Die Stadt Dresden baut eine Behelfsbrücke am Waldschlößchen

20. Januar 2010

Anfang Januar hatte eine Nachricht die Dresdner Brückenbefürworter und Brückengegner aus dem Winterschlaf gerissen: der Bau der Dresdner Waldschlößchenbrücke wird sich aufgrund von Planungsfehlern der Stadt weiter verzögern.

Die Stadtverwaltung Dresden hat sofort professionell reagiert und den Bau einer Behelfsbrücke veranlasst. Der bisher kaum in Erscheinung getretenen Baubürgermeister Murcks ließ gegenüber gewöhnlich nicht unterrichteten Kreisen verlauten, dass die Behelfsbrücke auf eine Standzeit von etwa zehn Jahren vorbereitet sei.

»Während dieser zehn Jahre werden wir die Planung der endgültigen Brücke fertigstellen« sagte Murcks.

Die Stadt Dresden sehe besonders in ihrer Eigenschaft als Präsidentin des Verkehrsnetzwerks POLIS eine besondere Verpflichtung, solche Planungsvorgänge schnell voranzutreiben und abzuschließen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre könnten fähige Architekten einen Brückenentwurf vorlegen, der den Ansprüchen dieses besonderen Ortes gerecht werde.

Die Teile der Behelfsbrücke werden hinter eilends aufgebauten schiefen Bauzäunen am Johannstädter Elbufer zusammengeschweißt:

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Bauzäune am Waldschlößchen — für den Bau der Behelfsbrücke.

Wenn man sich von der maroden Albertbrücke an die Baustelle annähert, kann man schon einen ersten Eindruck von der zukünftigen Behelfsbrücke gewinnen:

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Ein erster Eindruck von der Behelfsbrücke …