Wenn der deutsche Mann beschenkt wird

Heute bin ich via @spasskultur auf einen Artikel gestoßen, in dem die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht wörtlich »als Geschenk für deutsche Männer« bezeichnet werden.

Wenn Sie solche Aussagen über »deutsche Männer« lesen, können Sie einen ganz einfachen Test darauf anwenden: Würden Sie diesen Satz mit französischen, marokkanischen, syrischen oder israelischen Männern genau so formulieren? [1]

In diesem Fall entstünde nach dem Austausch eines einzigen Wortes die Überschrift »Die Kölner Silvesternacht war ein Geschenk für marokkanische Männer«. Das ist offenkundig Unsinn. Es wäre eine Vorverurteilung aller marokkanischen Männer. Es wäre sowohl rassistisch als auch sexistisch.

Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob sich irgendein deutscher Mann durch diese Ereignisse »beschenkt« gefühlt hat. Ich bin aber sicher, dass sich jeder Mensch mit einem Mindestmaß an Menschlichkeit nicht beschenkt gefühlt hat – ob Mann oder Frau.


Mit den Urheberinnen des Artikels begann heute via Twitter ein kurzer Dialog. Ich schrieb:

Ich empfinde die Wendung »Geschenk für deutsche Männer« als pauschal herabwürdigend und unangemessen.

Die erste Reaktion war noch einigermaßen entmutigend …

I hear mensplaining talking. Wer genau bist du, uns das zu erklären? Ach, ja. Ein Mann. Und damit berechtigt.

… was wir für angemessen halten oder nicht, musste schon uns überlassen, auch wenn wir nur Frauen sind. Doof, ne?


… aber nach kurzem Geplänkel fanden wir dann doch in ein kurzes sachliches Gespräch:

„pauschal herabwürdigend und unangemessen“ – dann weißt du ja jetzt wenigstens, wie sich Frauen oft fühlen.


Das stelle ich nicht in Abrede. Deshalb plädiere ich für weniger Pauschalisierung und statt dessen für Differenzierung …

welche Differenzierung wünscht du dir denn? Das klingt so nach #notallmen. Guckst du keine Pornos? Warst du schon im Puff?


Meine Differenzierung beginnt damit, dass ich den gesamten Text lese – und nicht nur die Überschrift. Der Text beginnt mit einem Nachdenken über die Reaktionen auf die Kölner Silvesternacht. Die Autorin schreibt unter anderem:

Zunächst war da das Schweigen auf der feministischen Seite. All jene, die noch Anfang des Jahres #ausnahmslos unterzeichneten, waren still, äußerten sich nicht zu den neuesten Vorfällen. Das liegt daran, dass sie es unter allen Umständen vermeiden wollen, in die Rassismusfalle zu tappen. Also sagen sie lieber nichts und verraten so die Sache der Frauen, was einmal mehr zeigt, wie wenig Frauen eigentlich gelten. […] Das ist nicht nur feige, das ist auch ideologisch und viel zu kurz gedacht.

Da stimme ich zu, aber es ist sehr zurückhaltend formuliert. Kurz nach »Köln« gab es noch eine viel gravierendere Reaktion: Feministinnen haben öffentlich bezweifelt, dass die Frauen tatsächlich angegriffen wurden. Sie haben unterstellt, dass es sich um Falschbeschuldigungen oder Übertreibungen handele. Nicht das übliche »listen and believe«, sondern »deny and disbelieve« …


Im zweiten Absatz des Artikels geht es um das Buch von Alice Schwarzer (unter anderem zu den Vorgängen von Köln). Auch diesen Absatz kann ich noch relativ gut nachvollziehen: Wenn Alice Schwarzer bestimmte Aussagen bringt, bekommt sie oft Zustimmung von sehr ungewohnter Seite.


Aber dann beschreibt die Autorin im dritten Absatz folgenden Erkenntnisprozess:

Da machte es „Klick“ in meinem Kopf. Viele weitere Tweets und Kommentare bestätigen, was mir zunächst nur als Gedanke durch den Kopf schoss, sich bei längerem Nachdenken aber als Tatsache erwies. Für deutsche Männer, explizit die Frauenhasser, Sexisten, Sexkäufer und Pornokonsumenten unter ihnen, sind die Kölner Silvesternacht und alle anderen ähnlichen Ereignisse ein Geschenk.

Das ist eine sehr eigenwillige Methode der Wahrheitsfindung. Tweets und Kommentare sind ja immer nur ein winziger Ausschnitt der Realität. Sie sind doppelt gefiltert: erst von Facebook oder Twitter und dann von uns Nutzern.

Wenn ich mir also ein möglichst objektives Bild in einer so wichtigen Angelegenheit machen will, melde ich mich zuallererst von Twitter und allen anderen sozialen Medien ab.

Die Autorin nimmt jedenfalls fest an, dass sich ein signifikanter Anteil der deutschen Männer »beschenkt« fühlt, weil es in Gestalt der Nordafrikaner endlich eine Gruppe gäbe, die in der öffentlichen Wahrnehmung noch schlimmer als die deutschen Männer sei.

Ich war bis zu diesem Absatz immer noch sicher, dass die Autorin eine so brachial-pauschale Aussage wie in der Überschrift über muslimische Männer niemals bringen würde. Das war ein Irrtum.


Es folgt ein Doppel-Absatz, in dem die Autorin zwei Arten des Frauenhasses beschreibt: den »deutschen Frauenhass« und den »muslimischen Frauenhass«. Beide hätten ihren Ursprung in einem noch älteren Frauenhass:

Der Frauenhass ist viel älter als beide Religionen. Die alten Griechen und Römer zum Beispiel, für uns die Wiege unser europäischen Kultur, waren Frauenhasser par excellence, allen voran die von uns so hochgeehrten Philosophen wie Aristoteles. Frauenhass ist eine eigene, beinahe weltumspannende und epochenübergreifende Ideologie, die mächtiger und älter ist als jede noch lebendige Religion.

Der darauf folgende lange Absatz zu Religion und Frauenhass schließt mit diesen Worten:

Auch der deutsche Feminismus ist bezeichnend still, wenn es darum geht, das Christentum für seinen Frauenhass zu kritisieren.

Ich bin ja nun christlich geprägt, aber seit langer Zeit kein Kirchgänger mehr. Ich habe trotzdem die Gelegenheit gehabt, evangelische Kirchentage als Gast mitzuerleben. Es gab auf diesen Kirchentagen keinerlei Art von Frauenhass und ich will es mit einigen Indizien belegen:

Die mit Abstand prominenteste Rednerin beim DEKT 2011 in Dresden war Margot Käßmann, die Organisation wurde wesentlich von Frauen geleitet, die beiden wichtigsten Repräsentantinnen waren Frauen.

Die evangelische Kirche hat Funktionärinnen, Pastorinnen, Bischöfinnen und in Margot Käßmann sogar eine Säulenheilige. Stärkere Indizien gegen Frauenhass sind kaum möglich.

Und auch wenn es am Verhältnis der katholischen Kirche zu Frauen einiges zu kritisieren gibt: Beim Kirchentag der Katholiken Ende Mai in Leipzig dürfte ebenfalls kein Frauenhass zu finden sein.


Vor 2.000 Jahren entstand das Christentum in der Gesellschaft des Judentums. Es war in mancher Hinsicht eine unaufgeklärte Gesellschaft, die noch nichts über die Gleichwertigkeit von Frau und Mann oder über die Vielfalt sexueller Orientierungen wusste. Das Alte Testament enthält deshalb Passagen, die heute schwer zu ertragen sind.

Aber seitdem folgten eben 2.000 Jahre Entwicklung bis hin zu einer weitgehend aufgeklärten Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleiche Rechte haben.

Es ist eben dieses Mindestmaß an Differenzierung notwendig, wenn wir als Männer und Frauen in einer Gesellschaft zusammenleben wollen. Sonst gleiten wir wirklich in gegenseitigen Hass ab. Wem nutzt das?


Gegen Ende des Artikels wird das Pauschalurteil über die deutschen Männer verfestigt:

Deutsche Männer sind Vergewaltiger, Grapscher, Frauenunterdrücker, Sexisten, Sexkäufer und Pornoschauer. Weder ein steigender Bildungsgrad noch Zugehörigkeit zu einem bestimmten politischen Spektrum ändern daran was […]

Ich habe hier vor einiger Zeit etwas zum Thema Exhibitionismus geschrieben: Es gibt in unserer Gesellschaft eine sehr kleine Minderheit von Männern, die sich entblößt und somit Frauen erschreckt und belästigt.

Ein einziger Exhibitionist kann in der Öffentlichkeit sehr viele Frauen und Mädchen erschrecken, bis er endlich gefasst und hoffentlich therapiert wird. Aber im Verhältnis zu diesem einen Exhibitionisten gibt es mehrere hundert Männer, die das niemals tun würden.

So verhält es sich auch mit Gewaltverbrechen gegen Frauen – ob sie nun von Deutschen oder Nordafrikanern begangen werden. Es ist immer falsch, von ganz wenigen Gewalttätern auf ein Geschlecht oder eine ethnische Gruppe zu schließen.

Ich wiederhole mich gern: Dieses Mindestmaß an Differenzierung ist notwendig, wenn wir als Frauen und Männer in einer Gesellschaft zusammenleben wollen.


[1] Dazu ist mir heute noch folgender Tweet eingefallen:
»Urteile nur nach den Maximen über fremde Gruppen, die Du jederzeit auf deine eigene Gruppe angewandt sehen willst.« [<–]


18 Antworten zu Wenn der deutsche Mann beschenkt wird

  1. Werwohlf sagt:

    Du gibst dir wie immer viel Mühe, mit Ideologen zu reden, um vielleicht so etwas wie ein Gespräch zustande zu bringen. Ich bewundere deinen Langmut. Und dann differenzierst du noch bis zum „Geht-nicht-mehr“. Irgendwie bist du in deinem Job falsch besetzt. Bundespräsident wäre ideal. Oder ein politisches Magazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

    War das jetzt Mansplaining? Geht das auch gegenüber Männern? Keine Ahnung. Und ehrlich: Interessiert mich auch nicht wirklich. Das Leben ist zu kurz, um sich mit so einem Mist aufzuhalten.

    Ich würde nur gern was zur angeblichen Frauenfeindlichkeit des Christentums anmerken. Wie fast immer, wenn es um Religion geht, nehmen die Religionsfernen die dogmatischste Ausprägung der jeweiligen Religion als pars pro toto. Für Islamhasser gibt es nur Salafisten, für Christentumhasser nur vorkonziliare „Römer“. Aber selbst das vermag den Hassvorwurf beim Christentum nicht zu belegen. Ja, die Weiheämter in der römisch-katholischen Kirche sind Männern vorbehalten. Und auch bei den Anglikanern oder Alt-Katholiken gibt es (noch) keine weiblichen Bischöfe. Aber ist das Ausdruck von Hass? Vielleicht geht das in Zeiten, wo schnell von „Hasspostings“ und „Hetze“ die Rede ist, mal unter, aber selbst Diskriminierung, wenn man sie in den o.g. Fakten denn sehen will, ist nicht automatisch „Hass“. Richtig ist, dass in weiten katholischen Kreisen nur bestimmte Frauenrollen besonders geschätzt werden, allen voran die der Mutter. Ist das Ausdruck von „Hass“? Auch wenn man diese Praxis nicht mag: Kaum.

    Von der Schrift her jedenfalls ist das Christentum alles andere als frauenfeindlich. Jesus selbst und die Autoren der Evangelien räumen dort Frauen eine Rolle ein, die sie im Judentum der Zeit nicht hatten. Wer erfuhr die wichtigste Botschaft des Christentums überhaupt, nämlich dass das Grab leer und Christus auferstanden war, als erstes? Eine Gruppe von Frauen. Und das, obwohl deren Zeugnis damals nicht viel wert war. Paulus war zwar ein gutes Stück traditioneller, aber der ging auch mehr merkelsch-pragmatisch an solche Fragen heran: Hauptsache, in den Gemeinden kehrte Frieden ein ;-)

    Nein, im uns überlieferten Zeugnis Jesu gibt es keine Frauenfeindlichkeit, im Gegenteil. Dass die Praxis der römischen Kirche nicht gerade feministisch-progressiv genannt werden konnte und kann, ist eine andere Frage. Aber wie eingangs gesagt: Man kann vernünftigerweise eine Kirche oder eine Glaubensrichtung nicht als exklusiv repräsentativ für eine Religion bezeichnen.

    • stefanolix sagt:

      Wenn man es objektiv sieht, ist der beste Platz für Männer wie für Frauen in einem demokratischen Rechtsstaat mit einer aufgeklärten Gesellschaft und Gleichberechtigung. Alles andere kommt von selbst. Ergebnisgleichheit (50 % Chefredakteurinnen auf der einen oder 50 % Kindergartenerzieher auf der anderen Seite) wird es bei freier Entfaltung beider Geschlechter niemals geben.


      Danke für die Ergänzungen zur Religion. Ich habe mit Absicht eher »äußerliche« Argumente gebracht, weil ich dachte, dass die andere Seite solche offensichtlichen Dinge eher begreift. Aber sie haben es natürlich nicht begriffen. Klar, wenn man die Theorie vertritt, dass ca. 11 Millionen männliche evangelische Christen im Frauenhass versunken sind …


      Für ein politisches Magazin im ÖR fehlt mir der »klare Klassenstandpunkt« (eine Floskel aus der DDR-Zeit).

      OT: Ohne klaren grünen Standpunkt darf die Moderatorin im DLF noch nicht mal den Landwirtschaftsminister befragen. Leider hatte der einen Fach-Standpunkt (womit wir wieder beim »mansplaining« sind).

      Heuer: Darauf wollte ich gerade zu sprechen kommen. Nachgewiesen ist ja, dass Glyphosat der Umwelt schädigt, Bienen zum Beispiel. Wenn es keine Bienen mehr gibt, dann gibt es irgendwann auch keine Menschen mehr. […]

      Schmidt: Bei den Bienen, wenn ich das ergänzen darf, geht es aktuell um Neonicotinoide, die nicht im Glyphosat enthalten sind, sondern in anderen Wirkstoffen, die ich verboten habe für Deutschland gerade wegen der Bienen.

      http://www.deutschlandfunk.de/streit-um-glyphosat-schmidt-rechnet-nicht-mit-schneller.694.de.html?dram:article_id=354476

    • Paul sagt:

      OT
      Hallo Werwohlf,
      Dein Beitrag hat mir so gut gefallen, dass ich ihn mir als Argumentationshilfe auf Halde gelegt habe.
      Darf ich ihn bei Bedarf unter Quellenangabe zitieren?

      Herzlich, Paul

  2. djadmoros sagt:

    Die »Störenfriedas«?? Ich danke Dir für Deine Probenentnahme auf dieser ideologischen Giftmülldeponie! Ich hoffe, die anschließende Dekontamination war nicht allzu zeitfressend.

  3. erlingplaethe sagt:

    Lieber stefanolix,
    es soll ja Leute geben die den kategorischen Imperativ von Kant für überholt halten. Schon, dass er bei Dir auftaucht, als eingefallener Tweet und Schlußsatz zugleich.
    Auch wenn der übermäßige Hass seine Wurzeln im Selbsthass findet und Deine Diskussionspartnerinnen soviel Hass austeilen wie Ihnen ihrer Meinung nach als Vertreterin aller Frauen entgegengebracht wird, so etablieren sie was sie kritisieren.
    Und besser können sie gar nicht zum Ausdruck bringen, dass sie nicht im Namen der Aufklärung und der Emanzipation sprechen, sondern im Namen von Unterdrückung und Despotie.
    Befreiungsbewegungen neigen dazu nicht die Freiheit zum Durchbruch zu verhelfen sondern lediglich Unterdrücker und Unterdrückte auszutauschen.
    Das macht den Feminismus zu einer emanzipationsfeindlichen Ideologie.
    Da aber die in der freiheitlichen Gesellschaft fortschreitende auch Gleichberechtigung von Mann und Frau einen solchen Austausch zunehmend obsolet macht, wird mit viel Hass eine Knecht/Herren Beziehung zwischen Frauen und Männern konstruiert. Die ist sozusagen zwingend notwendig, will sich diese Bewegung nicht eingestehen, dass ihre Prämisse gar nicht mehr existiert.
    Es ist eher bemerkenswert und auch hoffnungsfroh dass sich Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer von dieser Ideologie lösen konnten. Denn auch Männer haben noch viel für ihre Emanzipation zu tun – nicht so sehr gegenüber sie beherrschenden Frauen, auch wenn es so etwas gibt, sondern gegenüber einer Gesellschaft die den Kollektivismus von rechts und links wiederbelebt und die individuelle Freiheit sowie den freien Willen als überflüssig und eingebildet ansieht.

    Herzliche Grüße
    Erling

    • stefanolix sagt:

      Danke für Deinen Kommentar – vieles kann ich gleich so unterschreiben. Aber die meisten Befreiungsbewegungen oder Revolutionen haben m. E. nur die Unterdrücker ausgetauscht – der allergrößte Teil der Unterdrückten blieb unterdrückt.

      Individuelle Freiheit gegen Kollektivismus: Hier müssen sich alle Vernünftigen verbünden – unabhängig vom Geschlecht. Ich wage keine Schätzung, ob Frauen oder Männer eher dem Kollektivismus verfallen.

      Ich habe nach dem Schreiben des Artikels manchmal gedacht: Und wenn das alles (die ganze Störenfrida-Seite) eine Satire ist? Wenn einfach jemand alle abstrusen Theorien auf die Spitze getrieben und in ein Blog gepackt hätte …?

      • erlingplaethe sagt:

        Oft wurden nur die Unterdrücker ausgetauscht, das stimmt. Aber ich hatte Beispiele wie Kompodscha oder China im Kopf, die Jakobiner und auch den deutschen „Arbeiter und Bauern Staat“. Auch der Nationalsozialismus verstand sich als Befreiungsbewegung gegen eine angeblich linke und jüdische Elite die eleminiert wurde. Dann denke ich an Ruanda (Huti und Tutsis), Simbabwe (Schwarze gegen Weiße) oder an den Iran…
        Auf solch eine Satire bin ich schon mal reingefallen, gute Idee so was in Erwägung zu ziehen.

  4. Gerlinde sagt:

    Ich weiss nicht, aber kuerzlich hat mich persoenlich zu ‚DIEsem Thema‘ (= Frauenhass; falsches gegenseitiges Benehmen) ein Spruch im G+ Sammelsurium ziemlich bewegt:

    „Der Mann, welcher seine Frau wie eine Prinzessin behandelt, wurde vorher von einer Koenigin (= Koenig wo bist Du? = Anmerkung von mir) aufgezogen. “

    Bleibt noch zu erwaehnen, dass auch ‚Koeniginnen‘ leicht Hyaenen sein koennen, wenn sie ‚Herzi-Bubilies‘ in falschen (obwohl von denen selbst gewaehlten !) ‚Haenden‘ waehnen.
    Taeten dies die ‚Koenige‘ in Umkehr gerade so heftig im Zusammenspiel mit der dann selben Bindung ‚Vaeter & Toechter‘, faende ich das Gezeter auf dieser Welt – ohne jeglichen anderen Rest – schon unertraeglich.
    Mm: da IST wohl ‚was‘ im eigenen weibl. Temperament, welches wir wohl – aaaalles andere zuerst – zuletzt ‚bearbeiten‘ ?

    Iiiijaa, ich sehe schon die Schuhe der Feministinnen fliegen; meine Antwort hierzu: denk‘ erst einmal – genauer; und LEBT Eure geforderte (Gleichheits-)Forderungen erst einmal SELBST !
    Ich meine „LEBT“ diese – nicht ‚erschreit‘ diese und tampelt nebenbei schon Erreichtes wieder tod !

    PS an Stefanolix:
    Ich danke Dir f. Deine Sachlichkeit/Neutralitaet/Hoffnung und Glauben in diese Sache!

    • stefanolix sagt:

      Es ist (glaube ich) auch eine Frage der Lebenserfahrung. Du musstest im Leben sicher oft kämpfen, meine Frau und ich auch.

      Die jungen Netzfeministinnen sind in einer Zeit und in einem Land aufgewachsen, wo praktisch für alles gesorgt war. Ich möchte gar nicht darüber spekulieren, was da psychologisch falsch gelaufen ist, aber es ist doch völlig absurd, sich in so eine Wahrnehmung von Hass, Hass, Hass hinein zu steigern. Wie Du so schön beobachtest: Sie trampeln wie Kinder in der Trotzphase.

      Ich kenne den Spruch etwas anders: »Erziehe deine Söhne so, dass du sie deinen Töchtern als Ehemann zumuten kannst ;-)«

      Ich habe mich über Deinen Dank und Dein Lob gefreut, und jetzt bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als weiterzumachen.

  5. Paul sagt:

    Hallo stefanolix,
    Dein Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf.
    Willkommen im Club Don Quichotte.

    Es ist aber richtig dagegen anzukämpfen, obwohl, mein Eindruck, „die Saat auf steinigen Boden fällt“. Bei Alice habe ich den Eindruck, dass sie ihre Meinung mit religiösem Eifer vertritt. Dadurch wird sie Argumenten gegenüber immun. Bei Judenhassern erlebe ich das auch. Eigentlich bei allen Fanatikern.

    Herzlich, Paul

    • stefanolix sagt:

      Ich kann es nicht lassen: gerade habe ich noch einen Artikel im »Club Don Quichotte« veröffentlicht. Das einzige, was man als Ritter heute tun kann: sachlich bleiben und aufklären. Leider gibt es zu viel Propaganda und zu wenig Zeit …

  6. Gerlinde sagt:

    “…. erziehe eigenes Kind ….”
    Bingo: die mM zwar praegnanteste Job-Beschreibung eeever; jedoch trotzdem mit ihren ach so menschl. Tuecken; z.B.: wenn MEIN ‘Prinz’ buegelt, heisst das ca. “meine Tochter hat einen tollen Fang von Mann gemacht …” ! Buegelt mein BRUDER stattdessen in f. seine Fam., dann kommt der Gift-Satz von ca. “… das faule Kind von Schwiegerkind ….” = fuer mich aber KEIN Unterschied am eigentlichen Job und Job-Gleichheit = ergo: denken; zuerst (= statt ‘trampeln’)!
    Mit den wirklich ‘Schrei-Feministinnen’ ist es wirklich manchmal zum ‘stark Tiefen-Entleeren’ (lt. Freundin S.): fehlt ihnen nix; tut ihnen niemand was; haben meist gute Bildung und koennen trotzdem weder ‘rechnen noch sehen’! (Selten) (k)eine je vergewaltigt = sehen dies aber ueberall (= meine Freundin und ich moegen schon gar nicht mehr mit weibl. deutschen, ‘noch’ unvergewaltigten Freundinnen reden ^^!!!) !
    Ich meine: dass ziemlicher Bearbeitungs- und Handlungsbedarf bzgl. der derzeitigen Menge ‘displazierter anderer Nationen’ besteht – klar! Aber mit Geschrei und Hochzuechtung von Maennerhass ? Und aaalles was nach Mann aussieht in ‘Den Verdresch-Sack’ hineinstecken ? Mein ‘Prinz’ hat ja zu dem Thema einmal kurz sinnierend gemeint, dass bei einem ‘Vergewaltigungsversuch gegen mich’ wohl f. beide Seiten die Zahnarztrechnungen hinterher eeenorm waeren ^^! = wenigstens aber dann wirklich f. die akut und richtig Betroffenen!’ = DER, der’s getan hat … und dem naechsten, der dieselbe doofe Idee hat = EINE Schwalbe macht noch keinen Sommer und EIN ‘Bloed-Mann’ keine ‘eigene Rasse‘ – mM! Eventuellen Hass mit Gegenhass zu kontern ist wirklich nicht gut – haben schon die Vorkommentierer richtig bemerkt!
    Dein ‚Don-Quichotten‘, steckt Dir im Blut, Stef. (= ‘Koeniginnen-Erziehung’ und nicht enttaeuschende Prinzessin an der Seite !). Dein Beruf stellt Dich wohl zwar immer in erste Kampf-Front, sei aber versichert, dass Du nicht alleine – nur am sichtbarsten – kaempfst! Pass’ aber bitte trotzdem auf Dich auf – denn es kann seeehr ermueden, verletzen und deprimieren (= bis hin ‘krank machend’ ) keine Erfolge zu sehen auf diesem vermeintlich unergiebigen Terrain von Kampffeld = Halt’ Dich zumindest an ‚valuable tried & trusted‘ dazwischen fest

    LG, Gerlinde
    sich auch ab und zu korrigierend an der Nase fassen muessend, wenn beim ‘Schnell-denken’ mitunter zu falschen Schluessen gekommen :-o! Sollte eigentlich ‘Pflichtfach’ sein, oder?
    Nicht f. die Schrei-Feministinnen? Fallen dann evtl. einmal ein paar Buchstaben (4?) aus ihrem Namen weg und es verbleibt dann nur noch trauriger wenn auch dann passenderer ‚Rest‘ ? Ehrlich: DAS taete mir denn doch auch leid, denn das DERzeit schon positiv Erreichte hatte zwar auch ‚temperamentvolle Raedelsfuehrer‘ diesbzgl., aber mM mit mehr Niveau, mehr ‚Rundsicht‘ und nicht so ‚IS- und/oder sonstwie Diktatur-maessig (= inkl. der ‚historischeren‘ Dame, welche im Restaurant einem ‚Fehde-Partner‘ auch einmal ‚tatkraeftig‘ die Meinung sagte und wohl zum Rechtsfall damit wurde, weil ihr eben die ‚Rundsicht temporaer ausging‘ = f. beide Seiten unakzeptabel !)

  7. Dirk sagt:

    Türkische Männer sind Vergewaltiger, Grapscher, Frauenunterdrücker, Sexisten, Sexkäufer und Pornoschauer.

    Klingt rassistisch. Und volksverhetzend.

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