Des Steinbrücks neue Kleider

In einer kurzweiligen Frühkritik berichtet die F.A.Z. über die Befragung des ehemals hochbezahlten Vortragsredners und jetzigen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück durch die Moderatorin Anne Will.

Kurze Zusammenfassung: Der Kandidat ist nackt.

Man fragt sich unwillkürlich: Warum hat man ihm so viel Geld für das Reden hinterhergeworfen, wenn er auf einfache politische Fragen keine Antwort weiß? An der Qualität seiner Aussagen und der Leistung als Politiker kann es nicht gelegen haben.

Peer Steinbrück hat noch nie eine bedeutende Wahl gewonnen. Meine Prognose und meine Hoffnung: 2013 sollte nicht das Jahr sein, in dem sich daran etwas ändert.


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6 Responses to Des Steinbrücks neue Kleider

  1. Ich muss jetzt mal was bösartig sein: 2013 wird hoffentlich das Jahr, in dem die FDP an der 5%-Hürde scheitert.

    • stefanolix sagt:

      Darüber sollten die Wählerinnen und Wähler befinden. An die Ergebnisse von Umfragen glaube ich schon lange nicht mehr. Ich denke: 2013 wird das Jahr sein, in dem die FDP in die parlamentarische Opposition geschickt wird.

  2. steve sagt:

    Tja, was mache ich, wenn ich mitreden will, aber keinen Fernseher habe? Ich lasse mir mein Vorurteil vom Parteiblatt bestätigen und komme mir dabei kein bisschen bescheurt vor!

    • stefanolix sagt:

      Was man tut, wenn man keinen Fernseher hat? Man schaut sich die entscheidenden Stellen in einer Aufzeichnung an. Heute (und in der Regel eine Woche nach dem Sendetermin) ist die Sendung noch in der Mediathek des NDR: Schauen Sie einfach rein!

      Im Übrigen hätte ich es mir als arbeitender Mensch nicht leisten können, die auf einen sehr späten Termin verschobene Sendung zu sehen – weder im Fernsehen, noch im Live-Stream.


      Steinbrück hat sich gewunden, als es um die Belastung der mittleren Einkommen ging. Immer wenn die SPD von der höheren Besteuerung der Reichen spricht, trifft es die Mittleren.

      Auf die sehr konsequenten Nachfragen der Moderatorin hat Steinbrück nur warme Luft und Phrasen abgelassen.


      Die Episode mit den Fußball-Fans ist einfach Spitze. Er lässt sich aus Opportunismus jeden Fan-Schal umlegen, wozu er auch als Ministerpräsident in offizieller Mission niemals verpflichtet war.


      Und ausgerechnet die F.A.S. als Parteiblatt zu bezeichnen: Das kann nur von jemandem kommen, der diese Sonntagszeitung überhaupt nicht kennt.

      • steve sagt:

        Vor Mitternacht in’s Bett, damit man früh fit ist, für die Arbeit, sich vom Agitator die Stellen geben lassen, die man sich in der Mittagspause schnell anschaut, damit man abends im Blog eifrig zustimmen kann. Man bekommt den Zoni nicht so richtig raus, oder?

      • stefanolix sagt:

        Genau. Deshalb ist der Artikel auch am Donnerstag um 09:13 Uhr erschienen. Wissen Sie: Wenn Ihnen meine »Agitation« nicht passt und wenn Sie inhaltlich nichts Sinnvolles beizutragen haben, dann lesen Sie doch einfach andere Blogs.

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