Wem zeigt die Polizei den Rücken?
        In den letzten Wochen waren sehr wenige Polizisten dabei. Die paar haben den Verkehr geregelt und das war es dann. Mehr ist nicht nötig, wenn die „radikalisierte“ Pegida „aufmarschiert“.
        Nächsten Montag wird das anders sein. Es haben sich tausende Schläger, Brandstifter und Steinewerfer, sog. „Antifaschisten“ angesagt. Deshalb werden an diesem Tag wieder mehrere Hundertschaften Polizeikräfte benötigt. Grund ist aber nicht die „radikalisierte“ Pegida, sondern die zu erwartenden Gewalttaten der Toleranten, Weltoffenen und Bunten.
        Warum sollten die auch nicht? Bestrafung haben die nicht zu befürchten, wir leben wir im Rechtsstaat neuen Typus.

        Und noch mal:
        Guck Dir die Sache am Montag selbst an. Dann siehste schon.

        Intellektuelle Highlights gibt es in diesem Video keine, doch zur Info falls es jemand interessiert, hier spricht der Galgenmann

        [Link zum Video entfernt. Man findet es problemlos bei Youtube, ich möchte es aber hier nicht eingebettet haben.]

  4. Betreuer sagt:

    Da hat der Stefan aber lange warten müssen um Pegida mit der Antifa zu vermählen. Aber Glückwunsch fürs Dranbleiben.

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